Der Wolferl is' ein Urgestein des Austropop, und seine alten Scheiben und der Watzmann sind einfach nur genial und legendär. Aber der Moser ... da hat er sich ein bisserl übernommen. Er ist zwar bemüht, aber dem Moser und dessen Ausdruckskraft und Interpretation kann er das Wasser nicht reichen. Moser vermittelt den Eindruck, er will Lebenserfahrung und Erlebtes weitergeben, und man es ihm ab. Da schwingt immer ein ganz persönlicher Ton mit, der einen berührt, ob man will oder nicht. Und das kann der Ambros (leider) nicht rüberbringen oder liefern. Er kommt nunmal aus einer Generation, die das Besungene großteils nur noch aus Erzählungen kennt.
Und ... bei dem einen oder anderen Stück wäre ein instrumentelles Weniger ein Mehr gewesen. Wenigstens ein paar Schrammelbesetzungen hätten auf die Platte gehört. Aber dennoch 4*. Weil, vielleicht macht der Wolferl mit dieser Scheibe manchem Jungen wieder einen Guster auf's Original. Verdient hat er es sich, der Moser ...