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Am Ende war die Tat: Roman
 
 
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Am Ende war die Tat: Roman [Taschenbuch]

Elizabeth George , Ingrid Krane-Müschen , Michael J. Müschen
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 672 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: . (2. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344247132X
  • ISBN-13: 978-3442471324
  • Originaltitel: What Came Before He Shot Her
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.954 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Elizabeth George
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Elizabeth George übertrifft alle – ihr Stil ist überwältigend!" (Wall Street Journal )

"Spannend und beklemmend realistisch." (Brigitte )

"Ein dunkler, aufwühlender Roman über Verzweiflung und Rache." (Booklist )

Kurzbeschreibung

Chief Inspector Lynleys Frau Helen und sein ungeborenes Kind sind einem willkürlichen Akt sinnloser Gewalt zum Opfer gefallen. Doch was hat einen erst Zwölfjährigen zu dieser schrecklichen Bluttat getrieben? Die Anatomie eines Mordes: Meisterhaft erzählt Elizabeth George die Geschichte des Jungen Joel, der sich im verzweifelten Versuch, sein Leben am Rande der Gesellschaft zu meistern, auf einen Pakt mit dem Teufel einlässt …


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
70 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lesezeichen TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wer sich bisher um den zumindest polarisierenden Roman und Milieustudie "Am Ende war die Tat" von Elisabeth George rumgedrückt hat und der Preis für die Hardcover-Version zu hoch war, der sollte jetzt unbedingt zuschlagen. Und er sollte sich gleich darauf einstellen: "Am Ende war die Tat" ist kein Chief Inspector Lynley Roman - auch wenn er sich auf die Geschehnisse um den Tod Lynleys Frau Helen im Vorgängerroman "Wo kein Zeuge ist" bezieht. Es ist ein komplett eigenständiges Werk, dass lediglich den berühmten Mord an Helen zum Anlass nimmt. Wer sich darauf einlässt, der wird mit einem absoluten Meisterwerk belohnt.

Mit "Am Ende war die Tat" hat Elisabeth George sich auf ein für sie gänzlich neues Terrain begeben und keinen klassischen Kriminalroman geschrieben, sondern eine erschreckende und total erschütternde Milieustudie der sozialen Unterschicht Englands. George erzählt die tragische Geschichte des 12-jährigen schwarzen Joel mit karibischen Wurzeln, dessen Vater ein unbeteiligtes Opfer einer Schiesserei zweier rivalisierender Banden wurde und dessen Mutter als psychisches Wrack in einer Klinik untergebracht ist. Als seine Oma, bei der er, seine ältere Schwester Ness und sein jüngerer Bruder Toby aufwächst, ihn bei seiner Tante Kendra im wahrsten Sinne des Wortes ablädt und das Weite sucht, beginnt ein Teufelskreislauf an dessen Ende eine Verzweiflungstat, nämlich die Ermordung von Helen Lynley, steht.

Elisabeth George gelingt es mit einer unglaublichen Tiefe und Detailgenauigkeit das Schicksal von Joel fast wie eine Biographie zu beschreiben. Dabei ist sie nie effekthascherisch, überzogen oder verspielt. So unbegreiflich geradlinig das Schicksal von Joel ist, so geradlinig, schnörkellos und doch warmherzig und anrührend ist die Story angelegt. Als Leser sieht man plötzlich die Welt aus Joel's Augen und versteht, was da um ihn herum und damit auch mit ihm passiert. Und seine Tat sieht man plötzlich aus ganz anderen Augen, als beim Lesen von "Wo kein Zeuge ist".

Für mich ist "Am Ende war die Tat" eindeutig der beste Roman aus Elisabeth Georges Feder - obwohl ich auch die meisten Lynley-Romane richtig gut finde. Ich habe Lynley nicht vermisst, sondern war gefangen von dieser unglaublich tragischen Story, die keinerlei Durchhänger hatte und auch nie nur den Hauch von Langeweile aufkommen liess. Nüchtern und weitestgehend wertfrei skizziert sie neben Joel auch das Schicksal seiner Tante Kendra, die mit ihrer plötzlichen Ersatzmutterrolle hoffnungslos überfordert ist sowie die Schicksale von Ness und Toby, die letztendlich Grund für die Tat von Joel sind.

Auch wer bisher noch kein Buch von Elisabeth Goerge gelesen hat, kann diesen Roman problemlos in Angriff nehmen, denn er ist an sich komplett eigenständig - auch wenn er den oben beschriebenen Querbezug aufweist. Dies ist aber nur der Aufhänger für die Story, nicht mehr und auch nicht weniger.

Ich kann auch all die Leser verstehen, die enttäuscht sind, weil Lynley hier keine Rolle spielt. Wer sich aber von Anfang an genau darauf einstellt, nämlich ein völlig eigenständiges und stilistisch ungewohntes Werk von Elisabeth George vor sich zu haben, der wird keinesfalls enttäuscht sein.

"Am Ende war die Tat" ist absolut lesenswert!!!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
eine erschreckende Kindheit 9. November 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer glaubt hier einen typsichen Chief Inspector Lynley Roman zu finden irrt,die Autorin schildert eine Kindheit ohne Liebe in einem Stadteil, wo Banden, Drogen und Gewalt an der Tagesordnung sind.
Joel muss eine Bürde tragen die zu schwer ist für einen 12jährigen, er soll sich um seinen Bruder Toby kümmern der in seiner eigenen Welt lebt,beschützt seinen kleinen Bruder vor Gangs, versorgt ihn kümmert sich um ihn.
Nachdem seine Grossmuttet wieder nach Jamaika zurückkehrt ist, werden die drei Geschwister Toby,Joel und Ness bei ihrer Tante abgeliefert. Diese ist selbst vom Leben überfordert und steht nun plötzlich mit 3 Kindern da. Vor allem die pubertierende Ness bringt sie zur Verzweiflung, der Teenager nimmt Drogen, klaut, schwänzt die Schule und prostituiert sich.
Der Vater der Kinder wurde bei einerm Bandenkrieg versehentlich vor den Augen der Kinder erschossen, die Mutter vegetiert in einer Nervenheilanstalt vor sich hin. Die Tante versucht den Spagat zwischen Kindern, Job und ihren Affären zu meistern scheitert aber bald kläglich.
Joel lernt einen Mann kennen, findet bei ihm Anerkennung und durch ihn Freude am Schreiben. Aber am Ende ist eine furchtbare Tat die nicht nur ein Leben zerstört.
Es wird hier eindrucksvoll und schonunglos beschrieben, wie ein Kind in die Abhängigkeit anderer geraten kann, und wie schnell Kinder und Jugendliche im Sumpf der Gewalt rettungslos untergehen.
Elisabeth George zeigt sich hier von einer anderen Seite, eine sehr gutes Buch das unter die Haut geht!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Elisabeth George schildert das Leben des 12jährigen Jungen Joel, der seinen kleinen 8jährigen verhaltensgestörten Bruder Toby aus einem großen Verantwortungsbewusstsein und tiefer Liebe heraus vor den grausamen Machenschaften einer Jugendbande in einem sozialen Brennpunkt Londons beschützen will.

Die Art und Weise der Schilderungen, in denen Joel durch den Anführer Neal drangsaliert wird oder er es nicht mehr verhindern kann, dass Toby tatsächlich zur Zielscheibe von Demütigungen und Tätlichkeiten wird, wirkte auf mich zunehmend beklemmend. Ich hatte tatsächlich zeitweise die Befürchtung, weitere Grausamkeiten nicht mehr ertragen zu können und hätte das Buch am liebsten zur Seite gelegt.

Das Milieu, in denen sich die Kinder durch die herzlose Abgabe der Großmutter an die Tochter plötzlich befinden, lernt der Leser zeitgleich mit ihnen kennen und zunehmend fürchten. Die Gefahren von außen verdichten sich, Bezugspersonen der Jungen ahnen zwar die Bedrängnis, versuchen auch zu helfen, verpassen es aber, miteinander zu kommunizieren. So verlaufen vermeintliche Hilfsangebote und -aktionen im Sande oder verschlimmern die Situation noch zusätzlich. Ständig suchte ich für Joel nach Lösungswegen, musste jedoch einsehen, dass er aus seiner Sicht die Dinge drehen und wenden konnte wie er wollte, es für ihn in seiner Sorge um Toby in der geschilderten Situation keinen anderen Ausweg gab.
Dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven und gibt einen glaubwürdigen Eindruck darüber, wie hart das Leben am Rande der Gesellschaft zugehen kann.
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Lieferung sehr gut, Buch so wie beschrieben in gutem Zustand
bin sehr zufrieden mit diesem Lieferanten
kann man nur empfehlen
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