Wieder einmal ein Pratchett für Kinder, dachte ich mir, als ich Maurice der Kater in Händen hielt. Da ich einerseits ein Fan bin, andererseits auch die Pratchetts Bücher für ein jüngeres Publikum mag, habe ich hinein gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich überrascht wurde. Ein einfaches Kinderbuch ist Maurice sicherlich nicht. Zu düster ist die Atmosphäre, zu schwierig die moralischen Fragestellungen, für die der Autor ja bekannt ist. MIr hat der Roman trotz seiner Kürze sehr gut gefallen.
Zur Geschichte: Durch die magischen Abfälle der Unsichtbaren Universität wurden der Kater Maurice und ein Stamm von Ratten intelligent. Nun ziehen sie zusammen mit einem Jungen durch die Lande, die Ratten nisten sich in Dörfern ein, verschrecken die Bevölkerung und der Junge erscheint als Rattenfänger und rettet das Dorf. Doch bei ihrem letzten Ding treffen die Gefährten auf eine Wesenheit, die sie alle bedroht. Nun müssen die ungleichen Gefährten sich zusammen raufen, der Kater, die Ratten und der Junge, um diese Gefahr zu überstehen.
Wie immer überzeugt Pratchetts Wortwitz. Auch diesmal stellt er einige elementare Fragen, deren Beantwortung er nicht schuldig bleibt.
Fazit: Auch für (etwas ältere) Kinder geeignet, aber durchaus auch für Erwachsene. Sehr Empfehlenswert.