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Am Ende des Tages. 3 CDs Audio-CD – Dezember 2002


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Heyne Hörbuch, Mchn. (Dezember 2002)
  • ISBN-10: 3453188977
  • ISBN-13: 978-3453188976
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.384.674 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Der letzte Tag eines Gerichteten. Bjarne Reuter schreibt einen einfühlsamen Roman über das Ende des Lebens
Was würde man tun, fände man am Morgen im Briefkasten einen Brief, in dem geschrieben stünde, dass man am Abend für frühere Untaten ermordet wird? Würde man die besten Freunde anrufen oder die Polizei? Würde man alle Untaten abstreiten oder alles schnell zugeben und danach selbst Hand an sich legen?

Der 73-jährige Leon Culman jedenfalls findet an einem Donnerstagmorgen eine solche Nachricht. Eigentlich ist dieser Tag der aufregendste der Woche für ihn und seine Frau. Nicht nur dass er vormittags mit seinen Freunden Tinberg und Johansen ins Schwimmbad geht. Am Abend versammelt er stets noch Verwandte und Freunde um sich zu einem nahezu rituellen Abendessen in seiner Wohnung. Neben seiner Frau ist seine Tochter anwesend, deren Freunde und Freunde Culmans. Was aber, wenn gerade einer von ihnen der Mörder ist?

Leon Culmans Leben neigt sich dem Ende zu. Als aufregend würde man es auf den ersten Blick nicht bezeichnen. Nach dem Krieg verbrachte er einige Jahre in New York, zurück in Dänemark heiratete er und bekam eine Tochter. Er war stets ein netter, zurückhaltender Zeitgenosse, wenn auch manchmal ein bisschen kauzig. Jedenfalls niemand, der auffallen würde. Da bleibt rätselhaft, wer sich nun auf solch grausame Art und Weise an ihm rächen will.

Der dänische Schriftsteller Bjarne Reuter, in seinem Heimatland vielfach ausgezeichnet und häufig mit John Irving verglichen, lässt seinen Roman die Gestalt eines Tages annehmen. Der Leser erlebt die letzten 24 Stunden des Leon Culman und schließt im gleichen Atemzug Bekanntschaft mit einem ganzen Leben. Sehr einfühlsam und atmosphärisch blendet Bjarne Reuter immer wieder in die Vergangenheit Culmans zurück.

Er fördert dessen Jugend zu Tage, seine vergangenen Lieben, sucht eindringlich nach der Ursache für die Todesdrohung und zwingt seinen Helden zu einer letzten Bilanz. Wie er dabei psychologisch genau Verdrängungen und Verschiebungen in der Erinnerung nachzeichnet und nebenbei ein kluges und trauriges Buch über das Älterwerden schreibt, das alles lohnt die Lektüre. --Jana Hensel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"...brillant geschrieben - eine packende, auf unsentimentale Weise moralische Geschichte..." (Jyllandsposten)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von JB die im Regen steht am 11. Januar 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch baut einen riesen Spannungsbogen auf, durchwandert nachdenklich, verwirrt das Leben von Culman, einem 78jährigen.
Culman bekommt an diesem Donnerstag - früh- ein Einschreiben in dem steht: "daß er diesen Tag noch umgebracht wird, er müsse damit für Vergangenes zahlen". Man spürt das Herzklopfen des Mannes, der auf sein Leben zurückschaut und in Allen und Allem die Bedrohung sieht .... Die Hilflosigkeit im "Nichternstgenommenwerden" ist schmerzhaft.
Mit dem verrinnen der Zeit, dem weggleiten der Stunden - dem Stundenzählen - kommt Hochspannung auf.
Lesen Sie selbst!!!! Das Buch ist klasse!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leserin am 14. August 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Der Leser begleitet Leon Culman 17 Stunden in seinem Rentnerleben. Allein das ist so detailliert geschrieben, dass man sich beim Lesen schon ein wenig voyeuristisch vorkommt. Aktuelle Probleme des Alters werden mit flashbacks in die Vergangenheit verwoben. Und über all dem steht die Drohung die Culman morgens per Post erhalten hat: am Ende des Tages wird er sterben. Culman sieht in jedem seiner Freunde den potentiellen Mörder - und doch täuscht er sich...
Ein recht ungewöhnliches Buch an dessen Tempo und Protagonisten man sich erstmal gewöhnen muss. Der Spannungsbogen wird genial aufgebaut, zum Schluss verdächtigt man sogar den Hund des Hausmeisters :) Lesenswert!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von olschewski-bi am 7. Juli 2003
Format: Taschenbuch
Die Geschichte ist simpel und im Grunde schon am Anfang des Buches erzählt: Leon Culman(78)erhält am Donnerstagmorgen Post: einen Drohbrief mit der Ankündigung, daß er an diesem Tage zur Strafe für "frühere Untaten" hingerichtet werde. Den Rest des Buches begleiten wir Leon diesen Tag auf der Suche nach "der Verfehlung" der Vergangenheit...und das an seinem Donnerstag. Der Tag, der die einzige Abwechslung in der Woche für Leon bedeutet, weil er Donnerstags erst mit seinen Freunden Schwimmen, dann in die Sauna und zu einem anschließendem Kneipengang geht und der Abend regelmäßig in einem gemütlichen Abendessen mündet, bei dem die engsten Freunde, die sich aus etwa gleichaltrigen Nachbarn und aus der Tochter nebst Anhang rekrutieren, die Gäste sind. So die Planung auch an diesem Tag.
Also muß der anonyme Autor des Drohbriefes aus diesem Umfeld stammen.
Dieser Tag ist also anders als seine Donnerstagvorgänger. Und je länger der gute Leon grübelt, desto mehr schlechtes Gewissen kommt an die Oberfläche. Bis uns Bjarne Reuter am Ende die Lösung des Rätsels präsentiert.
Und die Moral von der Geschicht? M.E. sehr idealistisch in seiner Konsequenz, denn Leon wird dann letztendlich doch mit seiner "Verfehlung" konfrontiert, obwohl es nie eine strafrechtliche Verfolgung innerhalb derer er sich hätte verantworten müssen gegeben hat.
Eine Geschichte, die das Zeug zum Reißer gehabt hätte. Reuter brilliert - wie gewohnt - mit seiner klaren und schnörkelosen Sprache. Allerdings vermisse ich das hohe Tempo aus "Hotel Marazul". Dennoch ist die Geschichte spannend zu lesen und durschaus etwas zum Nachdenken. Zeigt sie doch, daß nicht nur wir Deutsche Bedarf zur Vergangenheitsbewältigung haben, sondern auch unsere Nachbarn.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarah Schmidt am 31. August 2002
Format: Taschenbuch
Neugierig geworden durch den interessanten Klappentext, musste ich mir dieses Buch sofort kaufen. Anfangs hatte ich ebenfalls Schwierigkeiten mit der kargen, unpersönlichen Sprache. Aber warum? Weil sie eine Atmosphäre aufbaut, in der sich niemand wirklich wohl fühlt- kalt, einsam, leer. Das Altern wird auf eine schon fast grausame Weise beschrieben. Nach ein paar Seiten konnte ich mich aber doch mit dem Hauptcharakter identifizieren, konnte mit ihm leiden, als seine vertraute Welt auf seine alten Tage noch einmal vollkommen auseinanderzubrechen scheint. Die Spannung liess mich bis zum Schluss nicht mehr los. Das Buch ist sogar mehr als ich erwartet habe- es ist kein einfach gestrickter Krimi mit einer netten Idee, sondern eine zutiefst berührende Tragödie. 6 Sterne, wenn ich könnte!
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