Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wegen diesem Buch habe ich mir im Urlaub den Wecker gestellt..., 9. Oktober 2008
...und zwar auf 6:30 Uhr! Warum? Ganz einfach, ich hatte mich den Abend zuvor nur ein wenig mit Band Nr. 5 beschäftigen wollen, kurz anlesen, Licht aus und gut - Stadtgeschichten als Betthupferl eben - so war es geplant und hat überhaupt nicht funktioniert! Die Handlung dieser Folge ist an Spannung wohl kaum zu überbieten...
Armistead Maupin greift in diesem Band das Thema HIV auf - der Autor schafft durch die Gewissheit der Infektion einer seiner Hauptpersonen bereits ein sehr beeindruckendes und beklemmendes Klima - zugleich hängt er über weiteren Figuren seiner Stadtgeschichten das Damoklesschwert eines ausstehenden Testergebnisses auf.... - die Spannung hält bis zur letzten Seite an.... - dieses Buch habe ich tatsächlich verschlungen!
Armistead Maupin hält übrigens auch in diesem Band an seiner bewährten Vorgehensweise, nicht alle, sondern einzelne Figuren ins dauerhafte Rampenlicht zu stellen, fest - so sind dies in Band Nr. 5 in der Hauptsache:
Mary Ann und Brian - das Paar ist umgezogen - lebt zwar immer noch in Sichtweite der guten alten Barbary Lane 28, hat die gewohnte Umgebung jedoch gegen eine Wolkenkratzer-Eigentumswohnung getauscht - Brian tut sich mit den einhergehenden Randerscheinungen der beruflichen Karriere seiner Frau zunehmend schwerer....
DeDe und D`or sind mit den Kindern bei einem lesbischen Woodstock gelandet (Männer absolut unerwünscht!) - die dortige Atmosphäre ist nicht nur gut für manche Eifersuchtsszene...
Gangie - Frannie Halcyon (Mutter von DeDe)ist inzwischen wieder verheiratet, sie hängt an der Flasche und findet sich in der Rolle der Strohwitwe wieder - deren neuer Ehemann alleine in die Sommerfrische aufgebrochen ist - abgetaucht in einem traditionellen und konservativen Männercamp, welches sich übrigens in unmittelbarer Nachbarschaft des lesbischen Festivals befindet... - womit der Leser (spätestens) jetzt wieder bei der gewohnten Masche des Autoren, Handlungen miteinander zu verstricken, angelangt wäre... - wobei dem Autor hier zu bescheinigen ist, dass er die "Zufälligkeiten", gegenüber Band Nr. 4, geschickter inszeniert hat und sein Hang zu "Die-Welt-Ein-Dorf" dem Lesevergnügen überhaupt nicht schadet!
Anna Madrigal spielt in diesem Band lediglich die Rolle einer hin und wieder auftauchenden Randfigur - von Mona Ramsey bekommt der Leser leider nur einen Brief zu Gesicht...
Band 6 liegt bereits in Reichweite und ich trau mich fast nicht dessen erste Seite aufzuschlagen, denn irgendwie möchte ich die definitv letzte Seite dieser Serie hinauszögern - mag vielleicht verrückt klingen, aber so emfpinde ich, denn die Stadtgeschichten haben neben den immer wieder spannenden Handlungssträngen -irgendwie- den diesjährigen Sommerurlaub in San Francisco und dem Südwesten der USA gedanklich verlängert, so hatte ich während des Ausfluges von Michael Tolliver nach Alcatraz nicht nur die Gefängnisinsel vor Augen, sondern auch das Geschrei der dort lebenden Vögel im Ohr....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genial!!!, 25. Februar 2007
"Am Busen der Natur " ist der fünfte Band der legendären Stadtgeschichten von Armistead Maupin, eine Serie, die immer griffbereit steht. Wenn ich mal nicht weiß, was ich lesen soll, krank bin oder einfach was Schönes zum Entspannen brauche, bieten diese Bücher auch beim achten Lesen noch genug Stoff, sich königlich zu amüsieren. Es ist wie die Lieblingssoap. Band Fünf, da sind wir uns unter den Fans in meinem Freundeskreis absolut einig, ist der Beste der ganzen Reihe, obwohl sich andeutet, was dann im letzten Band zum völligen Zerbrechen der alten Clique führt: Mary Ann und Brian sind aus der Barbary Lane ausgezogen und leben in einem Penthouse der gehobenen Klasse, was vor allem Mary Ann und ihrem neuen Lebensstil zu verdanken ist. Brian, mit Tochter Shawna immer wieder mal allein zu Hause, erliegt den Reizen der umwerfenden Wren Douglas, der schönsten dicken Frau der Welt ( alleine schon diese Figur muss man einfach lieben!). Und nicht nur er...... Es ergeben sich also einige sehr abenteuerliche Szenen um die diversen Flirts mit Wren und die Tatsache, dass einige altbekannte Protagonisten wie DÓr und Dede, Michael, Brian und eine Südstaatenschönheit namens Thack sich zu einem Wochenende in der Wildnis zurückziehen: Die Herren der Schöpfung in ein richtiges John- Wayne - Lager uramerikanischer und republikanischer Prägung oder in eine Hütte am Fluß , die Damen, teilweise in ein Chalet am Fluß ( sic!), teilsweise in ein radikalfeministisches Camp namens "Wimminwood". Was sich dann abspielt, wie die diversen Lager sich beim Zelten in die Quere kommen , bekämpfen und teilweise verbünden, das ist zum Schreien komisch und doch keine Spur billig oder unter der Gürtellinie, das hat nicht nur Charme, sondern Lebensweisheit und Tiefgang. Absolut lesenswert, immer wieder.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Muß für den der die anderen Bücher kennt !, 14. April 2001
Von Ein Kunde
Nach den Vorläufern "Stadtgeschichten 1-3" und "Tollivers Reisen" ein Buch mit vielen Bekannten, aber auch neuen Personen. Der ständige Wechsel des Handlungsgeschehens macht das Buch spannend. Wie alle Vorläufer verlangt das Buch ein konzentriertes lesen, wenn man angefangen hat vergißt man alles was man sonst noch vorhatte. Ein Buch ohne Mörder und Opfer aber spannder als jeder Krimi mit einem Hauch von Erotik. Lesen.
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