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am 15. Februar 2011
Je besser der Wein, desto länger ist er lagerfähig. Und er verliert dabei keineswegs an Qualität.
So geht es mir mit manchen Filmen. The River Wild gehört dazu. Seine Premiere in Deutschland war der 26. Januar 1995.
Der kleine Sohn der Familie Hartman, Roarke (Joseph Mazzello, Radio Flyer, Jurassic Park, Mississippi, Fluss der Hoffnung u.A.) bekommt ein besonders Geburtstagsgeschenk: Seine Mutter, Gail (Meryl Streep) war früher mal Führerin auf dem nicht ungefährlichen großen Fluss. Der Vater Tom (David Strathairn) kann aus beruflichen Gründen wieder mal nicht teilnehmen. Roarke reagier darauf recht sauer: Schon im letzten Jahr hatte der Papa keine Zeit für seinen Sohn. Auch in der Ehe der Eltern kriselt es.
Gail und der kleine Roarke bereiten am Fluss ihr Boot vor und freuen sich, dass Tom doch noch erscheint. Roarke darf noch schnell die erforderlichen Plaketten für die Flussfahrt holen. Dabei kommt er mit einem freundlichen jungen Mann, Wade (Kevin Bacon) ins Gespräch, der zusammen mit zwei Freunden ebenfalls den Fluss befahren will. Wade erfährt dabei, dass Gail früher Führerin auf dem Fluss war.
So kann das Wildwasser-Rafting beginnen. Es machen sich zwei Boote auf den Weg. Gail, Roarke, Tom und die Hündin Meggy auf dem einen, Wade, Frank und Terry auf dem anderen.
Zwischendurch begegnen sie sich und fahren streckenweise gemeinsam, aber es zeigt sich immer mehr, dass die drei jungen Männer keineswegs die friedlichen, harmlosen Freizeitbootfahrer sind, als die sie sich ausgeben. Die Spannung zwischen den beiden Gruppen steigt und wird schließlich fast unerträglich. Auf der einen Seite erlebt der Zuschauer eine wunderschöne Flusslandschaft in herrlichen Aufnahmen, auf der anderen Seite wird er immer mehr in die Problematik dieses Nebeneinander der beiden Gruppen hineingezogen, bis diese brutale und buchstäblich mörderische Formen annimmt.
Ab hier schweigt mal wieder 'des Sängers Höflichkeit', ich will ja nicht spoilern.
Ganz erstaunlich ist, dass sich Meryl Streep in keiner der gefährlichen Szenen doubeln lässt. Sie legt Wert darauf, alle Stunts selbst zu spielen und kommt dabei auch mal in arge Bedrängnis, was allerdings im Film nicht zu sehen ist.

Die Darsteller zeigen ein gekonntes Spiel. Selbst der kleine Roarke spielt absolut professionell. Die Regie führt gradlinig und ohne störende Umwege durch die spannende Handlung. Die Spannung nimmt immer mehr zu und steigert sich bis zu einem gewaltigen Finale.
Ein sehr sehenswerter Film, der mit zu den Besten meiner Sammlung gehört.
Meine Wertung: uneingeschränkt 5 Sterne
eboku
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juni 2014
Regisseur Curtis Hanson ist ein bekennender Alfred Hitchcock Film, obwohl er mit dem Noir-Polizeithriller "LA Confitential" seinen bisher größten Erfolg feiern konnte. Aber geschickt inszeneirt er auch seine Suspence-Thriller "Das Schlafzimmerfenster" oder "Todfreunde", beide in den 80ern entstanden. Noch erfolgreicher wurden seine Thriller im nachfolgenden Jahrzehnt: Einmal ging es um eine psychopathische Nanny (Die Hand an der Wiege) und das andere Mal um Gangster auf der Flucht (Am wilden Fluß). In beiden Filmen wird eine sympathische Familie (Vater, Mutter, Kind und Hund) von außen bedroht und schwebt plötzlich in akuter Lebensgefahr. "Am Wilden Fluß" entstand vor imposanter Naturkulisse am Kootenai River in Montana sowie der Oberlauf des Rogue River in Oregon und am mittleren Flathead River in Montana. Die Geschichte spielt sich aber am Salon River in Idaho ab, dort unternimmt die ehemaligen Rafting-Sportlerin Gail Hartman (Meryl Streep) mit ihrem Sohn Roarke (Joseph Mazello - bekannt aus Jurassic Park) eine Rafting Tour auf dem Salmon River. Mit dabei ist zwar der treue Hund Maggie, doch Ehemann Tom (David Strathaim) hat gekniffen - Arbeit geht vor. Ein Problem, dass auf die Ehe einen dunklen Schatten legt. Immerhin reist er doch noch nach und versucht ein guter Vater und ein liebevoller Ehemann zu sein, was ihm zuerst nur mühsam gelingt. Erschwerend kommt hinzu, dass Gail nach einiger Zeit einige Mitreisende im Schlepptau hat. Die drei freundlichen Männer Wade (Kevin Bacon), Terry (John C. Reilly) und Frank (William Lucking) schliessen sich immer mehr der Familie an. Besonders auf Roarke macht Wade einen riesigen Eindruck, der kleine Junge freundet sich mit dem Fremden an und erzählt diesem auch, dass seine Mutter ein ziemlicher Profi im Rafting ist. Als Frank seine beiden Kumpels im Stich lässt, tun sich Familie und die beiden Männer noch mehr zusammen und bald zeigen die Fremden auch ihre wahre Absicht...
Dies alles ist sehr spannend und unterhaltsam inszeniert, mit Meryl Streep und Kevin Bacon standen auch zwei glaubwürdige Darsteller zur Verfügung, die den bodenständigen Thriller noch zusätzlich aufwerten. Für Tierfreunde sei noch erwähnt, dass Maggie dem Kugelhagel erfolgreich ausweichen kann. Kevin Bacon darf den Psycho raushängen, was er sehr gekonnt macht. Die Kamera ist großartig: Robert Elswith (Last Exit Reno, There will be blood, Michael Clayton, Syriana, Salt) ist natürlich eine sichere Bank und sorgt für atmosphärische Bilder. Natürlich sind aber auch viel Genreklischees zu finden, aber für einen guten Thriller reicht es allemal.
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am 28. Mai 2013
Die Lehrerin Gail (Meryl Streep) plant zum Geburtstag ihres halbwüchsigen Sohnes Roark (Joseph Mazzello) eine Rafting-Tour in Idaho. Sie ist nicht sehr überrascht als ihr Mann Tom (David Strathairn), ein Architekt, mal wieder aus beruflichen Gründen absagt. Also fährt sie kurzerhand allein mit dem Filius und dessen jüngerer Schwester. Am Salmon River angekommen, werden sie von Gails Eltern (Elizabeth Hoffman und Victor Galloway) empfangen, die alles für den Trip vorbereitet haben. Die kleine Willa (Stephanie Sawyer) soll für die Dauer der Flußfahrt bei ihren Großeltern bleiben. Am Startpunkt lernen Gail und Roark den sympathischen Wade (Kevin Bacon) kennen, der mit zwei anderen (u.a. John C. Reilly) ebenfalls im Begriff ist dieselbe Tour zu machen. Roark ist ganz begeistert von diesem lockeren und gut gelaunten Mann, der so ganz anders als sein strenger Vater ist. Auch Gail findet den sportlichen Typen auf Anhieb attraktiv. Kurz bevor sie starten trifft Tom doch noch ein. Er erklärt, den Geburtstag seines Sohnes nicht versäumen zu wollen und das er auch nebenbei an seinen Projekten arbeiten könne. Gemeinsam brechen sie auf. Gail ist begeistert, hat sie schließlich die Tour in ihrer Jugend schon einmal gemacht und das Rudern nie aufgegeben. Außerdem kennt sie den Fluß, da sie hier aufgewachsen ist, wie ihre Westentasche. Die ersten Kilometer verlaufen problemlos. Dann stoßen sie jedoch auf Wade und seinen Begleiter Terry, die ihnen erzählen, das ihr Führer Frank, der dritte Mann, sich einfach aus dem Staub gemacht habe nachdem sie angelegt hätten. Wade bittet Gail mitfahren zu dürfen, weil er die Tour gerne beenden würde und Gail kenne sich ja aus. Sie willigt ein. Je weiter die Fahrt voran geht, desto aufdringlicher wird Wade. Langsam beginnt Tom an der Integrität der zwei Männer zu zweifeln und kurz darauf befindet sich die Familie in höchster Gefahr. Das die schlimmsten Stromschnellen noch vor ihnen liegen wird bald ihr geringstes Problem sein.

Reißende Wasser

Nachdem sich Curtis Hanson Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger Jahre mit einigen hervorragenden Thrillern wie BAD INFLUENCE (1990) einen Namen gemacht hatte, fiel die Wahl Meryl Streeps, die endlich mal einen Action-Film drehen wollte, auf den aufstrebenden Regisseur. Hitchcock-Verehrer Hanson erweist sich als absoluter Glücksgriff, der die Lehren des Suspense-Großmeisters begriffen hat. Ähnlich wie dieser in bspw. THE MAN WHO KNEW TOO MUCH (1956), stellt Hanson eine gutbürgerliche amerikanische Familie in den Mittelpunkt seiner in bester Erzähltradition vorgeführten Geschichte. Gail und Tom sind ein Paar welches Probleme hat, die im Angesicht der Gefahr dem Familienzusammenhalt weichen. Sie bilden eine Wertegemeinschaft die sich absolut gleichberechtigt jederzeit auf Augenhöhe begegnet. Die glaubwürdige und subtil gespielte Beziehung der beiden bildet das Fundament für diesen Thriller, dessen inszenatorische Dichte keinerlei Ballast aufweist. Man ahnt natürlich was da auf den geneigten Zuschauer zukommen wird, ist es schließlich Kevin Bacon, hinter dessen freundlichstem Grinsen auch immer eine gewisse Unwägbarkeit lauert. Dennoch entwickelt sich die Story erstaunlich unvorhersehbar, von einigen Suspense-Standards abgesehen. Und das in den heutigen, scheinbar immer zynischer werdenden Zeiten der Familienhund überlebt, ist (vor allem für Hundebesitzer) schön zu sehen. So etwas kommt ja im zeitgenössischen Kino kaum noch vor. Eingebettet in eine grandiose, zudem von Kameramann Robert Elswit erlesen gefilmte Naturkulisse, wird die atemberaubende Landschaft zum dritten Hauptdarsteller und auch konsequent genutzt. Das wiederum erinnert an die Filme Anthony Manns, der die Natur ebenfalls nicht nur als schön anzusehende Kulisse nutzte. Der wunderschöne klassische Soundtrack stammt von Altmeister Jerry Goldsmith. Die großartige Meryl Streep führt das überschaubare Darsteller-Ensemble mit Bravour und einer Leichtigkeit, die ein wenig bedauern lässt, das Frau Streep nicht mehr Filme dieses Genres gemacht hat. Der stille Star an ihrer Seite ist David Strathairn der mit seiner zurückhaltenden aber aufrechten Art ein wenig an Gary Cooper erinnert. Kevin Bacon und John C. Reilly, hier noch schlank, harmonieren prächtig als Verbrecher-Duo auf der Flucht, wobei Bacon klar die stärkeren Akzente setzen kann. Insgesamt ist THE RIVER WILD - AM WILDEN FLUß eine überaus gelungene Angelegenheit für alle Beteiligten, ein Familien-Thriller von höchst professioneller Machart. Curtis Hanson drehte danach, nun bestens geschult in Thrill und Action, sein Opus Magnum L.A. CONFIDENTIAL. Wer sich also für handgemachte Old-School-Thriller in der Tradition von MÖRDERISCHER VORSPRUNG (Roger Spottiswoode 1988) oder AUF MESSERS SCHNEIDE (Lee Tamahori, 1997) begeistern kann, sollte unbedingt einen Blick riskieren.

Fazit: Familien-Thriller der spannenden Art mit Großschauspielerin Meryl Streep in ungewohnter Action-Rolle.
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am 1. Juni 2001
Es scheint ein ganz normaler 08/15 Film zu sein. Gail, Tom und ihr kleiner Sohn werden während eines Urlaubs in den Bergen Montanas von dem Bankräuber Wade und seinem Komplizen entführt.Doch der Film entwickelt sich langsam zu etwas Besonderem und baut seine Spannung langsam auf, die dann schließlich in ein gigantisches Showdown, sprich: der Flussabfahrt, mündet, das ganz klar der Höhepunkt des Films darstellt und ihn zu einem Highligt macht. Die Schauspieler agieren glänzend (vor allem Kevin Bacon als Bösewicht), die Kulisse ist perfekt, alle Grundlagen für einen tollen Abenteuerfilm sind hier geschaffen. Und genau das erlebt der Zuschauer hier. Die Spannung lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Also: Festhalten und den Film geniessen! Absolut empfehlenswert!
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am 10. Dezember 2003
Ein abenteuerlicher Familienausflug zum Rafting wird zum absoluten Höllentrip für eine Familie aus Boston (Meryl Streep, David Strathairn, Joseph Mazzello). Die beiden Männer, die ebenfalls den Fluss hinabfahren und zu Beginn noch ganz nett erscheinen entpuppen sich als flüchtige Verbrecher. Kurzerhand kidnappen die beiden die gesamte Familie, weil sie darauf vertrauen, dass die raftingerfahrene Gail (Streep) die perfekte Person ist, ihnen bei der Flucht zu helfen. Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass der Zusammenhalt in der entführten Familie größer ist als anzunehmen war...
Curtis Hanson ist mit "Am wilden Fluss" ein 1A-Abenteuerfilm gelungen. Die Naturaufnahmen sind zum Teil von atemberaubender Schönheit, die Story ist zwar simpel, aber packend und spannend umgesetzt und die Besetzung ist vom Feinsten. Besonders Meryl Streep als resolute Mutter und Bootsführerin und Kvin Bacon als fieser, aber dennoch charmanter Bösewicht geben "Am wilden Fluss" viel Drive. Einziger Kritikpunkt ist, dass der Film ein wenig zu lang geraten ist, vor allem, weil man eigentlich schon lange vor Schluss das Ende erahnen kann.
Die große Zeit der Abenteuerfilme mag vielleicht vorbei sein, aber "Am wilden Fluss" lässt die Hochzeit dieses Genres zumindest für knapp zwei Stunden wieder aufleben. Sehr sehenswert.
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am 27. April 2003
Ich habe diesen Film mittlerweile 3-mal gesehen und er ist jedesmal wieder sehenswert. Die Story ist zwar ziemlich einfach, eine Familie wird während eines Ausflugs auf einem der wildesten Flüsse von zwei Räubern (u.a. Kevin Bacon - klasse Schauspieler) entführt, aber der ganze Film ist trotzdem spannend, clever und gut gemacht. Keine fünf Sterne, weil es eben kein Klassiker ist, der einem vom Fernseher nicht mehr loslässt und mit seiner Geschichte überzeugt!
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