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Die Hauptrollen sind gleich besetzt, ich finde es jedoch schade, dass "Oz" und "Heather" nicht mehr vorkommen und "Kevin" zum Statisten degradiert wurde. Die Rolle des "Stifler" wirkt in diesem Film zu überdreht, was auch daran liegt, dass "American Pie 3" relativ ernst geworden ist, denn schließlich geht es um eine Hochzeit. Außerdem ist bei den anderen eine Weiterentwicklung der Rollen zu merken, die mit dem Erwachsenwerden zu vergleichen ist (rein optisch sind die Schauspieler auch logischerweise älter geworden). Das soll aber nicht heißen, daß es nichts zu lachen gäbe. Es gibt wirklich sehr viele Szenen und Gags, die wieder einmal superlustig und absolut gelungen sind. Am besten gefallen hat mir die Jungesellenparty.
Die DVD bietet die unzensierte Fassung und zusätzlich etliches Bonusmaterial (die Outtakes sind köstlich!).
Mit diesem Film wird die "American Pie"-Reihe zu einem gelungenen Ende gebracht. Es ist jedoch wirklich empfehlenswert, sich zuerst Teil 1 und 2 anzuschauen, um einen besseren Bezug zu den Charakteren zu haben, sowie einige Gags und Anspielungen zu verstehen.
Teil 3 habe ich dann original im Kino gesehen. Zuerst war ich schockiert über Stiffler's Aussehen - er ist sehr muskulös geworden und hat ein extrem harten Gesichtsausdruck bekommen. Dies hat wohl den Regisseur auch zu einer entsprechenden Ausgestaltung des Rolle des Stiffmeisters veranlasst. Was Steven so alles treibt stellt an Umfang und Härte die beiden anderen Teile in den Schatten - allein aus diesem Grund ist der Film schon sehenswert. Der arme Stiffler ist nicht mehr besonders beliebt und versucht alles an der Hochzeit teilnehmen zu können und so wieder Teil der alten Truppe zu werden.
Die Kombination zwischen Stifflers Verzweiflung und Demut(!) einerseits und dem extremen Aufdrehen und Ziehen aller Register ( um eben doch zur Hochzeit kommen zu dürfen ) ist die mehr als sehenswerte Hauptstory des Films.
Insgesamt findet man eine recht ordentliche Fortsetzung der Geschichte um Jimbo & Co. Die Hochzeit und insbesondere das damit verbundene Kennenlernen der Schwiegereltern ist gerade für Jims Vater ( Eugene Levi ) ein idealer Ort um mit größtem Einsatz irgendwie doch jedes Fettnäpfchen zu treffen.
Da Jim in dieser Hinsicht unbestritbar sein Sohn ist, gibt es reichlich zu lachen. Die Auswahl der Gags nimmt im Vergelich zu den beiden ersten Teilen an Härte und Spontanität zu.
Insgesamt ist der Film sehr gelungen und benasprucht die Lachmuskeln bis auf äußerste. Im Vergelich zu Teil 1+2 ist die Story aber deutlich flacher. Es finden einige Rückgriffe auf die Vergangeheit statt - und es spielen auch leider nicht mehr alle mit.
Wer Teil 1+2 mochte muss auch Teil III sehen und wird auch seinen Spaß haben. Wer noch keinen der Filme gesehen hat, sollte sich unbedingt an die Reihenfolge halten, sonst schneidet er zu schlecht ab.
Für echte Fans: 5 Sterne, für Einsteiger in die American Pie Triologie deutlich weniger.
Eine der BESTEN Szenen in einer Komödie, die ich jemals gesehen habe, ist das Tanzduell zwischen Stifler und „Bear" in einer Schwulenbar! Ich hab wirklich gebrüllt vor Lachen! Mit American Pie ist das jedoch immer so eine Sache - manche Gags sind wirklich genial, andere dafür unterste Schublade und im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen...wenn denn nun ein Stifler plötzlich Hundekacke isst, vermag das nicht mehr zum Lachen zu bringen, sondern erzeugt eher ein lang andauerndes Würgegefühl...so was muss bei einer Komödie nicht unbedingt sein, auf solche „Fäkal"-Gags kann ich schon verzichten. Stifler war diesmal im Allgemeinen mehr nervig als unterhaltsam. In den ersten beiden Teilen war er mein Lieblingscharakter, weil er mich so richtig zum Lachen bringen konnte. Doch bei der American Wedding ist es einfach ZU übertrieben, und nervt zu 80% nur noch. Die Sprüche rufen nur noch ein müdes Lächeln hervor und seine Mimik kann auch nicht mehr so begeistern wie „früher". Doch für den einen oder anderen Lacher ist Stifler natürlich allemal gut!!!! Wie z.B. in der bereits erwähnten Tanzduell-Szene. Und seine Versuche und Tricks, wie er doch noch zur Hochzeit kommen darf, sind natürlich schön einfallsreich.
Im dritten Teil erscheinen Jim, Michelle und Stifler am meisten auf der Bildfläche. Finch und Kevin haben hier eher Nebenrollen (Kevins Sätze kann man glaube ich sogar an einer Hand abzählen). Dass Oz und Heather gar nicht mehr dabei sind, fand ich gar nicht so schade, zumindest ist es während des Films kaum aufgefallen, also hat man sie auch kaum vermisst. Schade fand ich es dann eher, dass Kevin und Finch „beibehalten" werden, und ihre Szenen dann aber auf ein Minimum reduziert werden...Finch gar nicht mal so, bei Kevin ist es sehr extrem, und dass wo er doch gerade fast der sympathischste von allen ist. Den beiden Jungens hätte man ruhig mehr Dialog geben können! Trotzdem bleibt der typische American Pie Charme erhalten. Jedoch nicht mehr im Maße der beiden Vorgänger, sondern eher etwas gedämpft! Sehenswert: ja! Ein Must-have: nein!
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