Ich hatte mir von diesem Buch ein bisschen was anderes versprochen. Ich dachte, dass Fiona und ihr Mann eine normale Ehe führen, aber als Alec dann auftaucht, sich Fiona in ihn verliebt und sie dann zwischen beiden Männern hin- und hergerissen ist (das wäre meiner Meinung nach wesentlich spannender gewesen). In Wahrheit stellte sich die Geschichte aber ganz anders dar: Fiona kümmert sich um ihren kranken Mann, beide leben aber getrennt (aufgrund der Krankheit) und jeder führt eigentlich sein eigenes Leben. Dadurch zieht sich durchs ganze Buch die Frage: Wann stirbt endlich Fionas Mann, den sie nicht verlassen will, damit sie mit Alec ein neues Leben beginnen kann?
Anfangs ist in der Geschichte noch Schwung drin, aber der lässt leider immer mehr nach, bis es mich die letzten 50 Seiten nur noch gelangweilt hat. Irgendwann wird es auch langweilig zu erfahren, was zu jeder Mahlzeit gegessen wird.
Der Roman hat auch gute Passagen, aber meist wird einfach zu dick aufgetragen. Stellenweise wirkt es wie die Vorlage zu einer schlechten Vorabendserie.
Fazit: Ein bisschen zu viel Schmalz und heile Welt und zu wenig Handlung, um gut zu sein.