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Am Ende des Krieges [Taschenbuch]

Joe Haldeman
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2002
Eine Sensation: Dreissig Jahre nach seinem Welterfolg Der ewige Krieg legt Joe Haldeman, einer der bekanntesten SF-Autoren unserer Zeit, nun eine direkte Fortsetzung dieses Klassikers vor und erzählt die neuen Abenteuer des Weltraumveteranen William Mandella im ewigen Krieg.

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453196724
  • ISBN-13: 978-3453196728
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,1 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 520.465 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Schon allein die Idee war ein Geniestreich: In Der ewige Krieg ist die Menschheit in einen sinnlosen interstellaren Krieg verstrickt und schickt ihre Soldaten mit Raumschiffen knapp unter Lichtgeschwindigkeit in den Kampf. Durch die daraus resultierende Verzerrung verstreicht auf der Erde die Zeit schneller als für die Sternenkrieger, und immer wenn der Soldat Mandella von einem Kampfeinsatz heimkehrt, ist ihm seine Heimat ein Stück fremder geworden.

Den berühmten, preisgekrönten Klassiker setzt Haldeman nun mit Am Ende des Krieges (im Original: Forever Free) fort. Während Der ewige Friede eher eine thematische Variation des Antikriegsromans war, erzählt Haldeman jetzt von den Abenteuern seines Helden Mandella, der am Ende des grausamen Krieges in einer fernen Zukunft gestrandet ist. Die Menschheit besteht nur noch aus Milliarden Exemplaren eines einzigen Klons, die in einem Gruppenbewusstsein verbunden sind. Veteranen wie Mandella und seine Frau Marygay sind auf einem eher trostlosen Planeten angesiedelt worden, auf dem sie inzwischen zwei Kinder großgezogen haben. Doch Mandella findet keine Ruhe. Er fühlt sich unfrei und heimatlos und so beschließt er, mit einer Gruppe Freiwilliger noch einmal in eine noch fernere Zukunft aufzubrechen, in der die Karten neu gemischt sein werden.

Der Roman beginnt viel versprechend und ist dank Haldemans unbestreitbarem erzählerischen Talent durchweg spannend und unterhaltsam. Etwa in der Mitte nimmt die Thematik allerdings eine unerwartete Wendung, der Haldeman in der zweiten Hälfte nicht gerecht werden kann. Zu willkürlich, zu unfundiert erscheint das bizarre Ende. Auch hinter der emotionalen Intensität des Vorgängers bleibt Am Ende des Krieges bei weitem zurück. So ist beispielsweise ein zentrales Motiv die Entfremdung Mandellas von seinen Kindern, und die Frage, ob diese ihn in die Zukunft begleiten werden. Doch seltsam unbeteiligt wirkt Mandella in dieser Angelegenheit, und auch wenn seine junge Tochter im weiteren Verlauf immer wieder erwähnt wird, nimmt sie für den Leser nicht so recht Gestalt an.

Die Fortsetzungen berühmter Romane haben es immer schwer. Am Ende des Krieges ist gute Unterhaltung, aber leider alles andere als ein Geniestreich. --Birgit Will


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der ewige Krieg ist vorbei 3. Juni 2002
Das ist sie also, die lang ersehnte Fortsetzung von "Der ewige Krieg", einem meiner Lieblingsbücher. Da hätte ich mir aber mehr erwartet. Die Charakterisierung der auf Mittelfinger eingepferchten Kriegsveteranen und ihrer Familien ist klasse, aber irgendwann hebt die zuerst so gewöhnliche Story echt ab. Mysteriöse Dinge geschehen, die allen Gesetzen widersprechen und mit den Omnis tauchen ziemlich skurrile (außer-)irdische Wesen auf. Zum Schluß gibt es noch eine Begegnung mit Gott und das war es dann. Der eigentliche Konflikt zwischen alten und neuen Menschen wird zwar nicht gelöst, die Entwicklung lässt aber keine Langeweile mehr aufkommen, was im ersten Teil des Buches (je nach Geschmack) schon mal passieren könnte. Trotzdem ist das Buch sehr gut geschrieben und hebt sich somit von der großen Masse ab.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen guter Anfang - schlechtes Ende 31. Mai 2002
Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem ich die Bücher "Der ewige Krieg" und "Der ewige Frieden" gelesen hatte, freute ich mich auf den nächsten Roman von Haldeman.
Als dann "Am Ende des Krieges" auf dem Markt kam, habe ich diesen sofort gekauft und gelesen.
Im Nachhinein kann ich nur sagen, es war das Geld nicht wert.
Die erste Hälfte fängt zwar noch gut an, ab spätestens ab der zweiten Hälfte wird es ziemlich abgedreht.
Eine Spezies die wohl schon ewig auf der Erde lebt, wird kurz vorgestellt, und dann tritt auch noch Gott auf !
Die letzten Seiten habe ich nur noch ungern gelesen, und das Buch wird weit hinten im Regal verschwinden und bestimmt kein zweites Mal mehr gelesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cool - zu cool 13. Mai 2003
Von hirnilein
Das Buch ist eine Fortsetzung von "Der ewige Krieg" und muss sich gerade deshalb auch an diesem messen lassen. "Am Ende des Krieges" ist wiederum dicht erzählt, Ballast ist keiner vorhanden. Dies hat mir beim Vorgänger aufgrund seiner Thematik sehr gefallen. In diesem Buch, wo ein nicht unwesentlicher Aspekt der familiäre Zusammenhalt in einer fernen Welt ist, fehlt dadurch aber die emotionale Tiefe. Mandella, der aus der Ich-Perspektive erzählt, verbalisiert keine Emotionen. Er drückt sie allenfalls dadurch aus, dass er die Emotionen der anderen Personen - primär jene seiner Frau - beschreibt.
Die erste Hälfte des Buches bereitet auf die grosse Zeitreise mit der Time Warp vor - eine Rückkehr ist erst in 40'000 Jahren geplant. Man geht also als unschuldiger Leser davon aus, dass diese Reise den zentralen Teil der Geschichte einnehmen wird. Nun, die Richtung ändert abrupt (im wahrsten Sinne) und wechselt in eine andere ... Dimension. Man fragt sich als Leser an dieser Stelle, wie sich der Autor da aus der Affäre ziehen will. Im Gegensatz zu anderen Kritikern bin ich der Meinung, dass ihm das ganz gut gelungen ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Alles nur ein großes Experiment....
VORAB: Ich war so begeistert von "Der ewige Krieg", dass ich mir die Fortsetzung auch gleich besorgt habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2007 von O. Miller
3.0 von 5 Sternen Unterhaltend aber keine echte Fortsetzung von "Ewiger Krieg"
"Am Ende des Krieges" verwendet denselben Hauptcharakter "William Mandella", wie der "Ewige Krieg". Das Buch hat wie sein Vorgänger einen Ich-Erzähler. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2003 von Gregor Theis
1.0 von 5 Sternen Miese Abzocke
Inhalt: Der Krieg ist zuende, nun sitzen die wenigen Veteranen in einem mehr oder minder goldenen Käfig auf einem Planeten herum und sind mit ihrer Situation unzufrieden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2003 von "real_s"
3.0 von 5 Sternen Nachwirkungen
Als sie noch aktiv waren und kämpften, hatten die Soldaten bereits gemerkt, daß sich ihre Heimatwelt nach jeder interstellaren Reise änderte, denn während... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2002 von sf-jens
2.0 von 5 Sternen Anfang OK, aber das Ende, oh je !
In "der ewige Krieg" herrschte eine wunderbare Grundstimmung vor, die einen so manches mal an "Apocalypse Now" auf High Tech Niveau denken liessen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2002 von Rüpelzwerg
2.0 von 5 Sternen Am Ende des Themas...
Zugegeben - eine Fortsetzung von einem Roman der Qualität von "Der ewige Krieg" hätte es immer schwer, dem hohen Anspruch des SF-Lesers gerecht zu werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2002 von "ulrichvonderheid"
3.0 von 5 Sternen enttäuschendes und schlechtes Ende
Das Buch fängt wirklich vielversprechend an, Joe Haldemann versteht es meiner Meinung nach gut, die Situation der Kämpfer des ewigen Krieges nach Ende des Krieges zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2002 von Philipp Stern
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