... weisst vielleicht, was in's "Wolferl" gefahren ist, daß er sich auf dieser CD ausgerechnet auf eine Hommage an Hans Moser hat einlassen müssen..
Das mag jetzt vielleicht negativ klingen, denn: was Ambros geritten haben mag, nach Dylan- und Waits-Songs jetzt Moser-Evergreens covern zu wollen, bleibt nur ihm selbst überlassen.
Es ist nicht die beste Ambros-CD bisher, soviel ist sicher. Aber mich hat er mit seinen Moser-Covern schon nach den ersten Takten für sich eingenommen! Kolonovitz im Hintergrund müht sich redlich, wenn auch etwas überproduziert (-> statt so manchem Streicherquartett im Hintergrund, das den Charme fast bügelt, es auch 'mal nur mit einer oder zwei "Geig'n" genug, Christian!)
Die CD ist sehr schön, trifft das "sujet", das Thema recht genau, und wenn es für fünf (oder mehr) Sterne hätte reichen sollen, man hätte vielleicht doch lieber Willi "Dr. Kurt Ostbahn" Resetarits buchen sollen, und nicht unbedingt Reinhard "Koksnase" Fendrich.
Willi R. und Wolfgang A. hätten, mit einem "Salonhausorchester" vielleicht bzw. bestimmt noch-etwas-genauer den Ton und diese ganz bestimmte Stimmung getroffen, und man hätte nicht nur bei "Wann der Herrgott ned wui.." das eine oder andere Tränchen der Rührung im Augenwinkel ausgedrückt - aber vielleicht gibt es ja, in diesem Leben, nocheinmal eine Gelegenheit, W. Ambros und den charmanten Willi Resetarits "en duo", als Duettpartner, genießen zu können.. langer Rede kurzer Sinn: Eine durchweg gelungene CD!