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American Spiritual
 
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American Spiritual

Dirty Sweet Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (9. April 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Acetate (Cargo Records)
  • ASIN: B002M9FX8G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 105.211 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Rest Sniper, Rest 3:42EUR 0,99
Anhören  2. You've Been Warned 3:43EUR 0,99
Anhören  3. Star-Bangled Glamour 3:44EUR 0,99
Anhören  4. Get Up. Get Out. 2:59EUR 0,99
Anhören  5. Please Beware 3:24EUR 0,99
Anhören  6. An Empty Road 4:51EUR 0,99
Anhören  7. Kill or Be Killed 3:49EUR 0,99
Anhören  8. Marionette 3:22EUR 0,99
Anhören  9. Crimson Calvary 4:12EUR 0,99
Anhören10. You Don't Try 4:52EUR 0,99
Anhören11. American Spiritual 3:07EUR 0,99


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von grisu-zu TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Wir rufen uns in Erinnerung: Dirty Sweet stammen aus San Diego, haben mit "Of Monarchs And Beggars" ein sehr gutes Debüt abgeliefert und waren seitdem fleißig (vor allem im Homeland) auf Tour. Die Veröffentlichung von Dirty Sweets Debütalbum lag ja nun schon ein gutes Stück (2007) zurück und war deshalb ziemlich tief in den unendlichen Weiten des CD-Schranks verschwunden. Da war es, mit dem Neuerscheinen von Album Nummer 2, also an der Zeit, die alte Scheibe mal wieder zu entstauben und, aus welchem Grund auch immer als wichtig erachtet, vor der Neuen laufen zu lassen. Aber so langsam "Of Monarchs And Beggars" mit herrlich rollenden Riffs in der Guitar Street San Diegos ausklang, so fetzend und quietschend biegen Dirty Sweet mit "American Spiritual" in die Roots Rock Road ein. Der rechte Fuß beginnt schon nach den ersten zwei Akkorden zu wippen, der Hintern schaukelt sich schön tief ins Sofa, die Mundwinkel ziehen sich vehement nach oben und dann beginnt das einfache Redneck Gemüt zumindest schon mal dem Opener "Rest Sniper, Rest" das imaginere Brandzeichen "High Quality Music" aufzudrücken...!
Weiter geht es mit einem kleinen Stilwechsel. Song Nummer 2, "You've Been Warned", ist ein leicht angebluestes Roots-Nümmerchen, in dem so'ne halbe Kelle Bottle Rockets Stoff, aber auch ein ganzes Pfund an britischem Rock von Anno Tobak drinne ist. Zurück bleibt nicht nur ein witziges Riff, sondern ein ganzes Stück gute Laune, die den Song nach vorne peitschen. In Anbetracht der Artwork stellt sich zwar kein Voodoo Zauber ein, doch punkten Dirty Sweet mit dem absolut radiotauglichen und country-liken "Star-Spangled Glamour". Der Schreiber, nicht gerade ein Freund seichter Radiounterhaltung, stellt sich diese Nummer aber eher im ASR und anderen US-Sendern vor, als in den deutschen Kakophonie-Anstalten. Zum Ende hin bekommt der Song sogar noch regelrecht Biss und "rifft" (oder bretzelt) sich regelrecht auf...
Während "Get Up, Get Out" dann von der Sorte Songs ist, die böse und mit der flachen Hand auf die Ka*cke hauen, bleibt "Please Beware" von der Klasse, wie sie sich Dirty Sweet bereits mit "Of Monarchs And Beggars" erspielte. Da hört das alte Ohr neben Free und den Black Crowes sicherlich auch Roots Rocker vom Schlage Ryan Bales oder Cross Canadian Ragweed heraus. "An Empty Road" schaltet auf überaus angenehme Weise einen Gang zurück und der Fünfer aus "America's Finest City" präsentiert uns eine Ballade von wirklich herausragender Qualität. Die verhaltene Hookline ist genial, die perlenden Gitarren nicht weniger und eine röchelnde Hammond setzt dem Ganzen ein Krönchen auf!
Wer nun meinte, dass "Get Up, Get Out" schon ein böser Song sei, der verleibe sich mal "Kill Or Be Killed" ein. Sapprament, was sind das für böse Riffs...! Jungens, wir sind ja hier doch irgendwie in der Roots Rock Ecke, da könnt ihr dem unbedarften Hörer nicht einfach so ein Pfund auf die "12" hauen! Aber wie schon auf ihrem Debüt verschwimmen Dirty Sweets Roots Einflüsse auf herrlich prägnante Weise mit treibend-garstigem Gitarren Rock, schneidenden Riffs und hämmernden Groove. Auch diesem Song hängt ein hinterkünftiges Maß an britischem Rock der Frühsiebziger an. Es ist so eine Art Melange aus The Who, Mott The Hoople und T. Rex die sich die Jungens aus San Diego da in ihren eigenen Stoff mixen.
Wesentlich getragener geht es mit "Marionette" weiter. Der Song "mollt" sich mit einer geradezu fantastischen Hook ins Ohr und muss in der Qualität sicherlich als Anspieltipp gelten. Gleiches gilt für "Crimson Cavalry", das auf beinahe unverschämte Weise eine Kiepe Grunge mit in die Scheibe einbringt. Eine wunderbare, krachende Nummer mit einem fast schon überraschenden Intermezzo und überaus einprägsamen Refrain.
Der Tränendrücker "You Don't Try" ist beim ersten Hördurchgang weder Fisch noch Fleisch, kristallisiert sich später aber als durchwegs hörbare Ballade zwischen Roots Rock und Bee Gees (was keinesfalls abwertend gemeint ist) heraus. Irgendwie mag der Song nicht so wirklich zwischen seine Brüder passen und wäre demnach vielleicht am Ende des Albums besser aufgehoben gewesen. Aber da mag man geteilter Meinung sein...
Der Rausschmeißer ist zugleich der Titeltrack. Und da sind dann auch ein wenig die Voodoo Bezüge, die das Album mit dem düsteren Cover suggeriert. "American Spiritual" kommt als erstklassiger Roots Rock Song daher und punktet mit erstklassiger Hook und gänsehautverdächtigen Vocals. Ebenfalls ein unbedingter Anspieltipp!

Als Resümee kann man (der CD) "American Spiritual" konstatieren, dass mit ihr eine der bislang besten Scheiben des noch jungen Jahres vorliegt. Ein herrliches Gebräu aus Classic Rock, Roots Rock und ein paar wirklich wohlschmeckenden Ingredienzien, die von mal hier und mal dort, aber immer kräftig würzend eingestreut werden und absolut glaubhaft wirken. Dirty Sweet gelingt ein rundum empfehlenswertes Album voll tief gehender Musik, voller brillanter Hooks und ergo hochklassigen "Mitsingeliedern"! Volle Punktzahl, keine Frage!
Dies ist ein *hooked-on-music.de* Review. (Vollwertige CD gibt's ohne Import-Zuschlag bei Just For Kicks).
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die 70er leben 22. Juni 2010
Format:Audio CD
Nach Parlor Mob gelingt auch Dirty Sweet ein abwechslungsreiches Rockalbum. Gitarrenrock wechselt sich mit Akkustikparts ab, aber auch Blues-Einflüsse sind zu hören. Und auch bei Dirty Sweet dürften die guten alten Led Zeppelin als Vorbilder herhalten. Es gibt viele Bands, welche mit Gewalt modern klingen wollen, aber an Ideenlosigkeit leiden. Bei Dirty Sweet ist das zum Glück anders. Wie schon The Answer und Parlor Mob, ist es auch Dirty Sweet gelungen ein klasse Album einzuspielen, an dem man sich auch nach den x-den Durchlauf noch nicht satt gehört hat.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rock für Kenner 3. Dezember 2010
Von M.M.J.
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist zwar schon alles gesagt - aber noch nicht von jedem! Nein, Wiederholungen sind angesichts der ausführlichen und treffenden Rezension von "Rock n`Roll Doctor" nicht nötig. Deshalb mache ich es kurz:

American Spiritual ist wie das Erstlingswerk "Of Monarchs und Beggars" ein Album das langsam aber stetig süchtig macht. Ein kommerzieller Erfolg wird es vielleicht nicht, aber Kult auf jeden Fall. Auch wenn es jetzt sehr subjektiv wird: Mit den Drive by Truckers ging es bei mir ebenso langsam "los" wie bei Dirty Sweet. "Greatest Hits" sind das nicht. Aber obwohl diese Bands nach dem ersten, flüchtigen Hören erst einmal im Hintergrund verschwinden, tauchen sie immer wieder auf, intensiver als zuvor. Bis sie zum Dauerbrenner werden.

Diese Musik ist nicht einheitlich. Jeder Song besitzt ein Eigenleben, entwickelt sich mit jedem Hören. Seltsamerweise macht er aber von Anfang an ein gutes Gefühl. Obwohl er weit von jedem "sing along" entfernt ist.

Anspieltipp: Der Titelsong "American Spiritual". Und die Überraschung: Der Titel stimmt. Dirty Sweet verkörpern ein tiefes, traditionelles und kreatives Amerika, jenseits unserer politischen oder kulturellen Klischeevorstellung. Spirit eben!

Kommt schon Leute, gebt den Jungs eine Chance! Seid einfach mal "dirty sweet" und kauft das Album. Die Jungs haben es verdient und sie brauchen es zum Überleben. In 20 Jahren werden ihr glücklich und stolz sein, die Band "mitfinanziert" zu haben und weitere Alben von ihr zu besitzen. Ich habe mir die beiden CDs gleich zweimal gekauft.
Warum? Die Überstücke kommen in mein Survival Case. Falls es mal "dirty" wird.
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