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Ambra: Roman [Gebundene Ausgabe]

Sabrina Janesch
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. August 2012
Als ihr Vater stirbt, erbt Kinga eine Wohnung in einer fernen Stadt am Meer. Und einen Bernstein, in dem eine Spinne gefangen ist. Kein totes Insekt ist das, sondern eine leibhaftige Zeugin einer ungewöhnlichen Familiengeschichte. – Nach ihrem vielfach ausgezeichneten Debüt „Katzenberge“ schreibt Sabrina Janesch die Chronik einer deutsch-polnischen Familie, die vom stetigen Wandel und einer dunklen Gabe geprägt ist. Fünf Jahrzehnte nach der „Blechtrommel“ porträtiert sie eine Stadt, in die die rätselhafte Geschichte der Myszas eingeschlossen ist wie in einen Bernstein. "Denn in dieser Stadt hat jeder ein Geheimnis und jeder ein Schweigen, das er darüber legt." Es ist Herbst, als Kinga Mischa in der fernen Stadt am Meer eintrifft. Der Wind rast durch die Backsteinfluchten und kündet von einem turbulenten Jahr. Nur ein Bernstein, in dem eine Spinne gefangen ist, erinnert die junge Frau an ihren verstorbenen Vater. Noch ahnt sie nur, dass der Träger des Steins nicht bloß das Schmuckstück, sondern auch eine seherische Gabe geerbt hat: eine faszinierende wie dunkle Fähigkeit, die für Kinga zunehmend zur Qual wird. In der Stadt trifft sie auf ihre polnische Verwandtschaft. Die Familie Mysza arrangiert sich trotz aller Konflikte mit ihrem Zuwachs, bis plötzlich zwei Menschen verschwinden, die Kinga sehr nahe standen: die schöne Renia und der kriegsmüde Bartosz. Plötzlich steht Kinga im Verdacht, ihre Kräfte auf grausame Art angewandt zu haben. – Eine zauberhafte Geschichte, die von einer Spinne, einem Stadtschreiber und einer jungen Deutschpolin widerstreitend erzählt wird – mit viel Poesie, Raffinesse und Wärme. Ein Roman über die seelischen Verletzungen einer Familie, die mit der schmerzvollen Geschichte einer ungewöhnlichen Stadt korrespondieren. „Sabrina Janesch demonstriert eindrucksvoll, wie das Erzählen sich wieder neu als eine produktive Form des Erinnerns behaupten kann.“ FAZ „Sabrina Janesch erzählt mit hoher sprachlicher Sensibilität und poetischer Dichte.“ Hans-Ulrich Treichel „Ihr Erzählstoff hat mächtige Spannung und Kraft.“ DER SPIEGEL „Sabrina Janesch vollbringt das Kunststück, ihre Stoffe auszugraben und wieder zum Leben zu erwecken.“ Jörg Magenau Umfangreiches Hintergrundmaterial zur Geschichte Danzigs: www.sabrinajanesch.de

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 372 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (20. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351035004
  • ISBN-13: 978-3351035006
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.079 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sabrina Janesch studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim sowie Polonistik in Krakau. Sie ist u. a. Gewinnerin des O-Ton-Literaturwettbewerbes des NDR, Stipendiatin des Schriftstellerhauses Stuttgart und des LCB. Als erste Stadtschreiberin von Danzig erntete sie viel Medienaufmerksamkeit. Für „Katzenberge“ wurde sie mit dem Mara-Cassens-Preis für das beste Romandebüt des Jahres, dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. 2011 war sie Stipendiatin im Ledig House/New York. Im Herbst 2012 erscheint im Aufbau Verlag ihr neuer Roman „Ambra“. www.sabrinajanesch.de

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch, für das man Zeit und Aufmerksamkeit braucht 1. September 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Auch wenn der Ort, an dem "Ambra" spielt, nicht namentlich genannt wird, ist mir schon früh klargeworden, dass es sich bei der Stadt am Meer, um die Stadt Danzig handeln muss. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kinga, benannt nach der heiligen Kunigunde von Polen, eine junge Frau aus Deutschland, deren Vater gestorben ist. Nach Danzig verschlägt es sie, weil ihr Vater ihr ein überraschendes Erbe hinterlassen hat: ein Haus in Danzig. Kingas Vater hinterlässt nicht nur diese Wohnung, sondern es hält sich darin auch noch die polnische Verwandtschaft Kingas auf, von deren Existenz sie zuvor nichts geahnt hatte. Kinga beschließt, nach Danzig zu reisen, um sich das Haus anzuschauen und ihre Verwandten kennenzulernen. In Danzig trifft Kinga auf Bartosz, ihren Cousin, der traumatisiert aus dem Krieg im Irak zurückgekehrt ist und Schwierigkeiten hat, sich im Alltag zu Hause wieder zurecht zu finden. Sie lernt Brunon und Bronka kennen, ihren Onkel und ihre Tante – Bronka, die "als Mutter der Familie" eine Naturgewalt ist, der sich jeder beugen muss. In dem Haus, das ihr Vater ihr vererbt hat, lebt sie zusammen mit Albina und Renia, für die sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle empfindet. Kinga beschließt in Danzig zu bleiben und beginnt damit, in einem kleinen Varieté zu arbeiten, in dem auch Renia arbeitet.

Die Geschichte, die Sabrina Janesch erzählt, ist verschachtelt und besteht aus mehreren zeitlichen Ebenen und Handlungsebenen, was es schwierig macht, die Geschehnisse zusammenzufassen. Es gibt zeitliche Sprünge, die Erzählung bewegt sich ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Familiensaga mit Poesie 30. Januar 2013
Von Gela
Format:Gebundene Ausgabe
Ambra handelt von einer deutsch-polnischen Familiensaga, in der alle Generationen durch einen geheimnisvollen Bernsteinanhänger Geheimnisse in sich tragen. Hauptaustragungsort der Romanhandlung ist die "Stadt am Meer", die zwar nicht namentlich genannt wird, aber doch klar als Danzig zu erkennen ist. Kinga Mischa, die bisher allein mit ihrem Vater in Deutschland gewohnt hat, erbt nach dessen Tod überraschend ein Haus in Polen von ihm. Nicht nur, dass sie keine Ahnung von diesem Haus hatte, erfährt sie nach einem Telefonat mit Danzig, dass dort auch polnische Verwandtschaft, die Myszas, leben. Spontan tritt sie eine Reise nach Danzig an, um sich ein Bild von der Vergangenheit und der Verwandtschaft ihres Vaters zu machen. Bartosz, ihr Cousin nimmt sie am Bahnhof in Empfang und bringt sie zu ihrem Haus. Unvoreingenommen wird sie von den Bewohnern Renia und Albina in die Wohngemeinschaft aufgenommen. Kinga entscheidet sich dafür, vorerst in Polen zu bleiben und die Stadt besser kennenzulernen.

So einfach wie die Einleitung sich liest, ist die Handlung nicht. Sabrina Janesch teilt den Roman in verschiedene Handlungsstränge ein, die aus Sicht von Kinga, aus Sicht der eingeschlossenen Spinne im Bernsteinanhänger und aus der Sicht eines deutschen Stadtschreibers, der in Danzig lebt, erzählt werden. Dazu kommen Zeitsprünge, die immer wieder von der Vergangenheit in die Gegenwart führen. Genauso unterschiedlich wie die einzelnen Handlungen sind, so sind dies auch die einzelnen Protagonisten. Besonders Bartosz, ihr Cousin, der die Zeit im irakischen Krieg nicht verarbeiten kann und Renia, die stille, unergründliche Mitbewohnerin, sind zwei starke Hauptpersonen dieses Romans.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen düster und verwirrend 27. Januar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Kinga erbt eine Wohnung am Meer als ihr Vater stirbt. Ausserdem noch einen Bernstein Anhänger der den Träger mit besonderen Fähigkeiten ausstatten soll. Sie beschliesst zu der Wohnung zu reisen. Dort leben Menschen (Teil ihrer Familie) die sie zunächst nicht sehr herzlich willkommen heissen. Allmählich arrangieren sie sich aber mit ihr. Dann verschwinden zwei Menschen und sie gerät unter Verdacht, ihre Gabe missbraucht zu haben.
Leider bin ich nie richtig mit dem Buch warm geworden, ich bin schon nicht in die Geschichte reingekommen und so hat sich das lesen für mich eher dahin gezogen. Die Stimmung des Buches finde ich äußerst düster und die Charaktere finde ich zum Teil sehr befremdlich. Ich kann mich weder in ihrer Situation noch in das Land hineinversetzten. Ich kann erstmal gar nicht rausfinden in welcher Stadt das Buch spielt (Danzig wie ich später herausfinde), und dann ist mir unklar, wie Kinga eigentlich so lebt, wieso kann sie sich auf den Weg in diese Wohnung machen, was ist mit ihrem bisherigem Leben, als was arbeitet sie?
Ich kam auch mit den drei Erzählsträngen nicht wirklich gut zurecht, vor allem die Sicht der Spinne fand ich verwirrend…Sprachlich fand ich es leider nicht so fesselnd, wie ich mir das nach dem lesen von einigen Rezis erhofft hatte.
Alles in allem kein Buch, das mich fesseln konnte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee, weniger gute Umsetzung 22. Januar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Erst nach dem Tode ihres Vater erfährt Kinga Mischa von der Wohnung in der Stadt am Meer - jene Wohnung in Danzig, die plötzlich ihr gehören soll, die aber allem Anschein nach von ihrer polnischen Verwandtschaft bewohnt wird. Sie nimmt Kontakt zu ihrem Cousin Bartosz auf und beschließt schließlich, nach Danzig zu reisen, um neben ihm auch ihren Onkel sowie ihre Tante kennenzulernen. Als Begleitung nimmt sie nur einen alten Bernsteinanhänger mit, in dem eine Spinne eingeschlossen wurde. Schon lange ist dieser Anhänger im Besitz der Familie und verleiht dem Träger unerwartete Einblicke in das Leben seiner Mitmenschen.

Die Grundidee der Geschichte sowie deren Aufbaus schien durchaus vielversprechend, denn sie wird aus drei unterschiedlichen Sichtweisen, nämlich der von Kinga, der Spinne im Anhänger und einem Stadtschreiber erzählt. Problematisch hieran ist allerdings, dass der Leser hierauf nicht ausreichend vorbereitet wird. Wenn man sich wie ich vor dem Lesen nicht auf Inhaltsangaben und Rezensionen stützt, sondern das Werk als solches erfahren möchte, kann es leicht passieren, dass man bis zur Mitte des Buches nicht versteht, was überhaupt vor sich geht. Und zwar nicht auf eine geheimnisvolle, spannende Art und Weise, sondern vielmehr genervt und entmutigt, da es so kaum etwas gibt, woran man sich festhalten, geschweigedenn wofür man Interesse aufbauen könnte.

Diese schlechte Einführung betrifft nicht nur den Inhalt an sich sondern auch die auftretenden Personen. Allem voran die Protagonistin bleibt unangenehm blass und entwickelt sich mit der Zeit immer mehr zu einer der unsympathischsten Hauptpersonen, die ich bisher in einem Buch erleben durfte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Spannend, mystisch und wunderbare, bildhafte Sprache in Ambra von...
Sabrina Janesch benutzt sehr ungewöhnliche Metaphern, die sehr treffend beschreiben! Das Schicksal der Protagonistin ist vielen Personen in Deutschland (noch)... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Renate Kiesel-Arndt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen leider nicht so wie erhofft :(
INHALT
Als ihr Vater stirbt, erbt Kinga eine Wohnung in einer fernen Stadt am Meer. Und einen Bernstein, in dem eine Spinne gefangen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Kindle-Kunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Märchenhaft erzählt
In diesem Roman wird die Geschichte teils widersprüchlich erzählt von Kinga Mischa, einem Stadtschreiber und einer im Bernstein gefangenen Spinne. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Schlumpfine veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ambra
Meine Meinung:

Das Buch ist in mehreren Erzählsträngen aufgeteilt, die sich innerhalb der Kapitel abwechseln. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Kleine_Buecherinsel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Reise in die Vergangenheit meiner Familie
Klinga Mischa lebt mit ihrem Vater Emmerich in einem kleinen niedersächsischen Städtchen. Ihren polnischen Wurzeln verdankt sie ihren außergewöhnlichen Namen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Goch9 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nicht nur eine Familiengeschichte
Kinga Mischa hat ihre letzte Prüfung in Kunstgeschichte und Philosophie abgelegt, als ihr der Vater ein altes Erbstück schenkt, einen Bernsteinanhänger mit einer... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von matheelfe veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine deutsch/polnische mystische Familiengeschichte
Siehst Du die Spinne? Sie hat sich alles gemerkt, was jemals um sie herum geschehen ist.
~ ~ ~
Eine deutsch/polnische Familiengeschichte, eine Reise voller Mystik und... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Marakkaram veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es war einmal ... eine Stadt am Meer und die Schuld einer Familie
KLAPPENTEXT:
Es ist Herbst, als Kinga Mischa in der fernen Stadt am Meer eintrifft. Der Wind rast durch die Backsteinfluchten und kündet von einem turbulenten Jahr. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Nanni "fantasie-und-traeumerei" veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eine gute Idee verschenkt
Die Idee zu diesem Roman ist vielversprechend: Eine junge Frau, deren Eltern 1945 aus Danzig nach Westdeutschland geflohen sind, macht sich auf, ihre Verwandten kennenzulernen, die... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von GM veröffentlicht
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