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Am Ende der Leitung [Taschenbuch]

Christian Pree
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Kurzbeschreibung

3. Oktober 2008
Wo geht die Reise hin? In eine Zukunft, in der jeder alles über seine Mitmenschen weiß oder zumindest herausfinden kann, entweder weil jeder ohnehin alles offenlegt, oder auch weil sich niemand den Überwachungsmechanismen entziehen kann? In eine Zukunft, in der jeder seine Privatsphäre ängstlich hütet, oder in eine Zukunft, in der es keine Privatsphäre mehr gibt? Was fangen Politik und Wirtschaft mit den neuen technischen Möglichkeiten an, und wie wird die Gesellschaft aussehen, in der wir dann alle leben dürfen - oder auch müssen? Diese Anthologie versammelt mögliche Antworten auf diese Fragen in Form von Science Fiction-Geschichten und -Lyrik.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 322 Seiten
  • Verlag: Web-Site-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (3. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940445355
  • ISBN-13: 978-3940445353
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.250.714 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Ergänzende Informationen des Herausgebers 30. November 2008
Orwell warnte vor den Gefahren einer umfassenden Überwachung in
Händen eines totalitären Regimes. Die Automatisierung der Überwachung
und deren bedenkenloser Einsatz samt Vernetzung der Datenbanken mit
allen persönlichen Informationen über uns hat Orwells kühnste Alpträume
übertroffen und droht, uns in die Zeit Metternichs zurückzubringen.

George Orwells Warnung an die Gesellschaft ist ein wesentlicher Aspekt
von Science Fiction. Durch bewusste Wahrnehmung eines Gefahrenpotenzials
hat die Gesellschaft die Möglichkeit zu reagieren.

Eine ganze Reihe Szenarien, die sich mit möglichen Konsequenzen von
Überwachung in der Zukunft beschäftigen finden sich in der Anthologie
"Am Ende der Leitung" von q/uintessenz, dem Verein zur
Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter.

Die Preisträger:
1. Platz: Florian Bayer
2. Platz: Reinhold Schrappeneder
3. Platz: Uwe Protsch

In seiner Geschichte EWE - Everybody watches Everybody thematisiert
Florian Bayer - seines Zeichens Dramaturg, Regisseur und Schauspieler
aus Berlin - die Frage, wer denn die Protokolle lesen soll, wenn jeder
jeden überwacht, und wovor man sich in einer solchen Gesellschaft noch
fürchten muss. Florian Bayer bekam für diese Geschichte von der Jury den
ersten Preis zuerkannt.

Reinhold Schrappeneder stellt in seiner vielschichtigen Geschichte auf
sprachlich hohem Niveau die Zunft der Schreibenden in den Vordergrund
und fragt sich, inwieweit Autoren manipuliert werden können. Er
unterrichtet am Wiener Theresianum und ist seit Jahren in der
österreichischen Literatur- und Dramaturgie-Szene aktiv.

Sind unauffällige Mitmenschen nicht eigentlich besonders gut getarnte
Terroristen? fragt Uwe Protsch in seiner Kurzgeschichte Null Punkte und
wurde damit der dritte Preisträger im Literaturwettbewerb.

In der Science Fiction Anthologie "Am Ende der Leitung" sind neben
diesen drei prämierten Kurzgeschichten 24 weitere Beiträge (Geschichten
und Lyrik) enthalten:

Matthias Beirau: Der Besucher
Muna Bering: Ohne Blutvergießen
Holger Dauer: Der kurze Sommer der Phantasie
Sascha Dickel: Panoptikum
Arno Endler: Meine Farbe ist Schwarz
Sarah Fiona Gahlen: Das Geheimnis
Reinhard Griebner: Dunkelmänner
Ulf Großmann: Verfahren
Katja Häuser: Kontrollierte Ahnungslosigkeit
Jürgen Hutschalik: Fünf
Mary Jirsak: Alles richtig
Carolin Keupp: Freie Meinungsäußerung
Michaela Kuich: Frau Mairand
Stephan Lack: Frittierte Belugas mit Ohren
Britta Martens: Sozialstaat 2200
Wendelin August Mayer: Digitale Blumen
Jochen Micknat: Pavels Hund
Markus Pausch: Sie sind nicht allein
Tobias Peterka: Tiamat 58A
Björn Schubert: Der Protokolleur
Achim Stößer: Der Imperativ von Brokkoli
Mirko Swatoch: Lauschangriff
Patricia Weidinger: Spiels noch einmal Sam
Felix Woitkowski: InEnerxy

q/uintessenz ist ein Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im
Informationszeitalter, mit Sitz in Wien. Seine Aktivitäten umfassen
unter anderem die Veranstaltung der Big Brother Awards Österreich, wo
alljährlich die schlimmsten Sünder wider den Datenschutz Negativpreise
bekommen.
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5.0 von 5 Sternen @all: lesen! 25. Dezember 2008
in Kurz: absolut lesenswert - für "Technos" und für "Nichttechnos" erst recht!
Am Ende der Leitung ist ja nicht wie ein "normales" Buch, welches eine Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite erzählt. Es ist eine Sammlung von Kurzgeschichten (ich glaub 27) und auch daher auch für "Nicht-Leseratten" zu empfehlen. So kann man sich die einzelnen Werke "häppchenweise" zu Gemüte führen. Die Zukunft in den Geschichten reicht von abenteuerlich über haarsträubend bis hin zu ....selber lesen.

Alles in allem: ein "must-read".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend 10. November 2009
Viele der in diesem Buch enthaltenen Geschichten sind erschreckend beklemmend und man wünscht sich, daß die geschilderten Szenarien nie Realität werden. Leider gibt es doch schon immer wieder erste Ansätze dazu.
Gut finde ich auch, daß in einigen Geschichten nicht nur bezug auf das Hauptthema Überwachung und Manipulation von Menschen, sondern auch indirekt auf die Umweltproblematik eingegangen wird.
Ingesamt ein Buch, das zum Nachdenken anregt und unbedingt empfehlenswert ist.
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