Amadeus 1984

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Als 1781 Wolfgang Amadeus Mozart 26-jährig das gesellschaftliche Parkett Wiens betritt, wird Antonio Salieris Existenz in ihren Grundsetzen erschüttert. Denn das junge Genie stellt das Weltbild des keuschen, gläubigen, hart arbeitenden Musikers in Frage.

Darsteller:
F. Murray Abraham, Tom Hulce
Laufzeit:
2 Stunden 52 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Amadeus

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Musik , Dokumentation
Regisseur Milos Forman
Darsteller F. Murray Abraham, Tom Hulce
Nebendarsteller Elizabeth Berridge, Simon Callow, Roy Dotrice, Christine Ebersole, Jeffrey Jones, Charles Kay, Kenneth Mcmillan, Kenny Baker, Lisabeth Bartlett, Barbara Bryne, Martin Cavina, Roderick Cook, Milan Demjanenko, Ma
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

229 von 249 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marinus Ladegast auf 29. März 2009
Format: Blu-ray
FILM:
Der 1984 in der Originalfassung und 2002 im "Director's Cut" erschienene "Amadeus" zeigt Wolfgang Amadeus Mozart in seinen letzten Lebensjahren am Wiener Hof; er ist infantil und über alle Maßen arrogant und zieht dadurch fast automatisch die Abneigung der kleingeistigen Hofkamarilla auf sich. Als einer der wenigen erkennt Hofkompositeur Antonio Salieri Mozarts Genius, fühlt sich aber gleichzeitig durch Gott verhöhnt, da er selbst, ein strebsamer musikalischer Handwerker, durch Mozart seiner eigenen Mittelmäßigkeit gewahr wird. An diesem Konflikt wird Salieri innerlich zugrunde gehen.

Völlig zurecht wurde "Amadeus" seinerzeit mit acht Oscars ausgezeichnet und gehört nicht nur deswegen zu den größten Filmen aller Zeiten; Milos Forman und Peter Shaffer haben eine zeitlose Parabel über künstlerische Hingabe, zerfressenden Ehrgeiz und moralischen Verfall erschaffen. Musik ist hier kein Stimmungsgedüdel im Hintergrund, sondern so etwas wie die "dritte Hauptperson" neben Salieri und Mozart. Unabhängig von der Haupthandlung portaitiert der Film wunderbar das Lebensgefühl in einer Zeit, in der Vernunftdenken und schöne Künste sich übergangslos mit einer schrillen Vergnügungssucht aller Schichten vermengten.
Die Schauspieler sind durch die Bank fantastisch gecastet; Tom Hulce (Mozart) und Jeffrey Jones (Joseph II.) liefern die besten Leistungen ihre Filmkarriere ab. Abrahams subtile und vielschichtige Verkörperung des Antonio Salieri ist schlichtweg meisterhaft, vor allem in den Szenen, die ihn als alten Mann im Irrenhaus zeigen - unterstützt vom grandiosen Makeup.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar auf 10. Oktober 2009
Format: DVD
Es ist nicht nur eine der gelungensten, oscarprämierten Literaturverfilmungen überhaupt, sondern ein Werk, das Mozart zur Popikone stilisiert und so auch für klassikferne Zuschauer attraktiv macht; also auch irgendwie innovativ ist. Ein großartiger Tom Hulce mit Punkperücke und einem kindisch unbekümmerten, lauten Lachen überzeugt genauso wie das dramatische Gegenstück F. Murray Abraham als Salieri. Eine gediegene Auswahl an Musikbeispielen (Soundtrack) liefert einen Einblick in das Schaffen des Genies. Und der Ursprung der Kompositionseinfälle sowie die Beschreibung des Einsatzes der Instrumente werden allgemein verständlich erläutert. Die pompöse Ausstattung, die farbenprächtige Kulisse und die Angleichung von Handlung und unterlegter Musik sind genial gelungen. Und die Darstellung der würdelosen Beerdigung des Helden geht zwar im Regen unter, aber auch ans Herz.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Walter Stechel auf 28. Oktober 2012
Format: DVD
Ich habe den Film nach vielen Jahren erneut, in der 'Director's Cut' Version, gesehen. Es ist natürlich ein Hollywood Film, ein Unterhaltungsfilm, aber er vermittelt auch (gerade mir als Nichtmusiker) Einblicke in das Denken eines Komponisten, so bei dem Plädoyer Mozarts gegenüber Kaiser Joseph II, seinen Figaro zuzulassen, obgleich Beaumarchais' Stück der Zensur unterliegt - da er doch so innovativ das Gespräch von vier, fünf, sechs Personen musikalisch verschränkt habe oder die Art wie Mozart Salieri sein Requiem diktiert. Dabei - wie bei einigem sonst sind sicher historische Fakten verdreht worden, aber der Film vermittelt sozusagen eine höhere Einsicht zu der Frage, wem das Genie zufällt - dem redlichen Handwerker Salieri oder dem liederlichen Mozart. Wer kann sich nicht in Salieri hineinversetzen, wenn er am Schluss des Films als Apostel der Mittelmässigkeit durch das Irrenhaus gefahren wird und den Insassen Absolution erteilt. Die Frage bleibt über den Film hinaus, wie auch die Musik Mozarts, die ihn so wunderbar durchzieht. Wie andere Rezensenten auch möchte ich zum Schluss noch die schauspielerische Leistung F Murray Abrahams würdigen - sie hält den Film zusammen und macht ihn so spannend wie menschlich.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tom Kadi VINE-PRODUKTTESTER auf 31. Dezember 2007
Format: DVD
Wenn man bereit ist hinzunehmen,
- dass "kein Wort, kein Bild, kein Schauplatz, geschweige die Art und Weise des Benehmens und Verhaltens der Personen dieses Films irgend etwas mit historischer Wahrheit zu haben" (Braunbehrens),
- dass die göttlich schöne Musik Mozarts in der recht verschnarchten Mainstream-Interpretation N. Marriners ertönt,
- dass die Ausschnitte aus den deutschen Opern (Entführung, Zauberflöte) in englischer (?!) Sprache gesungen werden,
so bleibt immer noch ein höchst sehenswerter, optisch opulenter Film, der seinen Akteuren an manchen Stellen ganz wunderbare Sätze über die Musik Mozarts in den Mund legt und die etwas abstruse Geschichte eines mittelmäßigen Komponisten (Salieri) erzählt, der die Musik über alles liebt, sie selbst nicht schreiben kann - während ein anderer (Mozart) das Genie hierfür besitzt, zugleich aber von der Persönlichkeit her knapp über dem Halbaffen steht. Manche Schnitte sind gelungen überraschend - so der Übergang von Mozarts zeternder Schwiegermutter in die Arie der Königin der Nacht. Fazit: Ansehen lohnt allemal und wegen der Musik durchaus auch mehr als einmal - durchaus eine Kaufempfehlung.
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