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American Psycho
 
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American Psycho

Christian Bale , Willem Dafoe , Mary Harron    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (107 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

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Bret Easton Ellis' Roman American Psycho ist eine düstere, gewalttätige Satire auf die Egokultur der 80er-Jahre unter Ronald Reagan und mit Sicherheit eines der kontroversesten Bücher der 90er-Jahre. Eine fragwürdige Berühmtheit, die den Bestsellerstatus noch untermauerte.

Diese smart durchdachte Adaption von Mary Harron könnte mit auf der Welle dieser Berühmtheit schwimmen. Vor der Veröffentlichung gab es einen Kampf um das Freigabealter für American Psycho, bis die Regisseurin sagte: "Wir werden das Buch vor seiner eigenen schlechten Reputation retten". Harron und Koautorin Guinevere Turner überwinden viele der Einsprüche gegen Ellis Roman, indem sie den größten Teil der extremen Gewalt nicht auf der Leinwand zeigen und die Terroreskapaden des Yuppie-Killers Patrick Bateman (Christian Bale) anhand von Blutspritzern und eindeutigen Souvenirs nur andeuten.

Bale ist messerscharf als unausgefüllte Wirtschaftsdrone: ein herausgeputzter Tiger in Designeranzügen, dessen Sprechstimme teils nach Verkäufer, teils nach Selbsthilfeguru, aber immer künstlich klingt. Sich selbst mit der Selbstsicherheit eines männlichen Models ertragend, verbringt er seine Tage in der dumpfen Welt der Statussymbole, der Egomanie und des seelenlosen Smalltalks, lebt aber in der Nacht seine explosive Mordlust mit der vollendeten Pedanterie eines hoffnungslos Besessenen aus.Die Herangehensweise des Films an die psychotische Abschlachterei ist ebenso schockierend wie unaufdringlich; selbst der unfassbare Angriff des nackten Bateman mit einer Motorsäge ist aufgrund des auf Hochglanz polierten, glühenden Instruments des Todes überaus bemerkenswert.

Harrons Film ist wie ein irrsinnig ausgelassener, heiter-heimtückischer Raum voller Spiegel, die alle Batemans Psyche spiegeln und langsam zerbrechen, als das gezeigte Porträt zunehmend groteske und immer verrücktere Züge annimmt. --Sean Axmaker

Video Jakob Kurzinhalt

Patrick Bateman arbeitet an der Wall Street in New York und ist ein wohlhabender, gepflegter und erfolgreicher junger Mann, der sich am Luxus der auslaufenden achtziger Jahre ergötzt. Nur eines unterscheidet ihn von all den anderen Yuppies: Seine zunehmende Lebensleere kompensiert er mit sadistischen Morden, bevorzugt an hübschen Frauen. Immer schwerer fällt Patrick die Unterscheidung zwischen Sein und Schein, nicht einmal von einem Detective läßt er sich aus der Ruhe bringen. Oder will er gar erwischt werden, als seine Amokläufe immer willkürlicher werden? Oder bildet er sich die blutigen Ausbrüche aus seinem exakt exekutierten Alltag nur ein?

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Eine technisch absolut überzeugende Arbeit mit nur minimalen Mankos. Die 6.1-Spuren sind auf dem Cover gar nicht erwähnt und das neuartige Ausstattungssegment des sog. "Inter XS Modes" wird leider im Inlay nicht hinlänglich in seiner Handhabung erklärt. Dürfen wir aushelfen?: Sobald im Film innerhalb eine blauen Kastens ein Feature erwähnt wird, braucht man nur "Enter" zu drücken und gelangt eben dort hin. Mary Harron zeichnet nicht nur für die Regie verantwortlich, sondern auch für das Dfehbuch, das dem Stoff Einiges an Drastig entzieht. Fast harmlos muten die Morde des Biedermans und Yuppies Bateman (Christina Bale) an. Die satirischen Elemente entbehren etwas der Feinheit, die eine Satire von einer Farce unterscheidet. Bale allerdings ist in seiner Rolle eine Idealbesetzung und so bietet das Werk hübsches, gelacktes Entertainment.

Bild: Die Abtastung ist größtenteils bravourös. Zu bemängeln ist allenfalls, daß Kamerabewegungen von einer sanften Unschärfe begleitet werden (00.30.09, Schwenk). Der Kontrast ist absolut makellos und zeigt jede Helligkeitsnuance in prachtvoller Intensität (00.24.25, Nadelstreifenanzug). Bemerkenswert überdies, daß selbst vorherrschende Beigetöne das Bild kaum zu Rauschen verleiten (00.14.05, Schlafzimmer). Natürliche Farben, souveräne Detailschärfe, wunderbar.

Ton: Der DTS 6.1-Ton ist schon beeindruckend, überragt er doch an Klangtiefe und feinsinniger Transparenz alle anderen Spuren qualitativ. Trotzallem ist die Höchstwertung einer "goldenen" Zehn nicht ganz angemessen, den einen Hauch mehr Vitalität haben andere 6.1-Fassungen auch schon beschert. Dies nur im Bereich des wohl kaum noch Meßbaren, aber unsere sensiblen Testerohren...Die Ambienz ist von prägnanter Präsenz (entfernter Straßenlärm, 00.19.49). Wunderbar die vollständig überlagerungsfreie Mischung von Musik und Effekten (01.16.10, Autoalarmanlagen und reine Streicher-Musik). Vereinzelt sind die Rearkanäle leicht unterrepräsentiert, etwa in der Restaurantszene bei 01.14.50). Insgesamt aber eine Pracht. --movieman.de

VideoMarkt

Auf den ersten Blick ist Patrick Bateman ein stinknormaler, egomanischer Wall-Street-Yuppie, doch hinter der Fassade des proper gewandeten Lebemannes verbirgt sich ein mörderischer Abgrund aus Hass und Sadismus. Um die Leere seines einzig von Statussymbolen erhellten Daseins auszufüllen, ist Patrick auf den Serienmord gekommen, insbesondere junge Frauen, aber auch der eine oder andere unvorsichtige Geschäftspartner zählen zu seinen Opfern. Als es ihm zunehmend schwerfällt, zwischen Phantasie und Realität zu unterscheiden, tritt die Polizei auf den Plan.

Video.de

Nach gut zehn Jahren Wartefrist wagte sich Hollywood an den umstrittensten Serienkillerroman der 90er bzw. definitiven Literaturkommentar zur Reagan-Ära, herausgekommen ist eine streckenweise hübsch treffsichere Yuppiesatire mit Horrorbeiwerk. Im Vergleich zur Buchvorlage fällt die Darstellung der Mordtaten erwartungsgemäß eher moderat aus, dafür überzeugen klinisch kalte Ausstattung und die Darstellung von Christian Bale ("Shaft") als Titelheld umso mehr. Eine gelungene schwarze Komödie.

Blickpunkt: Film

Patrick Bateman, egomanischer Wall-Street-Yuppie, kompensiert seine Lebensleere mit sadistischen Morden, bevorzugt an hübschen Frauen. Es fällt ihm zunehmend schwerer zwischen Sein und Schein zu unterscheiden. Streckenweise treffsichere Yuppie-Satire nach dem kontroversen Roman von Bret Easton Ellis.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Präzise Verfilmung des kontroversen Romans von Bret Easton Ellis über einen New Yorker Yuppie, der seine Lebensleere mit Serienmord kompensiert.

Kurzbeschreibung

Patrick Bateman arbeitet an der Wall Street in New York und ist ein wohlhabender, gepflegter und erfolgreicher junger Mann, der sich am Luxus der auslaufenden achtziger Jahre ergötzt. Nur eines unterscheidet ihn von all den anderen Yuppies: Seine zunehmende Lebensleere kompensiert er mit sadistischen Morden, bevorzugt an hübschen Frauen. Immer schwerer fällt Patrick die Unterscheidung zwischen Sein und Schein, nicht einmal von einem Detective läßt er sich aus der Ruhe bringen. Oder will er gar erwischt werden, als seine Amokläufe immer willkürlicher werden? Oder bildet er sich die blutigen Ausbrüche aus seinem exakt exekutierten Alltag nur ein?

Produktbeschreibungen

Patrick Bateman (Christian Bale) arbeitet an der Wall Street und ist ein wohlhabender und erfolgreicher junger Mann, der sich am Luxus der auslaufenden achtziger Jahre ergötzt. Nur eines unterscheidet ihn von all den anderen Yuppies: Seine zunehmende Lebensleere kompensiert er mit sadistischen Morden, bevorzugt an hübschen Frauen.

Immer schwerer fällt Patrick die Unterscheidung zwischen Sein und Schein, nicht einmal von einem Detective (Willem Dafoe) lässt er sich aus der Ruhe bringen. Oder will er gar erwischt werden? Oder bildet er sich die blutigen Ausbrüche aus seinem exakt exekutierten Alltag
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