Stecken viele kleine Zubehörteile heutzutage in übergroßen und darüber hinaus verschwenderisch dimensionierten Hartschalen-Verkaufsverpackungen (eine üble Ressourcenvergeudung), die darüber hinaus oftmals nur mit Einsatz von brachialer Gewalt zu öffen sind (s. Plasteverpackungen mancher Kabel), so geht man hier einen anderen Weg: Die Schutzfolien, der kleine Spachtel, die Gebrauchsanweisung und das Reinigungstuch stecken in einer kleinen Plastetüte - und das war's.
Die Schutzfolien sind jeweils durch eine Deckfolie auf jeder Seite vor Verunreinigungen geschützt. Das Abziehen der Deckfolien gestaltet sich durch die angebrachten Laschen sehr einfach, ohne dass die Klebeseite dabei Fingerabdrücke abbekommt.
Das Display des Smartphones sollte mit dem Tuch zunächst gut gereinigt werden, sonst hinterbleiben nach dem Aufbringen der Folie an den Rändern Flecken. Beim Aufbringen der Schutzfolie sollte man sorgfältig von der unteren Seite beginnend die Folie nach oben hin andrücken, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Dies ging wider Erwarten schon beim ersten Versuch sehr gut. Nach Abziehen der oberen Deckfolie ist nicht mehr zu erkennen, dass dass Display jetzt durch eine Extrafolie geschützt ist.
Überrascht war ich auch, dass die Funktionen des Berührungsbildschirms (neudeutsch: Touchscreen) durch die Schutzfolie nicht beeinträchtigt werden. So lässt sich das Display gut schützen und verträgt auch mal die Berührung mit Gegenständen, die sonst zu irreparablem Kratzern führen. Einfach neue Folie drauf - und fertig.
Mit ein bisschen Geschick beim Zuschneiden lassen sich die Schutzfolien auch für Smartphones anderer Hersteller verwenden, falls vorhanden.