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American Soul

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Produktinformation

  • Audio CD (26. Oktober 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Warner Music International (Warner)
  • ASIN: B008ZVNC2O
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 46 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Auf American Soul präsentiert Hucknall 12 Soulsongs, denen er mit seiner außergewöhnlichen Stimme neues Leben verleiht. Darunter befinden sich Tracks wie “I’d Rather Go Blind” von Etta James, “I Only Have Eyes For You” von den Flamingos, “Tell It Like It Is” von Aaron Neville und “Don’t Let Me Be Misunderstood” von Nina Simone. Ein glänzendes Repertoire für einen Sänger wie Hucknall, der hier alle Register seines Könnens ziehen kann.

Soul hat auf Mick Hucknall schon immer eine immense Faszination ausgeübt. Nicht umsonst war bereits die erste Simply Red-Single eine fast klassische Soulnummer: Money’s Too Tight (To Mention) von den Valentine Brothers, das 1984 als Single und 1985 auf dem Simply Red-Debüt Picture Book veröffentlicht wurde. Auch der erste große US-No.1-Hit Holding Back The Years (1985) schöpfte untrüglich aus der Emotionalität des Soul und wurde längst zu einem Jazz- uns Soul-Standard. Für ihre Version von „If You Don’t Know Me By Now“, das im Original von Harold Melvin and the Blue Notes (1972) stammt, wurden Simply Red 1990 sogar mit einem Grammy belohnt. Die Entscheidung, mit einem reinem Soul-Album als Solokünstler zu debütieren, fiel jedoch im Jahr 2010 durch die fruchtbare Begegnung mit einigen britischen Urgesteinen des Rhythm & Blues. In diesem Jahr arbeitete Hucknall mit dem Kern der Faces sowie mit Charlie Watts und Bill Wyman zusammen, die ihn zu diesem Schritt inspirierten: „Es war die Arbeit mit Ron Wood und den Faces, aber auch die gelegentlichen Abstecher mit Charlie Watts und Bill Wyman, die mir deutlich machten, wie sehr ich es liebe, den Old School-R&B zu singen. Sie spielten eine wichtige Rolle in meinem Entschluss, dieses Album aufzunehmen.“


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von P-Man VINE-PRODUKTTESTER am 26. Oktober 2012
Format: Audio CD
"Simply Red" sind nicht mehr. Seit 2010, um genau zu sein. Dennoch möchte/muß (überspitzt gesagt) ein Berufsmusiker natürlich weiterhin Geld verdienen. Ein Trend, der sich bei vielen, einst auffallenden Pop/Rock Frontmännern durchzieht, ist der Wandel hin zu "entspannteren" Klängen. Dabei werden häufig Vorbilder aus der Vergangenheit zitiert. Mick Hucknall macht da keine Ausnahme und präsentiert mit "American Soul" eine Zusammenstellung von Soul, R&B, Gospel, Blues und Jazz Nummern der 50er, 60er und frühen 70er Jahre.Nach der Veröffentlichung seines Solo Debüts "Tribute to Bobby", das, dem Titel entsprechend, eine Ehrerbietung an den amerikanischen Blues Musiker Bobby Bland darstellt, widmet er sich nun einem ganzen Genre- bzw. Künstlerspektrum. "That's how strong my love is" (Otis Redding), "Tell it like it is" (Aaron Neville), "Lonely Avenue" (Ray Charles), "It's impossible" (Perry Como), "I'd rather go blind" (Etta James), "Don't let me be misunderstood" (Nina Simone). Im Falle von "I only have eyes for you" (The Flamingos) erweitert er die Auswahl sogar um Doo-Wop Elemente. Große Klassiker und Liebhaberstücke. Mal gedrosselt, mal mit zusätzlichen Instrumenten (Harfe, Flöte, E-Gitarre, Paino, etc.) ausgeweitet. Die Neuinterpretationen vermögen zu gefallen. Nicht zuletzt - getragen durch die markante, ausdrucksstarke Stimme von Mick Hucknall. Wundervoll der gefühlvolle Abschluß in Form des Anthony & The Johnson Covers "Hope there's someone", welches mit seiner emotionalen Tiefe überzeugt und trotz vergleichsweise später Entstehung (2005) das Motto der Platte trifft. So stellt "American Soul" die gelungene Rückkehr einer Charakterstimme dar, der man aber dennoch für die Zukunft gerne eine "eigenes" Album abverlangen möchte.

Anspieltipps: "That's how strong my love is", "Lonely Avenue" und "The girl that radiates that charm"
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Von Christian Günther TOP 500 REZENSENT am 26. Oktober 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nein, Mick Hucknall hat in letzter Zeit weder nennenswert zugenommen, noch schwule Präferenzen entwickelt, und selbst wenn beidem so wäre, wäre es mir herzlich egal. >Dick und warm< meint nicht ihn, sondern den gelungenen Sound seines neuen Albums "American soul".
Die Vorfreude fiel, zugegeben, bei mir etwas nüchtern aus. Zu sehr schien mir das Konzept des Albums eine sichere Bank anzapfen zu wollen und die Titelauswahl schloss darüber hinaus noch eine Zusatzversicherung ab. Ein Dutzend Soul-Klassiker, die allesamt schon so oft gecovert wurden, dass bis auf Musik-Historiker niemand mehr genau sagen kann, von wem eigentlich ursprünglich das Original stammte.

Doch schon da punktet das Album zum ersten Mal, noch bevor die CD selbst den Player erreicht. Hucknall schien sich dieses Umstands durchaus bewusst und nutzte das Booklet nicht zum obligaten Textabdruck (die Texte kann eh jeder längst auswendig), sondern führt den interessierten Hörer zur Quelle der zwölf von ihm ausgewählten Songs. Von jedem Titel wird nicht nur der Original Interpret genannt, selbst die Cover der alten 7" Singles wurden mit abgedruckt und das ganze mit jeweils einem kurzen Kommentar von Mick Hucknall ergänzt, in dem er knapp erläutert, warum nun der Song für ihn wichtig ist, was ihn damit verbindet. Dafür sind Booklets da.

Als das Album dann das erste Mal durchlief, wurde meine nüchterne Vorfreude zu echter Begeisterung nachgewürzt.
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Kommentar 19 von 24 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Wenn Popsängern nichts mehr einfällt, nehmen sie ein Album mit Cover-Versionen auf. Ob "Great American Songbook" oder Soul-Klassiker, Hauptsache, die Lieder sind zumindest ein wenig bekannt. Wären die Neu-Interpretationen wenigstens ein wenig ausgefallen oder würden dem Original etwas Neues hinzufügen... aber nein, die Lieder werden möglichst originalgetreu nachgesungen und möglichst glatt und ohne Ecken und Kanten produziert.

So, leider auch auf dem Album "American Soul" des Ex-Simply-Red-Frontmannes Mick Hucknall. Hucknall, der sich auf dem Debütalbum "Picture Book" noch die Seele aus dem Leib gesungen hat ("Jericho", "Red Box", Titelsong) oder zu Tränen rührte ("Holding Back The Years"), ist entweder nicht mehr gut bei Stimme oder will Mainstream-Hörer nicht verschrecken. Seine gesangliche Darbietung bleibt merkwürdig blass.

Wem die Lieder zusagen, sollte sich lieber die Originale gönnen. Selbst andere Coverversionen, etwa bei "Don't Let Me Be Misunderstood" (Eric Burdon oder Santa Esmeralda), haben mehr Groove oder sind beseelter gesungen als die Hucknallsche Version. "Tell It Like It Is" mit dem zarten Schmelz von Aaron Neville ist unerreicht. Hucknall singt, als würde ihn dieses Lied gar nicht interessieren. So ehrenwert es auch ist, "Turn Back The Hands Of Time" dem Vergessen zu entreißen, Tyrone Davis' Version ist leichtfüßiger und beschwingter. "Baby What You Want Me To Do" von Jimmy Reed lässt jegliche Seelenpein vermissen. Lediglich bei "Let Me Down Easy" legt sich der Rotschopf ein wenig ins Zeug. Ein Lichtblick auf einem recht überflüssigen Album.

Wer sich ein Album mit alten Soultiteln kauft, ist besser dran.
5 Kommentare 30 von 41 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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