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American Soldiers - Ein Tag im Irak
 
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American Soldiers - Ein Tag im Irak

Curtis Morgan , Zan Calabretta , Sidney J. Furie    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Curtis Morgan, Zan Calabretta, Jordan Brown
  • Regisseur(e): Sidney J. Furie
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: M.I.B. - Medienvertrieb in Buchholz
  • Erscheinungstermin: 5. Oktober 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000IZJZ6W
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.901 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Einst ein Garant für gute B-Actioner hat Regisseur Sidney J. Furie seit der Jahrtausendwende durchgehend mit zu niedrigen Budgets zu kämpfen. Nach seinem persönlichen Tiefpunkt "Partners in Action" ging es zwar wieder aufwärts, aber einen richtigen Knaller konnte er unter diesen Umständen nicht mehr abliefern. Daran ändert auch "American Soldiers" nichts, dessen Geldmängel einfach zu offensichtlich sind.

Furie wollte hier so etwas wie eine B-Variante von "Black Hawk Down" im Irak nach dem eigentlichen Krieg drehen und scheucht deswegen einen kleinen Konvoi mit etwa einem Dutzend G.I.s durch Bagdad. Auf der Flucht vor regelmäßigen Attacken vermummter Terroristen, die immer wieder aus dem Nichts auftauchen, müssen sie sich zu ihrer Basis zurückkämpfen.

Nun, das mag sich zunächst vielversprechend anhören, aber die Umsetzung dieses Szenarios enttäuscht dann leider. Denn die Dreharbeiten fanden natürlich nicht im Irak, sondern im kostengünstigen Kanada statt. In einem maroden Viertel Hamiltons wurden einfach ein paar irakische Straßenschilder aufgestellt und ein paar Palmen gepflanzt. Auf die Bilder legte man einen bräunlichen Farbfilter und dies alles soll dann Authentizität vermitteln? Mitnichten! Furie und sein Stammkameramann Curtis Peterson mühen sich zwar nach Kräften, aber in atmosphärischer Hinsicht fährt "American Soldiers" damit schon einmal Minuspunkte ein.

Nun wäre dies alles nicht so schlimm, wenn wenigstens die Action stimmen würde, aber auch hier liegt einiges im Argen. Zwar gestaltet sich das Szenario als eine nahezu durchgängige Ballerorgie, aber die Bilder reißen kaum mit. Alle paar Minuten werden die amerikanischen Soldaten von in zivilen Fahrzeugen heranrasenden Kämpfern mit Maschinengewehren und Panzerfäusten unter Beschuss genommen. Leider mangelt es den Scharmützeln aber komplett an Rhythmus, Dynamik und Ästhetik. Meist werden nur die Schützen gezeigt, ab und zu ein Körpertreffer und das war es dann. Die meisten Explosionen sind nur bessere Nebelgranaten und obwohl die Militärfahrzeuge ständig unter Feuer genommen werden, nehmen sie nie Schaden. Auf den LKW werden während des Films bestimmt ein Dutzend (Wenn nicht mehr...) Panzerfäuste abgefeuert, ohne dass man irgendwo Spuren erkennt. Werden im Gegenzug feindliche Pkws (vermutlich vom Schrottplatz...) beschossen, erfolgen meist drei einzelne Takes. Zuerst sieht man das heile, mit Knallfröschen versehene Fahrzeug inklusive Insassen, dann explodiert es ohne Insassen und danach wird das Resultat näher betrachtet. Das sind dann meistens präparierte Leichen mit zu viel Kunstblut. Entweder hat der Cutter gewaltig Mist gebaut oder das Budget ließ nicht mehr zu. So beraubt sich der Film allerdings komplett mitreißender Actionszenen, weil viele Bilder einfach nicht zusammenpassen und man noch sieht, wie Szene nach Szene gedreht wurde.

Der Spannungsbogen bleibt während der gesamten Spielzeit etwa 95 Minuten darüber hinaus leider sehr schwach, weil das Drehbuch wirklich nur darum bemüht ist Klischee um Klischee zu bedienen und die blassen Schauspieler kaum den Eindruck echter Soldaten vermitteln. Dafür verhalten sie sich in den Schießereien meist zu unerfahren.
Auf dem Irrweg durch Bagdad stoppt man in einem Krankenhaus, wo böse Terroristen Frauen als Geiseln nehmen, also werden sie abgeknallt. Dann liegt eine verminte Hundeleiche (eine sehr offensichtliche Attrappe) auf der Straße, später rennt auch ein Selbstmordattentäter auf sie zu, eine Autobombe trifft sie fast und als Krönung sperren die Jungs später noch einen CIA-Foltermeister nebst Gefolgschaft weg und befreien die Gefangenen, weil sie das Gewissen packt.
Die peinlichen Dialoge sind dabei am Rande des Erträglichen, wenn man lauthals äußert den Irak doch nur befreien zu wollen und Pathos bis zum Erbrechen überschäumt. Im Gegenzug prügeln irakische Terroristen hasserfüllt auf verbrannten Leichenteilen abgestürzter Helikopterpiloten ein und so weiter und so heiter. "American Soldiers" lässt wirklich kein Fettnäpfchen aus (u.a. wundern die Soldaten sich, dass sie gegen Kinder kämpfen etc).

Ergänzungsweise hilft ihnen zwischendurch auch die irakische, von den Amerikanern ausgebildete Polizei und ein Gegner darf sogar seinen Standpunkt (Weil die U.S. Air Force versehentlich eine Bombe auf die Hochzeitsfeier seines Bruders fallen ließen, will er nun alle Amis töten) vertreten. Auf Unterstützung wartet man natürlich vergebens und blutige Wunden müssen in Nahaufnahme versorgt werden, um irgendwann alle Parallelen zu "Black Hawk Down" abgehakt zu haben. Da hilft es auch wenig, dass der Film auf wahren Tatsachen beruhen soll.

Eine Leihgebühr kann man wohl noch in "American Soldiers" investieren, auch wenn Furie hier letztlich kaum etwas geschaffen hat, an das man sich länger erinnert. Dafür fehlen ihm leider komplett die Charaktere (selbst die Soldaten kann man kaum auseinander halten) und offensichtlich auch die finanziellen Möglichkeiten. Besonders die sparsame Pyrotechnik und das Bestreben nicht zu viel kaputt zu machen, fällt immer wieder regelmäßig auf. Wenn mir darüber hinaus jemand erzählen möchte, dass dies alles so wirklich passiert ist, verweise ich doch einfach mal auf das extrem lächerliche Ende, das wohl in einer Kiesgrube gedreht wurde...

Ansonsten muss man sich hier mit einem platten und über weite Strecken auch langweiligen Kriegs-Actioner der Güteklasse B begnügen, den Furie zwar noch in den Durchschnitt bugsieren kann, der aber genauso meilenweit von "Black Hawk Down" und Konsorten entfernt ist. Dafür ist die Choreographie der Actionszenen einfach zu lausig und Kanada sieht nun einmal dem Irak nicht ähnlich.


Fazit:
Wer sich für B-Actioner oder Furies Filme interessiert, kann auf "American Soldiers" einen Blick werfen, sollte allerdings nicht mehr als Hausmannskost erwarten. Keine Frage, mit dem richtigen Budget hätte man aus dem Szenario einen richtig unterhaltsamen Kriegsreißer zaubern können, aber angesichts der Budgetmängel muss man wohl schon froh sein, nicht mit Stock Footage oder miesen CGI-Tricks belästigt zu werden.
Weil dem Zuschauer die Soldaten wirklich völlig egal sind, die teilweise erschreckend statischen Actionszenen einfach keine echten Highlights verbuchen und das sich immer wiederholende Geschehen auf die Dauer auch anödet, mag ich den Film nicht empfehlen. Die peinlichen Dialoge und die unzähligen Klischees sprechen dafür eigentlich eine zu deutliche Sprache.

--- André K. (Blade Runner)

Produktbeschreibungen

EAN 4260057819079 - American Soldiers - Ein Tag im Irak - Versand von Technovideo Kreillerstr 18

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Kundenrezensionen

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Schleifer: "Steh auf!!!" 27. Februar 2010
Nein, schlecht finde ich persönlich diesen Irak-Beitrag nicht wirklich. Er zeigt doch, wie eine junge(!) Patrollie der Cavalerie Division dem harten, erbarmungslosen Nahostalltag ausgesetzt ist. Dazu ist gilt es, einen verletzten Kameraden in den nächstnahegelegenden Stützpunkt zu bringen, doch kommt es immer wieder zu heftigen Feuergefechten mit Aufständigen. Zusätzlich ist der nächste Stützpunkt zu weit weg. Und das Besondere: Der junge Trupp kämpft (doppeldeutig), er gibt nicht auf. Das sind mir vier Sterne wert!
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
undiskutabel 30. Oktober 2006
Von saint
Aus Neugier habe ich mir diesen Film mal ausgeliehen und wusste anschließend nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Es geht um eine Einheit im Irakkrieg, die sich ohne Unterstützung durchschlagen muss - immer mit dem Ziel einen verletzten Vorgesetzten zu retten.

Das war's dann eigentlich auch schon mit Handlung, denn anschließend fahren die Soldaten von Setting zu Setting, um immer auf die gleichen Klischee-Terroristen (Kopftuch, Panzerfaust, Jalla-Jalla-Geschreie) auf immer den gleichen Klischee-Pick-Ups zu treffen, die wie wild in der Gegend herumzuschießen und anschließend erschossen zu werden.

Da muss man sich schon mal anschauen, wie 10 Soldaten nebeneinander auf einem LKW hocken und im Dauerfeuer auf Gegner schießen, während diese völlig ohne Deckung ihrerseits zurückschießen, dabei _natürlich_ nichts treffen (nicht mal mit einer der unzähligen Panzerfäuste, die alle 5 Minuten auf die Helden abgefeuert werden - die Gegner schaffen es jedes mal knapp aber effektvoll vorbeizuschießen) und anschließend dann doch sterben. Das sieht dann aus wie bei einer Laien-Theatergruppe.

Das erinnert eher an das selbstironische A-Team als an einen realistischen Kriegsfilm. Teilweise wartet man regelrecht darauf, dass noch ein paar Ninjas durchs Bild hüpfen und Michael Dudikoff ins Bild spaziert.

Abgerundet wird das ganze dann durch die üblichen platten Klischee-Phrasen, die mit der unheimlich schlechten Synrchonisation zusammen nur noch Mitleid erzeugen.

Da es um den Irak-Krieg geht muss natürlich noch etwas kritisches in den Film. Also kommen die Soldaten bei einem geheimen CIA-Gefängnis vorbei. Der Chef dieses Lagers sorgt dann unfreiwillig für die komischsten Elemente im Film. Wenn er mit seinem "spanischen" Akzent erläutert, was seine Beweggründe sind, fühlt man sich unfreiwillig wie in einer Parodie des Genres. (vgl. Hot Shots II)

Man muss erstmal schaffen, eine ernstgemeinte Szene über die Geheimgefängnisse der amerikanischen Regierung so absurd und lächerlich in Szene zu setzen.

Fazit:

An diesem Film stimmt einfach garnichts. Schlechte Schauspieler, schlechte Dialoge, die schlecht synchronisiert wurden, absolut schlechte Story, schlechte Schießereien, schlechte Kulissen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kyrrdis TOP 1000 REZENSENT
Ich hatte von dem Film eine Art "Black Hawk Down" für Arme erwartet, aber das Ergebnis war weit übler.

Ein Kriegsfilm, in dem praktisch ununterbrochen geschossen und gekämpft wird, sollte eigentlich nicht stinkend langweilig sein, aber das Kunststück wurde hier vollbracht.
Die Dialoge sind unterirdisch absurd und die Handlung noch viel mehr. Ein Beispiel? Als den amerikanischen Soldaten unter Belagerung die Munition ausgeht und sie die Messer auspacken, sind die angreifenden Terroristen so nett, auch nicht mehr zu schießen, sondern sich nach der Reihe von den Amerikanern abstechen zu lassen, um ihnen dann ihre nach wie vor geladenen Waffen quasi zu vererben.

Es wäre vielleicht hilfreich gewesen zu wissen, was mit dem Film ausgesagt werden soll. Daß Krieg unschön ist? Wer dafür einen Film braucht, hat ohnehin ein Problem. Daß die amerikanischen Soldaten auch nur arme Schweine sind? Das wurde hier viel zu plakativ und unsubtil, ja, absurd dargestellt. Da haben wir zB den guten Quoten-Iraker und den Terroristen mit tränenreicher Geschichte über die tote Familie. Der Höhepunkt des Lächerlichen aber ist, daß die Soldaten, kaum daß sie zwei ihrer Sergeants durch Tod und Verletzung verloren haben, in Angesicht einer Art "Abu Ghoraib" logischerweise anfangen, über die Genfer Konvention zu diskutieren und die geschundenen Gefangenen zu befreien. Um die dann klarerweise tränenreich zu beweinen, als sie von ihren eigenen, bösen Leuten in die Luft gejagt werden. Klar. Sollte ich noch erwähnen, daß der Quasi-Held auch noch politisch korrekterweise ein Schwarzer ist?

Ich möchte ja gern glauben, daß dieses Machwerk der gescheiterte Versuch ist, eine andere Sicht auf den Krieg und die Soldaten zu liefern, fürchte aber, daß es nichts als ein verlogener Propagandafilm der anderen Art ist.
Auf jeden Fall ist es ein schlechter Film.
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BlackHawkDown ist besser
Auf Anraten eines Freundes habe ich mir diesen Film hier bei Amazon bestellt und gestern auch geschaut. Dass sich die Geister bei diesem Film spalten, ist nicht verwunderlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2010 von IceMan-Timo
Schlechter geht's nicht
Zu dem Film ist eigentlich nicht viel zu sagen.Die Fahrzeuge im Film sind nicht einmal kugelsicher und fahren mit einem Jeep der kein Dach hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2009 von Timo Schütze
ich wusste nich was ich tun sollte...
ich wusste es nicht... zu dem zeitpunkt war klar das es mit abstand einer der schlechteste filme war die ich je sah... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2009 von DerDeutscheMarder
SEHR unrealistisch....
An und für sich gehöre ich nicht zu den Leuten, bei denen Kriegsfilme gleich automatisch Antikriegsfilme sein müssen - und auf jeden Fall realistisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 von Gunbuster
einfach nur schlecht
Ich habe mir den Film gekauft in der Hoffnung eines einigermaßen guten Kriegsfilm, aber ich wurde bitter enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Am 19. August 2008 veröffentlicht
Warum 5 Sterne
Wie der Titel schon sagt, schildert der Film "Nur" einen Tag im Irak...
Wenn die GI,s auch nur 1/3 des hier gezeigte im Irak erleben sollten, gehen sie durch eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2008 von Epos
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Veröffentlicht am 25. Juli 2008 von J M Cabrera
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Veröffentlicht am 25. März 2007 von Tom Greiter
Ein Tag im Irak - American soldiers
Um ehrlich zu sein wahr ich sehr überrascht als ich die anderen rezensionen gelesen habe. American soldiers ist ein independent film der mit einem sehr geringen budged... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2007 von Harald Baquer
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