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Am Ende war die Tat
 
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Am Ende war die Tat [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Elizabeth George , Ingrid Krane-Müschen
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
  • Verlag: Blanvalet HC (8. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764501669
  • ISBN-13: 978-3764501662
  • Originaltitel: What Came Before He Shot Her
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.307 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Elizabeth George
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der unaufhaltsame Abstieg des zwölfjährigen Joe Campbell beginnt, als seine psychisch labile und bis dato alleinerziehende Mutter Glory ihn und seine Geschwister in die Obhut seiner Tante Kendra Osborne gibt. Denn die lebenslustige Kendra, die glaubt, ihren Alltag trotz des unverhofften (und ungewünschten) Kindersegens nicht umstellen zu müssen, ist mit der neuen Aufgabe hoffnungslos überfordert. Die Folgen sind schrecklich: Joels kleinerer Bruder gerät ins Visier einer Straßengang, seine ältere Schwester versinkt im Drogensumpf. Beim Versuch, sie zu retten, macht Joel einen verhängnisvollen Fehler: Er lässt sich ein auf den zwielichtigen Dealer The Blade, der ein grausames, mörderisches Spiel mit ihm spielt. Und als Joel die Gefahr erkennt, ist es bereits für alle zu spät.

Am Ende war die Tat der US-amerikanischen Bestseller-Autorin Elizabeth George (Keiner werfe den ersten Stein., Wo kein Zeuge ist) ist ein ganz und gar ungewöhnlicher Roman des Krimi- oder Thriller-Genres. Denn sein Titel ist Programm. In Am Ende war die Tat steht das scheinbar unerklärliche Verbrechen -- der Mord an der schwangeren Frau von Chief Inspector Lynley, der Joel als vermeintlichen Täter letztlich jede Zukunft raubt -- nicht als kriminalistischer Appetithappen am Anfang des Romans, sondern als Konsequenz einer verfehlten Erziehung ganz am Schluss.

Dem entsprechend setzt George diesmal alles daran, die Tat psychologisch zu erklären -- und schafft dabei ein erzählerisch dichtes Werk, das weniger durch seinen Thrill als vielmehr durch die fulminant beschriebene, ausweglose Geschichte der Campbell-Geschwister besticht. Wer Am Ende war die Tat liest, braucht diesmal also weniger starke Nerven als vielmehr ein emotional hartgesottenes Gemüt. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

kulturnews.de

In 14 ihrer Romane spielt Inspector Lynley eine Hauptrolle. Im neuesten Buch jedoch bleibt er bis zum Ende im Hintergrund; bis seine Frau von einem 12jährigen Mischlingsjungen erschossen wird. In "Am Ende war die Tat" schildert Elizabeth George, wie es zu dieser Tat im Londoner Viertel Kensington kommen konnte. Im Fokus steht eine ethnische Randgruppe. Drei Kinder werden bei ihrer allein stehenden Tante Kendra abgeliefert. Die sieht sich reichlich überfordert, versucht aber, ihr Bestes zu geben. George versteht es sehr gut, die Gossensprache zu treffen. Große Überraschungen stecken trotzdem nicht in diesem Roman. Eigentlich hat man alles kommen sehen: Es sind die bösen Umstände, woran schließlich alle scheitern. Keine Frage, George hat wieder einmal einen komplexen Plot entwickelt und tief in menschliche Abgründe geblickt. Doch allzu oft erzählt sie Belangloses viel zu ausführlich. Was ihre große Fangemeinde allerdings nicht stören dürfte. (gks)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
97 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein erschütterndes Meisterwerk 28. September 2007
Von Lesezeichen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Gleich eins vorneweg: Der neuste Roman "Am Ende war die Tat" von Elisabeth George ist kein Chief Inspector Lynley Roman - auch wenn er sich auf die Geschehnisse um den Tod Lynleys Frau Helen im Vorgängerroman "Wo kein Zeuge ist" bezieht. Hier hat der Verlag Blanvalet mit seiner Einbandbeschreibung schlichtweg falsche Erwartungen geweckt.

Mit "Am Ende war die Tat" hat Elisabeth George sich auf ein gänzlich anderes Terrain begeben und keinen klassischen Kriminalroman geschrieben, sondern eine erschreckende und total erschütternde Millieustudie der sozialen Unterschicht Englands. George erzählt die tragische Geschichte des 12-jährigen schwarzen Joel mit karibischen Wurzeln, dessen Vater ein unbeteiligtes Opfer einer Schiesserei zweier rivalisierender Banden wurde und dessen Mutter als psychisches Wrack in einer Klinik untergebracht ist. Als seine Oma, bei der er, seine ältere Schwester Ness und sein jüngerer Bruder Toby aufwächst, ihn bei seiner Tante Kendra abliefert und das Weite sucht, beginnt ein Teufelskreislauf an dessen Ende die Ermordung von Helen Lynley steht.
Elisabeth George gelingt es mit einer unglaublichen Tiefe und Detailgenauigkeit das Schicksal von Joel fast wie eine Biographie zu beschreiben. Dabei ist sie nie effekthascherisch, überzogen oder verspielt. So unbegreiflich geradlinig das Schicksal von Joel ist, so geradlinig, schnörkellos und doch warmherzig und anrührend ist die Story angelegt. Als Leser sieht man plötzlich die Welt aus Joel's Augen und versteht, was da um ihn herum und damit auch mit ihm passiert. Und seine Tat sieht man plötzlich aus ganz anderen Augen, als beim Lesen von "Wo kein Zeuge ist".

Für mich ist "Am Ende war die Tat" eindeutig der beste Roman aus Elisabeth Georges Feder - und ich finde auch die meisten Lynley-Romane richtig gut. Ich habe Lynley nicht vermisst, sondern war gefangen von dieser unglaublich tragischen Story, die keinerlei Durchhänger hatte und auch nie nur den Hauch von Langeweile aufkommen liess. Nüchtern und weitestgehend wertfrei skizziert sie neben Joel auch das Schicksal seiner Tante Kendra, die mit ihrer plötzlichen Ersatzmutterrolle hoffnungslos überfordert ist sowie die Schicksale von Ness und Toby, die letztendlich Grund für die Tat von Joel sind.

Auch wer bisher noch kein Buch von Elisabeth Goerge gelesen hat, kann diesen Roman problemlos in Angriff nehmen, denn er ist an sich komplett eigenständig - auch wenn er den oben beschriebenen Querbezug aufweist. Dies ist aber nur der Aufhänger für die Story, nicht mehr und auch nicht weniger.

Ich kann auch all die Leser verstehen, die enttäuscht sind, weil Lynley hier keine Rolle spielt. Wer sich aber von Anfang an genau darauf einstellt, nämlich ein völlig eigenständiges und stilistisch ungewohntes Werk von Elisabeth George vor sich zu haben, der wird keinesfalls enttäuscht sein.

"Am Ende war die Tat" ist absolut lesenswert!!!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Milieustudie 16. Oktober 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Das neue Buch von Elizabeth George ist eine Milieustudie, die unaufhaltsam und bedrückend auf die Ermordung von Lady Helen hinsteuert. Wer Lynley, Havers und Nkata gesucht hat war vielleicht enttäuscht. Wer allerdings offen für die Hintergründe vom letzten Roman war konnte sich auch diesmal wieder für den Stil von Elizabeth George begeistern. Ich habe noch lange über die Umstände nachgedacht, die Joel zu dieser Tat geführt haben. Ein Junge mit einem anständigen Charakter, der unverschuldet in einen Strudel gerät, der ihn immer mehr und unaufhaltsam nach unten zieht.
Ich bin gespannt auf den nächsten Band von Elizabeth George.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von suan
Format:Gebundene Ausgabe
Nein, dies ist kein Lynley / Havers Roman. Wie man sich angesichts dieser Tatsache betrogen oder enttäuscht fühlen kann ist mir schleierhaft - insbesondere wenn man das Buch "blind" kauft und dann seine diesbezüglichen Erwartungen nicht erfüllt sieht.

Wenn Elizabeth George eines kann, dann glasklare und einprägsame Charaktere schaffen, denen man sich nicht entziehen kann oder mag.

Joel ist zwölf. Mit Bezeichnungen wie "Looser", "Proll", "Sozialfall" wäre man schnell bei der Hand, würde man nicht detailliert erfahren, welche Biographie dieser Zwölfjährige, sein jüngerer Bruder Toby und die ältere Schwester Ness zu dem gemacht haben, was sie zu sein scheinen.

Eine Mutter, die nicht präsent sein kann, da sie in einer psychiatrischen Klinik lebt, ein Vater, der auf offener Straße vor den Augen seiner zwei Söhne erschossen wurde, eine Großmutter, die machtlos, überfordert und mutlos ist, sowie deren Mann, der in den Kindern entweder nur Störenfriede oder Lustbeschaffer sieht.

Schon bevor die drei Kinder von der Großmutter bei ihrer Tante Kendra abgeladen werden, haben sie viel mehr durchgemacht, als sich ein Mensch alleine vorzustellen vermag.

Kendra, in den Vierzigern, geschieden, allein lebend findet ihre Nichte und die beiden Neffen eines Tages vor ihrem Hause und wird von einer Minute zur anderen in eine Fürsorge- und Mutterrolle gedrängt, der sie trotz aller Mühe nicht gerecht werden kann.

Elizabeth George beschreibt das Leben auf der Straße. Das Leben desillusionierter, herumgestoßener Kinder, deren Weg vorprogrammiert zu sein scheint.

Es ist eine beklemmende Geschichte. Kein Krimi. Kein Thriller. Eine Geschichte, wie sie wahrscheinlich viel zu oft wirklich passiert und der man sich entziehen möchte, weil sie Angst macht, mutlos und beklommen.

Natürlich kann man das Buch nach wenigen Seiten enttäuscht aus der Hand legen und sich darüber ärgern, nicht auf seichte Lynley Unterhaltung gestoßen zu sein.
Man kann sich aber auch einlassen auf diese Studie, Geschichte, Erzählung und Elizabeth Georges grandioses Talent zu erzählen und zu erklären, Menschen entstehen zu lassen als seien sie real, auf sich einwirken lassen.

Man legt das Buch nicht aufseufzend nach der letzten Seite aus der Hand, in der Gewissheit, Lynley und Havers haben es gerichtet.
Das Böse verschwindet nicht hinter Gittern, das Gute siegt nicht obligatorisch.

Man legt das Buch aus der Hand und fühlt sich leer und hilflos. In dem Wissen eine fiktive Geschichte gelesen zu haben, die sich hier und in aller Welt so oder ähnlich beständig wiederholt wird einem zumindest eines deutlich:

Was geht es uns gut!

Ich finde es ist eines der besten Bücher, die Elizabeth George je geschrieben hat. Ich habe - obwohl ich großer Lynley / Havers Fan bin, beide nicht eine Sekunde vermisst.
Die Idee, eine andere Perspektive zu wählen hat mir außerordentlich gut gefallen und die Umsetzung ist mehr als lesenswert.

Wenn man nachdenken mag.
Wenn man über den seichten Krimirand herausblicken möchte.
Wenn man Spaß an schriftstellerischen Können hat!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Unterhaltsam
Das Buch beschreibt einen anderen von E. George beschriebenen Fall aus Sicht des Täters. Es werden die sozialen Hintergründe genau ausgeleuchtet. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sender veröffentlicht
Super Buch -sehr guter Zustand!!!
Dieses Buch ist topgepflegt! Ich freue mich schon sehr, es zu lesen!!!!
Als eingefleischter Elisabeth George Fan schätze ich ihre Romane sehr!!!!
DAnke !!
Vor 3 Monaten von Tanja Eiken veröffentlicht
Sorry...
...aber ich habe es nicht zu Ende geschafft. Milieustudie hin oder her...es ist einfach ein Stinklangweiliges Buch....fertig. Mehr muss nicht, dann ist mir der Rest auch egal...
Vor 6 Monaten von Dieter Berthold Kottnik veröffentlicht
Erschütternd realistisch
Die Geschwister Ness, Joe und Toby wachsen ohne Eltern (Mutter in der Psychiatrie, Vater ermordet) bei ihrer Großmutter in einem tristen Umfeld auf. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von D. Regina Schnabel veröffentlicht
ein krimi, der keine schlaflose nächte bereitet
ich bin zwar e. george fan, aber dieses buch hat meine geduld auf eine harte probe gestellt. es ist eines der langweiligsten bücher, daß ich je gelesen habe.
Vor 9 Monaten von crime&passion veröffentlicht
unvollständig und zu viele offene Fragen
Ich habe zwar nur das Hörbuch gehört, bin aber etwas enttäuscht, daß die vielen kleinen Verästeungen zu wenig ausgemalt und beschrieben wurden - es ist... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Helge Haß veröffentlicht
Weder Krimi noch Milieustudie
Ein Krimi ist dieses Buch definitiv nicht, aber das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn es denn eine interessante psychologische oder soziale Studie wäre. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Linni veröffentlicht
Beurteilung des Buchs auch fachlicher Sicht
Ich las das Buch auf Empfehlung meines Professors, der es in seiner Vorlesung empfahl. Es verdeutliche die Möglichkeiten und Grenzen der sozialen Arbeit besser als manche... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Klaus Roth veröffentlicht
Sehr spannend und tiefgründig - aber auch deprimierend
Dies war mein erstes Elisabeth George Buch, daher stellte sich bei mir, auf Grund des offenbar untypischen Themas für sie- auch keine Überraschung oder Enttäuschung... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Anna Körner veröffentlicht
Neuling
Da dies mein erstes Buch von Elizabeth George war,habe ich nicht Seite um Seite auf Inspector Lynley gewartet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2010 von Antarctica
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