Kurzbeschreibung
Was sollen wir tun, mit dem gerade zwanzigjährigen Soldaten, dem nachts eine zu früh detonierte Sprengladung auf dem Truppenübungsplatz Arm, Bein und Gesicht zerfetzt hat und der bei vollem Bewusstsein die Dinge, die um ihn herum geschehen, miterlebt und nichts sehnlicher erwartet, als dass irgendetwas mit ihm geschieht? Was tun mit dem Mittvierziger, dem vor dreißig Minuten das Herz aussetzte und somit das Gehirn ohne Blutzufuhr blieb? Werden sie uns dankbar sein, wenn es gut geht? Und werden sie uns zum Teufel wünschen, wenn wir ihr Leiden nur verlängerten? Rettung, intensive Medizin um jeden Preis, nur weil wir neue Verfahren, bessere Apparate haben?
Was hat das Kind gedacht, was gefühlt, als es in unseren Armen starb? Und wie geht es uns dabei? Wie lange halten wir das aus?
Wir wissen auf diese Fragen keine erschöpfenden Antworten und müssen sie uns doch immer und immer wieder stellen und stellen lassen.
Was hat das Kind gedacht, was gefühlt, als es in unseren Armen starb? Und wie geht es uns dabei? Wie lange halten wir das aus?
Wir wissen auf diese Fragen keine erschöpfenden Antworten und müssen sie uns doch immer und immer wieder stellen und stellen lassen.
Der Verlag über das Buch
Mehrfach täglich donnert ein Rettungshubschrauber über unsere Köpfe hinweg. Wir haben uns schon fast daran gewöhnt. Doch fragen Sie sich nicht auch manchmal, zu welchem schweren Verkehrsunfall oder welchem tragischen Schicksal dieses hoch spezialisierte Team gerade unterwegs ist? Oder welchen Patienten sie wohl geladen haben? Ob sie gerade um sein Leben kämpfen? Erstmals beschreibt ein Notarzt den Alltag im Rettungshubschrauber. Ein Buch, das tief unter die Haut geht!
