Ich habe nun schon einige Romane von Dietmar Dath gelesen. Sie alle haben gemein, dass sie nicht immer einfach zu lesen sind, aber doch immer sehr unterhaltsam. Nicht zuletzt liegt das daran, dass man Daths Werke nicht einfach nur rezipieren kann, man kann sich nicht einfach von einer Geschichte berieseln lassen. Nein, man muss immer auch aktiv mitdenken - was nicht schwer fällt, da Daths Romane eigentlich ganz automatisch die Phantasie anregen.
"Am blinen Ufer" verbindet Science Fiction mit Wissenschaft, Mathematik mit Biologie. Monster tauchen auf, unbekannte Tiere, Zeit- und geologische Verschiebungen.
Zu beschreiben, worum es geht in diesem Roman, ist schwierig. Am einfachsten wäre es wohl zu sagen: Der Roman begleitet den letzten Leuchtturmmann, der seine eigene Vergangenheit aufarbeitet, seine Gegenwart zu meistern versucht und für seine Zukunft kämpft.
Was man aber auf jeden Fall sagen kann: "Am blinden Ufer" ist nur zu empfehlen.