Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Blues kommt aus der Wüste, 26. Februar 2007
Tinariwen wurde von ehemaligen Touareg-Rebellen gegründet, die nun ihre Ansichten über Politik, Exil und Leben in der Sahara auf musikalische Weise weiterzugeben versuchen. Die Musik wird von bluesig-funkig-rockigen Riffs auf einer oder mehreren E-Gitarre(n)dominiert, dazu kommen meist mehrstimmige Gesänge, die von der Melodie her einerseits an die verwandten Musiker Ali Farka Toure und Boubacar Traore, andererseits auch an die Musik des Maghrebs, insbesondere Rai, erinnern. Das wunderschön gemachte Booklet informiert über die Band und über Hintergrund und Texte der einzelnen Stücke. Die Musik ist sehr energiegeladen, verführt aber trotzdem zum Träumen und nimmt mit auf eine Reise in die Wüste. Als empfehlenswerte Begleitlektüre zur Musik von Tinariwen eignet sich das Buch des Freiheitskämpfers Mano Dayak (dem auch ein Lied gewidmet ist) "Geboren mit Sand in den Augen".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sie haben keine Gewehre und Kamele, dafür aber reichlich Gitarren,, 16. Juli 2007
diese Tuareg aus Mali, die sich TINARIWEN nennen. Mit 4 Leadsängern, diversen Gitarren (lead, rhythm , accoustic + bass), Congas ( + anderen Schlaginstrumenten) sowie Background Gesang und reichlich Handclaps produzieren sie hier Wüstenblues, der schon unter die Haut gehen kann (... sehr laut hören !!!). Ein Vergleich mit den ROLLING STONES halte ich allerdings nun wirklich für übertrieben und nicht angebracht ! Ein sehr schönes Booklet erklärt die einzelnen Songs und die Texte kann man in der Sprache der Tuareg, aber zum Glück auch in Englisch, mitlesen. Der Gesang ist so, wie man sich einen Gesang in der Wüste vielleicht vorstellt, wenn man noch nie selbst dagewesen ist - tragend, flehend, stark von Reggae und Blues beeinflußt. Die Gitarren zerteilen schneidend die heiße Luft und rütteln wach, passend zu den Texten, die u. a. von Liebe und Trennung, Ferne und Heimweh handeln. Viele Songs klingen beim ersten Hören gleich, sind es aber natürlich nicht. Feinheiten müssen langsam herausgearbeitet werden, wie der feine Sand aus Ohren, Mund und Nase nach einem Sandsturm.
Ich wollte immer schon mal nach Timbuktu (... I Booked One And Tim Booked Two !), schon des schönen Namens wegen. Nun könnte ich das mit einer Reise nach Bamako (Mali) anlässlich des berühmten Musikfestivals verbinden, mal sehen. Aber nur, wenn TINARIWEN dann dort auftreten werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn der Wind die Felsen raspelt, 6. Oktober 2007
Der Touareg-Rock ist kein Fels in der Sahara, sondern die Musik von Tinariwen. Aber diese pulsiert so stetig und kraftvoll, dass sie wie der andauernde Wind in der Wüste die Felsen glättet, sie bröckeln macht und als Sand wegbläst. Da steckt Kraft drin, die man gar nicht sofort merkt. Im Konzert spürte ich erst nach etwa einer Stunde oder so, dass etwas passiert war, dass die "fabrik" zu einem Ort der Kraft geworden war, ohne alle Esoterik oder Handauflegen, und da störten nicht einmal war die Möchte-gern-Frank-Zappa-Allüren des Lead-Gitarristen nachhaltig. Echte Wüstenmusik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|