Ein vornehmlich von akkustischen Instrumenten getragenes Album, in dass sich gelegentlich erwas elektrisches einstimmt und auf dem die maj7 Akkorde dominieren, die nur selten für Gassenhauer taugen, hier aber ein harmonisches Gesamtbild abrunden und für America zu einem Markenzeichen wurden, an dem sich sehr gut selbst Gitarre üben lässt, denn obwohl es ihnen fast schon stereotyp zugeschrieben wird, den großen C,S,N&Y nachzueifern, benutzen sie weder deren Open Tunnings, noch erreicht einer ihrer Songs etwa die spielerische Komplexität eines David Crosby. Trotzdem der Sound ist klasse, wird von renommierten Gastmusikern (Dave Lindley, Ray Cooper) veredelt und schafft eine Atmosphäre, die mitunter melancholisch ist, mitunter relaxt, mitunter verspielt, doch in der Gesamtheit vorallem eines: das Tönen einer Jugendzeit, die heute Nostalgie ist, in diesem Fall, eine der schönen.