American VI: Ain't No Grave
 
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American VI: Ain't No Grave

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4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

 
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  1. Ain't No Grave 2:53 Nicht verfügbar  
  2. Redemption Day 4:22 Nicht verfügbar  
  3. For The Good Times 3:21 Nicht verfügbar  
  4. I Corinthians 15:55 3:37 Nicht verfügbar  
  5. Can't Help But Wonder Where I'm Bound 3:26 Nicht verfügbar  
  6. Satisfied Mind 2:48 Nicht verfügbar  
  7. I Don't Hurt Anymore 2:45 Nicht verfügbar  
  8. Cool Water 2:53 Nicht verfügbar  
  9. Last Night I Had The Strangest Dream 3:14 Nicht verfügbar  
10. Aloha Oe 2:59 Nicht verfügbar  
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122 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... die Rezension über das aktuelle Album von Johnny Cash mit ein paar sarkastischen, kritischen Worten zur Verkaufspolitik seines Labels zu schmücken, so hatte dieses Vorhaben eine ernüchternd geringe Halbwertzeit - ein paar Takte des ersten Songs, alles dahin. Ich habe recht schnell begreifen müssen, wie sehr mir diese Stimme, diese Songs gefehlt haben und wie unwichtig vor diesem Hintergrund das vielleicht zweifelhafte Gebahren der Plattenfirma erscheint, wirklich jedes noch so unbekannte Stück Cashs aus dem Fundus zu graben und auf ein neues Coveralbum zu pressen. Es ist egal, weil dieser Mann trotz seiner am Ende brüchigen und weniger vollen Stimme noch immer eine solche Würde und Gegenwärtigkeit ausstrahlt, dass einem fast jeder Song gleichsam zu einer Offenbarung, einem gesungenen Trost aus dem Jenseits zu geraten scheint. Gut, ich habe nicht geweint, aber Rührung schlecht verbergen können, wenn der alte Mann "O Death, where is thy sting, o grave, where is thy victory" intoniert (I Corinthians 15:55). Auch der Titelsong haut einen schlichtweg um, düsteres Stompin', trauriges Banjo - man möchte meinen, Cash war auch vorher nicht viel besser. Sheryl Crows "Redemption Day" wächst wie viele Stücke vorher durch seine Adaption und durch die Rubin'sche Reduktion gleichermaßen zu etwas Größerem, anderes wie "For The Good Times" seines Freundes und Weggefährten Kris Kristofferson hat die erhabene Patina schon und wird im Wissen um die gemeinsame Wegstrecke der beiden zur respektvollen Verbeugung. Hank Snows "I Don't Hurt Anymore" aus den Fünfzigern mutet fast beschwingt an, der Text enthält ohnehin viel Aufbauendes für die ewig Zweifelnden. Noch älter "Cool Water" von Bob Nolan, eine gesungene Meditation aus scheinbar längst vergangenen Zeiten - auch das ein Verdienst Cashs, solche Songs ins Heute zu bringen und sie im besten Sinne zeitgemäß klingen zu lassen. Ein klagendes Cello für ein anrührendes "Last Night ...", bevor sich Johnny Cash mit "Aloha Oe" versöhnlich und verträumt von uns verabschiedet, wieder einmal, ... until we'll meet again". Sicher kann man dieses Album handwerklich auch kritischer beurteilen, mein Part soll das jedoch nicht sein, dafür fehlen mir sowohl Abstand als auch Fachkenntnis. Ich bin einfach nur dankbar für ein paar Worte und Akkorde welche die Seele zum Schwingen bringen - manchmal kann eben auch das Entscheidende so wunderbar einfach sein ...
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51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hundred Highways Teil 2 19. Februar 2010
Format:Audio CD
Zunächst mal für die Einsteiger in Cashs Werk:

Ich selbst bin später Jünger des Meisters. Bis zu dem Zeitpunkt als mir AR 3 und 4 geschenkt wurden war Cash für mich ein weiterer dauergrinsender Country Freak aus den Südstaaten mit ein paar dennoch geiler Songs. Nach den ersten Tönen von "Hurt" stieg er im Ansehen auf die höchsten Stufen! Die von seinem Produzenten/Freund Rick Rubin aufgelegte Serie der "American Recordings" oder auch die Box "Unhearted" geghören zum großartigsten was ich im Plattenschrank habe und da steht eine ganze Menge....! Und mit dieser Scheibe geht sie nun definitiv zu Ende wie man hört. Leider!

Vorweg sei gesagt, die Scheibe erreicht für mich nicht ganz alle der herausragenden Vorgänger. Aber das ist jammern auf extremem Niveau. Ich habe die 4,5 Sterne mit gutem Wille aufgerundet. Die Songs sind nach meiner Einschätzung, zusammen mit Teil 5 produziert. Auch die Abfolge der Songs ist spürbar auf "Teil 2" ausgerichtet. "Ain't no grave" endet da wo "God's gonna cut you down" aufgehört hat. Die Songs inhaltlich sind voller Dramatik, Tod und Erlösung. Nahezu identisch instrumentiert wie der direkte Vorgänger.

Der opener stimmt passend auf das Album ein. Mit Redemption day folgt ein Titel der stellvertretend für die späte Schaffensphase gelten kann. Spärlich hinterlegt, klare Gitarren. Eindringlicher Gesang, die Instrumente vorsichtig akzentuiert, die Stimme des Meisters ist nicht mehr voll und kräftig und geht bei zuviel Instrument leicht den bach runter. Rubin schafft diese Gartwanderung nach wie vor perfekt. Die drei ersten Songs sind gesanglich übrigens die kräftigsten. Die nachfolgenden Stücke, allen voran "Corinthians 55" erinnern an die brechende Stimme in "If you could read my mind" oder "Streets of Laredo" und könnten nur Stunden auseinander aufgenommen worden sein. "Cool Water" erinnert vom Gitarrenspiel auch sehr stark an letzteres. ALles in allem merkt man in jedem Song die zur Neige gehende Kraft Cashs. Wenn er mit zittriger, aber nach wie vor faszinierender Stimme in "Corinthians 55" dem Tod ein wackliges "Oh death, where is thy sting" entgegenwirft geht das schon unter die Haut!

Und dann, nach runden 30 Minuten ist mit dem durch Hawaiianische Gitarrenklänge eingeleiteten "Aloha Oe" alles viel zu schnell vorbei! Das Lied bildet einen perfekten Abschluss der Serie, wobei man natürlcih Fragen kann, ob man mit Teil 5 und 6 zwei so gleichartige SCheiben nicht in eine hätte packen können aber seis drum.

Fazit:
Ich verneige mich vor einem großartigen Künstler dessen wahrscheinlich letztes Werk weit davon entfernt ist ein letztes Abzocken zu sein, sondern der bis zum Tod gelebte unbändige Wille ist, zu singen und seiner Stimme damit Ausdruck zu verleihen!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Cash 27. Februar 2010
Format:Audio CD
Auf meinem CD-Case von "American V - A Hundred Highways" von 2006 klebt ein Aufkleber, auf dem zu lesen ist "The Final Recordings". Nach "American Recordings", "Unchained", "Solitary Man", "The Man Comes Around", der 5CD-Box "Cash Unearthed" und der bereits genannten "A Hundred Highways" nun doch noch ein 32 1/2-minütiger Nachschlag mit 10 Songs, "Johnny`s Final Studio Album", wie auf der Frontseite aufgeklebt zu lesen ist, aufgenommen zwischen Mai und September 2003, in den selben "Sessions" wie "A Hundred Highways". Stilistisch / minimalistisch wie nicht anders erwartet, hören wir von Johnny Cash 10 Lieder, die thematisch alle irgendwie auf ein Abschiedsalbum passen. Ich gebe gerne zu, dass ich bei jedem Hören der CD (momentan läuft bei mir kaum etwas anderes) dazu neige, sentimental zu werden, aber "For The Good Times", "Can`t Help But Wonder Where I`m Bound" oder "Last Night I Had The Strangest Dream" in diesen Versionen mit dieser Stimme, und am Ende dann noch "Aloha Oe (Until We Meet Again)", einfach überirdisch! Danke Johnny für diese 10 Songs, danke Rick Rubin für die Produktion, und danke American Recordings für dieses letzte (wirklich?) Studio-Album von Johnny Cash!
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American VI
Johnny Cash`s Erbe an die Fans. Ein Cash mit einer teilweise brüchigen aber ausgesprochen ausdrucksstarken Stimme. Dann plötzlich wieder der Cash, den wir alle kennen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Sylvia Mandrossa veröffentlicht
Lange Erwartet? nein...
Als ich erfuhr, das eine Neue Cash CD auf den Markt kommt, wunderte ich mich erst dezent.
Aber wo gibts dass nicht? Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Lukas F. veröffentlicht
Lieder von der Schwelle zum Tod
Eine brechende Stimme, eine ungekünstelte Gitarre, ein paar Töne von Begleitinstrumenten, ein Johnny Cash und ein Rick Rubin - mehr braucht es nicht, um zu zeigen was... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von M. Huber veröffentlicht
Unvergessliche Songs
Mit Jonny ist es nicht vorbei.So oder so,Er ist im doppelten Sinn unsterblich.
Erstens ,weil Er sich weiterentwickelt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Puschelkuschel veröffentlicht
last cash
ein grandioses alterswerk,nicht technisch perfekt dafuer mit umso mehr feeling.als 6.und letzter teil der american recordings serie macht dieses werk unbedingt lust auf die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2010 von jan patek
Bewegend
... Johnny Cash reduziert auf das Wesentliche: sparsame Gitarre und seine unverwechselbare Stimme: berührend, bewegend, Dank an Rick Rubin, der dieses Juwel möglich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2010 von Annette Duensing
CountryMusic(?) die unter die Haut geht
Eine "Alte" traurige aber dennoch kräftig schöne Stimme.

Schade es gibt nichts neues mehr.
Veröffentlicht am 16. April 2010 von Peter Petersen
Ein Vermächtnis
Zu dieser CD gibt's meiner Ansicht nach nur eines zu sagen: Für jemanden der JC liebt ein absolutes MUSS. Lebendiger und aktueller kann nichts mehr sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2010 von Erhard Back
that's life
Cash ist ehrlich und singt offen über das Leben. Bei diesem Album kamen mir die Tränen. Fakt ist: für Cash gibt es kein Grab (there ain't no grave). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2010 von Ines Schubert
de mortuis nihil nisi bene
Von den Nachlassverwaltern mit letzter Kraft die letzten
Krümel vom Kuchenblech zusammengekratzt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2010 von Jockel
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nein das sind keine alten Aufnahmen ... 1 30.03.2010
Johnny Cash "Ain't No Grave" 4 26.02.2010
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