Schon in der Mitte des Buches wurde mir klar, dass nicht mehr zu erwarten sein würde. Cora - die Hauptfigur - hat keine Eigenschaften (sowohl äußerlich als auch vom Charakter), die den Titel "Traumfrau" rechtfertigen würde. Das ganze Buch hindurch benimmt sich die 30jährige wie eine gerade mal 20jährige. Die Dialoge sind langweilig, die Monologe nicht tiefgreifend und in keiner Weise humorvoll. Manche Leute besitzen das Talent, subtilen Humor in eine Geschichte einzubringen, manche nicht. Amelie Fried gehört eindeutig zur letzten Kategorie. Die Geschichte ist eintönig, einfallslos, berechenbar und uninteressant. Die Autorin erzählt die Handlung in einer Art, in der man als Leser nicht wirklich "miteinbezogen" wird: man hat das GEfühl nicht hautnah dabei zu sein - im Gegenteil, man fühlt sich als distanzierter Zuschauer einer langweiligen Handlung. Wenn ich das im vorhinein gewußt hätte, hätte ich das Buch sicher NICHT gelesen. Man verschwendet seine Zeit (und Geld), es sei denn man gibt sich gern mit niveaulosem, langweiligem und humorlosem Geschwafel ab. Ein Rat von mir: das Buch "Suche impotenten Mann fürs Leben" von Gaby Hauptmann ist das genaue Gegenteil von diesem Buch: spritzig, interessant, humorvoll - ich kann es nur jedem empfehlen!!!