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Am Ende des Regenbogens (Fantastische Bibliothek)
 
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Am Ende des Regenbogens (Fantastische Bibliothek) [Gebundene Ausgabe]

Alan Dean Foster
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
  • Verlag: RM Buch und Medien Vertrieb GmbH (2003)
  • ASIN: B005KKMDW8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zusammenfassung: Da hat der Magier Susnam Evvydd sich wohl etwas überschätzt - leider fällt er seinem mächtigen Feind Khaxan Mundurucu zum Opfer. Schlauerweise hat er aber für den Fall seines Ablebens vorgesorgt. Seine Haustiere, drei Katzen, ein Hund, eine Schlange und ein Vogel, werden in Menschen verwandelt und in ein unmögliches Abenteuer geschickt - nämlich mit der Aufgabe, alle Farben wiederzubeschaffen, die Mundurucu gestohlen hat...

Bewertung:
Leider muss ich sagen, dass ich von diesem Buch enttäuscht war. Ich hatte das Gefühl, hier hat der Grossmeister Foster eine nette Idee gehabt, oder besser eine ganze Reihe Ideen, und diese dann ziemlich lustlos zusammengewürfelt. Das Buch steckt voller logischer Fehler, und vermag nicht so recht mitzureissen. Einem unbekannteren Autor, der noch nicht viel veröffentlicht hat, könnte man es durchaus durchgehen lassen und es sogar als halbwegs gelungen betrachten - aber von Foster bin ich einfach viel besseres gewöhnt.
Weder kann Foster sich festlegen, ob der Mensch nun die Krone der Schöpfung ist oder doch eher deren trauriger Kehrsatz, noch vermag die Welt, die er erschafft, zu überzeugen. Zuviele Ansätze sind fast zusammenhangslos aneinandergereiht, keiner wird näher ausgeführt. Schwächen in der Story werden durch unlogische und unerklärte Handlungssprünge und eine Prise erotischer Anspielungen zu verdecken versucht.
Foster geht seiner Leitidee, dem Verschwinden der Farben bzw. dem Durchqueren der Farbreiche, nicht konsequent nach. Es wird weder ersichtlich, welch grosser Verlust das Verbannen der Farbe ist, noch wie die einzelnen Farbreiche mit ihren Farben verbunden sind.
Insgesamt macht das Buch einen unausgegorenen Eindruck, als sei es zu schnell auf den Markt geworfen worden. Die logischen Fehler hätte ein aufmerksamer Beta-Leser eigentlich entdecken müssen (z.B wenn Foster in einer Welt, in der keine Farbe mehr existiert, von "rot-blau-gesprenkelten Augen" spricht, oder ein Panther sich plötzlich "mit einer Hand" festklammert...)
Und nicht zuletzt fehlt mir der feine Humor, der sonst viele Werke dieses grossen Autors durchzieht.
Insgesamt eine schwache Leistung. Empfehlenswert höchstens für ganz hartgesottene Foster-Fans. Alle anderen greifen besser zu einem Buch aus dem Homanx-Universum oder der Bannsänger-Reihe.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nicht Fosters Bestes 16. Februar 2003
Von MEcker
Format:Taschenbuch
Sicher, Alan Dean Foster hat schon weit Besseres und Spannenderes geliefert.Trotzdem ist dieses Buch immer noch besser als manches anderes, was in der Rubrik Fantasy so angeboten wird.
Die Idee verspricht viel. Es hätte die Grundlage eines neuen, humorvollen Zyklus a la Bannsänger werden können, wenn, ja wenn. Herausgekommen ist eine routiniert geschriebene, gut zu lesende Erzählung, die nicht wirklich schlecht ist, aber auch nicht begeistert, mit einem ziemlich lahmen Schluß. Das Ganze liegt etwa auf dem Niveau des "zweiten" Bannsänger-Zyklus (sohn dese Bannsängers & Co.). Vielleicht färbt das Schreiben von Filmromanen als Auftragsarbeit (Alien, StarTrek ...) einfach ab.
Fazit: Leichte Kost für eine lange Bahnfahrt, wenn man gerade nichts Besseres bekommen kann. Wer aber Foster als Schriftsteller kennenlernen will, sollte sich was anderes raussuchen - den ersten Bannsänger-Roman oder einen der frühen Commonwealth-Romane.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieser Roman wirkt für den Autor absolut untypisch. Ich habe über 30 von seinen Büchern gelesen und mir fehlen die typischen Foster'schen Merkmale. Zum einen die Originalität: die Geschichte wirkt sehr lieblos erzählt, sämtliche Einfälle scheinen wie an den Haaren herbeigezogen. Zum anderen bleiben die Hauptfiguren ungewohnt blass. Normalerweise wachsen einem Fosters Charaktere derart ans Herz, daß man sich am Ende jedes Romans eine Fortsetzung wünscht (Man denke an Flinx, Ethan Fortune oder Jon-Tom Meriweather, um nur drei zu nennen).
Dann die Glaubwürdigkeit: dieses Wort mag in Bezug auf Fantasy-Lektüre zwar deplaziert wirken, eine gewisse genrespezifische Glaubwürdigkeit sollte aber vorhanden sein - fehlt im vorliegenden Werk aber gänzlich.
Auch Fosters gewandte Art zu erzählen bleibt auf der Strecke. Sein Stil erscheint erstmals überroutiniert, geradezu gelangweilt. Seine sonst so treffsicheren Metaphern muten konstruiert, fast abgezählt an. Nach ein paar Seiten hat man den Eindruck, man könnte jeden begonnenen Satz blind zu Ende schreiben. Die gewohnte Prise Humor sucht man ebenfalls vergebens.
Als großer Foster-Fan würde ich davon abraten das Buch zu lesen. Die bessere Wahl wäre, ein Meisterwerk wie "Bannsänger" oder die Romane aus dem "Homanx-Commonwealth" ein zweites Mal zu lesen.
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