3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein echter Klassiker!, 20. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Am Samstag aß der Rabbi nichts. (Taschenbuch)
Die Krimis um Rabbi Small sind schnell zu lesen, spannend und vor allem deshalb reizvoll, weil sie in einem Milieu spielen, das wir hier leider nicht mehr kennen: dem einer jüdischen Gemeinde. Denn es ist nicht nur die spannende Handlung sondern immer auch das Leben und Treiben in der kleinen Gemeinde, die den Reiz dieser Bücher ausmacht.
Rabbi Small ist noch sehr jung , als er seine Rabbinerstelle antritt und, da er unbedingt ehrlich ist- dabei auch wenig diplomatisch- ist er nicht unumstritten . Das war schon Thema im ersten Band (Am Freitag...) und hat sich auch hier nicht geändert. Diesmal wird ein Mathematiker jüdischer Herkunft tot in seinem Auto aufgefunden. Rabbi Small beerdigt den Mann mit allen Riten auf dem normalen Friedhof, als sich mehr und mehr verfestigt, das der Tote Selbstmord begangen haben könnte. Nun wird Small erneut das Opfer von Anfeindungen und löst daraufhin den Fall mit seiner unnachahmlichen Logik.
Ein schönes Buch- gerade die Personen sind überzeugend und sehr stimmig gezeichnet.
Nur dass Kemelmann etwas belächelnd auf Bürgerrechtsbewegungen für schwarze Bürger blickt, stößt mir sauer auf. Ich glaube, dass heute (das Buch ist doch schon einige Jahrzehnte alt) mehr Political Correctness walten würde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein