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5.0 von 5 Sternen
"Quetzalcoatl:The Winged Serpent", 1. September 2004
Rezension bezieht sich auf: American Monster (DVD)
Die Produktion "American Monster" von 1982 ist kein reiner Monsterfilm im Sinne wie "King Kong"(1933) sondern bietet daneben überzeugende und dezent eingesetzte Splattereffekte. Zudem wird das ganze durch die Parallegeschichte um "Jimmy", dessen Weg sich langsam immer enger mit dem von "Quetzacoatl" verwebt aufgelockert und somit der häufig bei Monsterfilmen vorkommenden Langeweile entgegengewirkt. Schauspielerisch gelingt es vor allem David Carradine ("Shepard") auch und vor allem durch das Mittel der Komik Akzente zu setzen. Die Stop-Motion-Effekte die "Quetzacoatl" erst Leben einhauchen sind zufrieden stellend, erreichen aber nicht ganz das Niveau eines Ray Harryhausen. Dem aufmerksamen Betrachter dürfte vor allem die Szene ins Auge fallen, in welcher "Quetzacoatl" das Chrysler Building umfliegt und dabei mit Sturmgewehren angegriffen wird. Ich nehme deshalb so ausführlich dazu Stellung weil hier beabsichtigt das King Kong Konzept auf den Kopf gestellt wird. Die Bildqualität ist durchaus angemessen, ebenso die sprachliche Umsetzung.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Fluch der 80er: Junkies und das Ende der B--Filme, 8. November 2004
Rezension bezieht sich auf: American Monster (DVD)
Wobei das so natürlich nich stimmt: Fast alle Filme, die dieser Tage aus Hollywood über den Planeten strömen, sind ausgesprochene B-Filme. Nur eben hinter A-Budgets versteckt. Da mag ich's lieber ehrlicher: 'Q:The winged serpent' ist ein echter B-Film. Larry Cohen bringt doch glatt eine Junkie-Losergeschichte mit Monsterelementen zustande. Das allein schon ist für das Sci-Fi/Horrorgenre mehr als außergewöhnlich. Und klappt erstaunlich gut. Wenn auch Drehbuch und Regie zuweilen etwas holprig rüberkommen: Manche Szenen und Sequenzen funktionieren in sich geschlossen erstaunlich gut und beinahe schon skuril. Dann wieder schlechte Übergänge und schlampige Schnittarbeit... Am Anfang fragt man sich noch, was die Geschichte von Ex-Junkie Jimmy - der's auch als Gangster überhaupt nicht bringt, mit dem über Manhattan umherschwirrenden Monstervogel zu tun hat. Aber die beiden Handlungsstränge führen zusammen, als Jimmy auf der Flucht des Horrorwesens Versteck entdeckt. Auf gute amerikanische Art versucht Jimmy sich mit seinem exklusiven Wissen freizukaufen und natürlich noch ein Vermögen an der Tötung des fliegenden Menschenfressers zu verdienen (inklusive Exklusivrechte auf Foto- und Filmaterial). Die Verbindung von New Yorker street credibility mit den Stop-Motion Effekten klappt zwar nicht allzu gut, aber nach Harryhausens Rentengang (1979) mußte man ja froh sein, dass sich noch überhaupt jemand unserer geliebten animierten Gummimonster annahm. Die Effekte sind exemplarisch für den ganzen Film: Einige Effekte sind wirklich gut - andere etwas schlampig. Alles in allem aber sehenswert und nie langweilig! (Etwas was die meisten Genrefilme heutzutage nicht von sich behaupten können!). Und überhaupt: Ich finde es vom menschlichen Standpunkt her mutig und einfach groß, einen Junkie zum Protagonisten zu machen! Bild- und Tonqualität sind sehr gut, der Audio-kommentar von Larry Cohen ebenfalls. EMPFEHLUNG!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Old school Horror, 25. Mai 2008
Gute Effekte, nette Story, ansprechende schauspielerische Leistung. Sicher, mit heutigen Monster-Filmen sind die Effekte nicht zu vergleichen, aber ich denke jeder Monster-Film-Fan kommt hier auf seine Kosten. Gut gefallen mir auch die Charaktere, der ewige Loser, der knallharte Cop (David Carradine) und der ungläubige Vorgesetzte. Alles in allem wunderbare Popcorn-Unterhaltung mit ein paar netten Effekten. Der Film ist zwar uncut, aber das bezieht sich nur auf Sprech-Szenen, die leider nur im OmU eingefügt wurden (Eine Nachsynchro war wohl auf Grund des Alters nicht möglich).
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