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Amer

Marie Bos , Charlotte Eugène-Guibeaud , Hélène Cattet , Bruno Forzani    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Marie Bos, Charlotte Eugène-Guibeaud, Cassandra Forêt
  • Regisseur(e): Hélène Cattet, Bruno Forzani
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 2. März 2012
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B006OHZGIY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.552 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ana erinnert sich an drei einschneidende Ereignisse ihres noch jungen Lebens: Als Kind faszinierte wie verschreckte sie der im düsteren elterlichen Domizil aufgebahrte Leichnam ihres Großvaters. Jahre später begegnete sie als Heranwachsende beim Urlaub am Meer Halbstarken in Lederkluft und musste erleben, wie ihre eifersüchtige Mutter aufkeimenden Gefühle unterdrückte. Und als Erwachsene kehrt sie in ihr Kindheitshaus zurück, das nicht so verlassen ist, wie es scheint und mehr als nur imaginäre Gefahren birgt.

Video.de

Die franko-belgische Hommage an den Giallo, dem erotisch-fetischistisch aufgeladenen italienischen Slasherthriller mit Schwerpunkt auf Frauenmorden, verbindet Genre mit Kunst zu einem außergewöhnlichen Farb- und Stilrausch. Der löst die dünne Handlung völlig auf zu einem l'art pour l'art, was die Fangemeinde des Fantasy Filmfests polarisierte. Der Meta-Film über Horrormeister wie Bava und Argento bedient als manieriertes Experimental-Tryptichon über (Alp-)Träume einer jungen Frau den cineastischen Feinschmecker.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bildgewaltig, aber... 4. Mai 2012
Von Brudi
Format:Blu-ray
Einen Krimi oder Thriller mit einer gradlinigen, spannenden Storyline sollte man hier definitiv nicht erwarten ! "Amer" läßt vielmehr die Bilder sprechen, deren Inspiration aus dem italienischen Giallo-Subgenre entspringt und typische Einstellungen daraus, quasi bis zum Exzess zelebriert, die für den gewöhnlichen Zuschauer so gut wie keinen Unterhaltungswert darstellen. Dennoch finde ich die detailverliebte Montage und Darstellung der Szenen nicht uninteressant, da sie stellenweise an großartige Filmklassiker eines Mario Bava oder Dario Argentos erinnern, ohne sie dabei nur zu kopieren. Neue Impulse kann "Amer" dem toten Giallo-Genre allerdings nicht einverleiben und somit präsentieren die Macher zwar eine technisch und optisch ansprechende Reminiszenz, die hauptsächlich von seinen extrem detailverliebten Zitaten lebt, aber keinesfalls eine neue Ästhetik des Schnetzelns kreiert. Wer sich als Giallo Fan solch eine Quintessenz erhofft hat, dürfte mit den Klassikern, wie "Blutige Seide", "Una Lucertola" oder "Tenebrae" jedenfalls besser bedient sein. An der Stelle möchte ich jedoch nicht ausschließen, daß von "Amer" durchaus ein gewisser Reiz ausgeht, von dem sich der ein oder anderen Zuschauer angesprochen fühlt und dessen Neugierde für Filme jener Machart dadurch geweckt werden könnte. Wer sich darauf einlassen möchte, dem sei an der Stelle gesagt, daß es jedenfalls einige tolle Perlen made in Italy zu entdecken gibt, die man angesichts heutiger, filmischer Ideenlosigkeit und permanenter Reizüberflutung, fast schon wehmütig genießt.

Das Bild der HD Scheibe ist nicht sonderlich scharf ausgefallen und die dunklen Szenarien, von denen es reichlich gibt, wirken ziemlich arm an Details und körnig. Bei den hellen Aufnahmen sieht's dann zwar besser aus, insgsamt muß man sich aber mit einem weichen HD Transfer ohne optischen Glanz begnügen.

Auf der tonalen Ebene wurde ordentlich abgemischt, wobei die relativ einfach strukturierten Soundeffekte zb. Geräusche, wohldosiert und effektiv zum Einsatz kommen, was durchaus zu einer unbehaglichen Atmo beiträgt. Der Soundtrack ist zudem, unverwechselbar giallomäßig ausgefallen und ein echtes Highlight, daß den geneigten Betrachter für einen kurzen Moment zurück in die Siebziger katapultiert - Cipriani, Goblin, Simonetti...

Fazit: "Amer" ist ein spezieller Film/Montage der im Grunde genommen nur für eingefleischte Fans des Giallo Subgenres in Frage kommt bzw. für diejenigen, welche sich ernsthaft für diese Gattung von Film interessieren. Allen anderen rate ich, einen großen Bogen um dieses "merkwürdige" Machwerk zu machen, zumal die BD nicht gerade zum Budgetpreis über die Theke geht und alles andere als gepflegte Unterhaltung bietet.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Essenz des italienischen Genrekinos 20. Mai 2012
Von Fitwin
Format:DVD
...nicht mehr und nicht weniger ist dieser Film. Wer sich wie ich durch unzählige Giallos der 60er und 70er geschaut hat, wird vieles wieder erkennen: Mario Bavas Wassertropfen, Argentos schwarze Handschuhe plus Rasiermesser, Leones (wenn auch kein Giallo-Regisseur, so doch Italiener und stilprägend) Nahaufnahmen schwitzender, schlecht rasierter Gesichter, die Musik von Morricone, Cipriani, Nicolai und vieles mehr. Die psychedelische Rot-Grün-Blau-Farbgebung Bavas wird hier bis zum Exzess verwendet; Dialog ist nur seltenes Hintergrundgeräusch und dient wie alles ausschließlich zur Erzeugung einer geradezu fühlbaren körperlichen Spannung. Eine stringente Handlung gibt es nicht und das ist gut so! So virtuos der hier oft zitierte Dario Argento seine Filme optisch inszeniert hat - meisterhaft: die Tauchsequenz in "Inferno", die ja angeblich Mario Bava gedreht haben soll oder die Traumsequenzen im "Stendhal Syndrom" - so sehr hat er diese durch hölzerne Dialoge und eine mehr als mies konstruierte Handlung ruiniert. Hier ist nun die Reinform all dessen, was diese Art Film so besonders gemacht hat - Körperlichkeit, katholische Repression, Gewalt und damit untrennbar verknüpft: knisternde Erotik. Der Film ist ein Rauschzustand, absolutes Kino und ein Geschenk für Nostalgiker und Horrorkenner, der jedoch keine Sekunde lang altbacken oder langweilig ist. Wer hier einen nachvollziehbaren Krimi à la Edgar Wallace erwartet, wird allerdings zweifellos enttäuscht. Ein Meisterwerk.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kopierter Stil und wenig Gehalt 18. April 2013
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
"Amer" ist ein Film, der mir als halbstündige Abschlussarbeit an einer Filmhochschule ein "gut gemacht" entringen würde. Leider haben wir es hier aber mit einer abendfüllenden Angelegenheit zu tun.

Es ist mir immer eine Freude, Filme abseits des Mainstreams zu sehen und schwierige Filme bereiten mir Vergnügen. Auch reines Bildkino, das keine Geschichte erzählen will bzw. seine Geschichte assoziativ erzählt weiß ich zu genießen (Bsp. "The Garden", "Meshes of the Afternoon"). Leider aber stimmen bei "Amer" Form und Inhalt nur in sofoern miteinander überein als dass Nichts mit Nichts erzählt wird und das ist dann doch zu dünn. Um zufällige Vergleiche zum französischen Kino der Gegenwart zu ziehen: Er hat weder die soziale Relevanz von "A l'intérieur" noch die verstörende Intimität von "Martyrs".

Bietet "Amer" in der ersten halben Stunde immerhin eine nette Hommage an Mario Bava (wenngleich zehn Minuten für das Gezeigte auch gereicht hätten), so scheint die darauf folgende dreiviertelstündige Langeweile nur aus aneinander montierten Versatzstücken eines artsy Studentenfilmchens zu bestehen. Schreit dafür aber ganz laut "Ich bin Kunst, nimm mich bitte ernst!" (im Vergleich ist bspw. "The Cell" in all seiner Doofheit immerhin so ehrlich, nicht als hohe Kunst gelten zu wollen). Zum Ende hin schafft man es doch noch, ein paar hübsche aber wirre, äußerst offensichtlich von Argento beeinflusste Bilder zusammen zu schustern und dann ist endlich gut.
"Amer" ist ein Film, der scheinbar viel will aber nichts davon umsetzt. Nichts ist originell, alles Besondere ist Zitat und der Rest ist prätentiös zusammengeklatschte Langeweile. Nicht einmal die Musik ist Original. Und das Schlimmste von allem: Ich finde "Amer" noch nicht einmal richtig schlecht, das wäre ja immerhin ein Merkmal, das ihn irgendwie aus der Masse herausheben würde. Nein, "Amer" ist mir einfach egal, so richtig egal.

Dennoch: Gut, dass solche Experimente finanziert und veröffentlicht werden. Und vielleicht werden wir in dreißig Jahren staunend vor "Amer" sitzen und uns wundern, was damals möglich war, so wie wir bisweilen heute vor Filmen der 1970er Jahre sitzen.

Bis es soweit ist bleibe ich jedoch lieber bei Derek Jarman, Maya Deren, Luis Bunuel, Kenneth Anger, Dario Argento und Mario Bava deren Oevre all jenen ans Herz gelegt sei, die "Amer" schon gut finden.
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5.0 von 5 Sternen Unglaublich intensives Filmerlebnis
Der Film

Wenn man etwas über Amer ließt oder hört fällt auch immer das Wort Giallo, ein italienisches Subgenre des Thrillers. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Sascha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nostalgisches Kunstwerk für Liebhaber des Genres
AMER [2009]

Da der Film nicht sehr bekannt ist und sich auch an ein stark eingeschränktes Publikum richtet (Kenner und Liebhaber des vorrangig von Argento... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Chris veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Meisterwerk
Was ist "Amer"? Die wortgetreue Übersetzung wäre "bitter". Diesen Beigeschmack dürften viele Konsumenten haben, die sich nach dem Film fragen, was das alles sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Bryllyant veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen "Amer"
"Amer" ist eine völlig langweilige und unbrauchbare Angelegenheit. Die Geschichte, obwohl man das fast nicht so nennen kann, wird in einer außergewöhnlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von billy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnliches Seherlebnis!
Wer mal Lust auf einen bizarren Psychotrip hat und auch Filme zu schätzen weiß, deren Inszenierung jenseits jeglicher Norm sind, der könnte hier richtig... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Darth70 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kunst-Giallo
Was ist "Amer"? Die wortgetreue Übersetzung wäre "bitter". Diesen Beigeschmack dürften viele Konsumenten haben, die sich nach dem Film fragen, was das alles sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Bryllyant veröffentlicht
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