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Am Ende der Gewalt
 
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Am Ende der Gewalt

Bill Pullman , Andie MacDowell , Wim Wenders    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schon in den 70er- und 80er-Jahren hat Wim Wenders davon geträumt, seine reflexiven Kinovisionen mit den Mitteln Hollywoods zu realisieren, doch wirklich gelungen ist ihm dies erst 1997 mit Am Ende der Gewalt. Mit seinem Thriller über die Machenschaften im Film- und Geheimdienstmilieu nähert er sich der Traumfabrik und ihren Geschichten auf beinahe schon überraschende Weise an und wahrt doch eine für ihn charakteristische Distanz. Es ist diese Gratwanderung zwischen elegantem Starkino -- trotz eines für die heutige Zeit winzigen Budgets konnte er Bill Pullman, Andie McDowell und Gabriel Byrne für die Hauptrollen gewinnen -- und filmischem Essay über die Mechanismen von Bildern und Gewalt, die seine dritte amerikanische Produktion so aufregend und so anregend macht.

Wim Wenders nähert sich seinen Themen eigentlich immer auf verschiedenen Wegen und Umwegen, darin liegt der Reiz seines Schaffens, aber oft auch dessen größte Schwäche. Bei Am Ende der Gewalt kreist er auf zwei parallelen Umlaufbahnen um sie herum und ermöglicht uns so einen doppelten, im weitesten Sinne kulturellen und politischen, Blick auf die Welt am Ende des 20. Jahrhunderts. Mike Max (Bill Pullman) ist als Produzent von B-Actionfilmen reich und berühmt geworden, doch sein Leben befindet sich wie seine Ehe mit der gelangweilten Paige Stockard (Andie McDowell) in einer Krise. Als ihn zwei mysteriöse Killer attackieren, kann er nur knapp entkommen und taucht bei einer mexikanischen Familie unter. Der Wissenschaftler Ray Bering (Gabriel Byrne) ist ein reiner Beobachter. Von einer Sternwarte aus überwacht er für das FBI mit einem neuartigen Videokamerasystem die Straßen von Los Angeles. Er glaubt, die Gewalt zu kontrollieren, doch es sind die Menschen an sich, die seine Vorgesetzten bespitzeln wollen.

Mit den Geschichten von Mike Max und Ray Bering kann Wim Wenders klassische Hollywood-Genres wie das Liebesmelodram, den Verschwörungsthriller und den Krimi zitieren und variieren. Zugleich ermöglichen sie ihm aber auch einen Diskurs über das Kino und die Gesellschaft, die Gewalt in den Medien und die Gewalt auf den Straßen, der in seiner Komplexität seinesgleichen sucht. Dank dieses so mutigen wie innovativen Spagats geht Wenders Reflexivität nie auf Kosten der Emotionalität. Selten haben die Figuren in seinen Filmen so berührt wie die beiden einsamen, verlorenen Männer, die Bill Pullman und Gabriel Byrne mit einer unwiderstehlichen Aura von einsamer Größe und Tragik umgeben. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt

Hollywood-Produzent Mike Max, der mit spektakulären Actionthrillern Karriere gemacht hat, wird entführt. Einen Tag später findet die Polizei die beiden Kidnapper tot auf - Max jedoch ist verschwunden. Für Detective Doc Block ist der Fall klar: Das Opfer hat seine Entführer getötet und ist untergetaucht. Doch da gibt es noch den ehemaligen NASA-Wissenschaftler Ray Bering, der durch Zufall einen Teil des Tathergangs beobachten konnte. Und welche Rolle spielen Max Frau Paige, die sich eigentlich von ihrem Mann trennen wollte, und Cat, die attraktive Stuntfrau? Wer hält den Schlüssel für das Rätsel in der Hand, das mit einer Gewalttat begann und unaufhaltsam weitere Personen in seinen Bann zieht?

VideoMarkt

Der Produzent Mike Max , um dessen Ehe es nicht zum Besten steht, wird von Unbekannten gekidnappt. Nachdem es ihm gelungen ist, sich zu befreien, taucht der Hollywod-Tycoon bei mexikanischen Einwanderern unter. In der Folge versucht er nun, den Hintermännern des Verbrechens auf die Spur zu kommen und gerät dabei in ein hochbrisantes Polit-Komplott. Darin verstrickt sind das FBI, der Ex-NASA-Wissenschaftler Bering und die Polizei in Gestalt von Detective Block, der Max für den Mörder der inzwischen getöteten Entführer hält.

Video.de

Mit "Am Ende der Gewalt", seinem dritten US-Film, knüpft Wim Wenders qualitativ endlich wieder an die Klasse seiner Meisterwerke "Der amerikanische Freund" oder "Paris, Texas" an. Formal dem klassischen Thriller verhaftet, räsoniert Deutschlands prominentester Regisseur über Gewalt, Liebe, Medien und die totale Überwachung. Mit Bill Pullman, Andie MacDowell und Gabriel Byrne vorzüglich besetzt, von Pascal Rabaud mit kaltem Blick fotografiert und mit einem exzellenten Ry-Cooder-Soundtrack versehen, sollte dieses Werk auch jenseits des Cineasten-Publikums auf Interesse stoßen.

Blickpunkt: Film

Einem Produzenten von Gewaltfilmen sind zwei Killer auf den Fersen. Komplexer Thriller über reale und fiktionale Gewalt von Wim Wenders geschickt in Szene gesetzt.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Komplexer Thriller über den Zusammenhang von realer und fiktionaler Gewalt, von Wim Wenders inszeniert.

Kurzbeschreibung

Hollywood-Produzent Mike Max, der mit spektakulären Actionthrillern Karriere gemacht hat, wird entführt. Einen Tag später findet die Polizei die beiden Kidnapper tot auf - Max jedoch ist verschwunden. Für Detective Doc Block ist der Fall klar: Das Opfer hat seine Entführer getötet und ist untergetaucht. Doch da gibt es noch den ehemaligen NASA-Wissenschaftler Ray Bering, der durch Zufall einen Teil des Tathergangs beobachten konnte. Und welche Rolle spielen Max Frau Paige, die sich eigentlich von ihrem Mann trennen wollte, und Cat, die attraktive Stuntfrau? Wer hält den Schlüssel für das Rätsel in der Hand, das mit einer Gewalttat begann und unaufhaltsam weitere Personen in seinen Bann zieht?

B.Z.

"Man will "Nein!" rufen, wenn plötzlich der Abspann läuft"
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