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Am Ende der Leitung
 
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Am Ende der Leitung [Taschenbuch]

Christian Pree
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 322 Seiten
  • Verlag: Web-Site-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (3. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940445355
  • ISBN-13: 978-3940445353
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.275.126 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wo geht die Reise hin? In eine Zukunft, in der jeder alles über seine Mitmenschen weiß oder zumindest herausfinden kann, entweder weil jeder ohnehin alles offenlegt, oder auch weil sich niemand den Überwachungsmechanismen entziehen kann? In eine Zukunft, in der jeder seine Privatsphäre ängstlich hütet, oder in eine Zukunft, in der es keine Privatsphäre mehr gibt? Was fangen Politik und Wirtschaft mit den neuen technischen Möglichkeiten an, und wie wird die Gesellschaft aussehen, in der wir dann alle leben dürfen - oder auch müssen? Diese Anthologie versammelt mögliche Antworten auf diese Fragen in Form von Science Fiction-Geschichten und -Lyrik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ergänzende Informationen des Herausgebers, 30. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Leitung (Taschenbuch)
Orwell warnte vor den Gefahren einer umfassenden Überwachung in

Händen eines totalitären Regimes. Die Automatisierung der Überwachung

und deren bedenkenloser Einsatz samt Vernetzung der Datenbanken mit

allen persönlichen Informationen über uns hat Orwells kühnste Alpträume

übertroffen und droht, uns in die Zeit Metternichs zurückzubringen.

George Orwells Warnung an die Gesellschaft ist ein wesentlicher Aspekt

von Science Fiction. Durch bewusste Wahrnehmung eines Gefahrenpotenzials

hat die Gesellschaft die Möglichkeit zu reagieren.

Eine ganze Reihe Szenarien, die sich mit möglichen Konsequenzen von

Überwachung in der Zukunft beschäftigen finden sich in der Anthologie

"Am Ende der Leitung" von q/uintessenz, dem Verein zur

Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter.

Die Preisträger:

1. Platz: Florian Bayer

2. Platz: Reinhold Schrappeneder

3. Platz: Uwe Protsch

In seiner Geschichte EWE - Everybody watches Everybody thematisiert

Florian Bayer - seines Zeichens Dramaturg, Regisseur und Schauspieler

aus Berlin - die Frage, wer denn die Protokolle lesen soll, wenn jeder

jeden überwacht, und wovor man sich in einer solchen Gesellschaft noch

fürchten muss. Florian Bayer bekam für diese Geschichte von der Jury den

ersten Preis zuerkannt.

Reinhold Schrappeneder stellt in seiner vielschichtigen Geschichte auf

sprachlich hohem Niveau die Zunft der Schreibenden in den Vordergrund

und fragt sich, inwieweit Autoren manipuliert werden können. Er

unterrichtet am Wiener Theresianum und ist seit Jahren in der

österreichischen Literatur- und Dramaturgie-Szene aktiv.

Sind unauffällige Mitmenschen nicht eigentlich besonders gut getarnte

Terroristen? fragt Uwe Protsch in seiner Kurzgeschichte Null Punkte und

wurde damit der dritte Preisträger im Literaturwettbewerb.

In der Science Fiction Anthologie "Am Ende der Leitung" sind neben

diesen drei prämierten Kurzgeschichten 24 weitere Beiträge (Geschichten

und Lyrik) enthalten:

Matthias Beirau: Der Besucher

Muna Bering: Ohne Blutvergießen

Holger Dauer: Der kurze Sommer der Phantasie

Sascha Dickel: Panoptikum

Arno Endler: Meine Farbe ist Schwarz

Sarah Fiona Gahlen: Das Geheimnis

Reinhard Griebner: Dunkelmänner

Ulf Großmann: Verfahren

Katja Häuser: Kontrollierte Ahnungslosigkeit

Jürgen Hutschalik: Fünf

Mary Jirsak: Alles richtig

Carolin Keupp: Freie Meinungsäußerung

Michaela Kuich: Frau Mairand

Stephan Lack: Frittierte Belugas mit Ohren

Britta Martens: Sozialstaat 2200

Wendelin August Mayer: Digitale Blumen

Jochen Micknat: Pavels Hund

Markus Pausch: Sie sind nicht allein

Tobias Peterka: Tiamat 58A

Björn Schubert: Der Protokolleur

Achim Stößer: Der Imperativ von Brokkoli

Mirko Swatoch: Lauschangriff

Patricia Weidinger: Spiels noch einmal Sam

Felix Woitkowski: InEnerxy

q/uintessenz ist ein Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im

Informationszeitalter, mit Sitz in Wien. Seine Aktivitäten umfassen

unter anderem die Veranstaltung der Big Brother Awards Österreich, wo

alljährlich die schlimmsten Sünder wider den Datenschutz Negativpreise

bekommen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen @all: lesen!, 25. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Leitung (Taschenbuch)
in Kurz: absolut lesenswert - für "Technos" und für "Nichttechnos" erst recht!

Am Ende der Leitung ist ja nicht wie ein "normales" Buch, welches eine Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite erzählt. Es ist eine Sammlung von Kurzgeschichten (ich glaub 27) und auch daher auch für "Nicht-Leseratten" zu empfehlen. So kann man sich die einzelnen Werke "häppchenweise" zu Gemüte führen. Die Zukunft in den Geschichten reicht von abenteuerlich über haarsträubend bis hin zu ....selber lesen.

Alles in allem: ein "must-read".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beklemmend, 10. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Leitung (Taschenbuch)
Viele der in diesem Buch enthaltenen Geschichten sind erschreckend beklemmend und man wünscht sich, daß die geschilderten Szenarien nie Realität werden. Leider gibt es doch schon immer wieder erste Ansätze dazu.

Gut finde ich auch, daß in einigen Geschichten nicht nur bezug auf das Hauptthema Überwachung und Manipulation von Menschen, sondern auch indirekt auf die Umweltproblematik eingegangen wird.

Ingesamt ein Buch, das zum Nachdenken anregt und unbedingt empfehlenswert ist.
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