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52 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute Einführung in die naturgesetzliche Informationstheorie, 12. März 2004
In diesem Buch geht es im wesentlichen um einen einzigen Begriff, nämlich um Information. Hierbei haben wir es mit einer nicht-materiellen Grundgröße zu tun, die gleichgewichtig neben Materie und Energie steht. Aber was ist Information? Wie entsteht sie, was leistet sie, wie ist sie codiert? Woher stammt die Information in den Lebewesen? Nichts Lebendiges ist ohne Information, sie ist sogar ein wesentliches Kennzeichen allen Lebens. Alle Bemühungen, Lebensentstehung und Lebensprozesse allein auf der Grundlage von Physik, Chemie, Biologie etc. zu erklären, sind darum - wenn auch weit verbreitet - bisher erfolglos geblieben.Ziel des Buches ist es, Naturgesetze für die Grundgröße Information zu finden und beschreiben. Das Wesen des Informationsbegriffes wird so allgemein wie möglich und so tiefgründig wie nötig herausgearbeitet. Grundlegende Erkenntnisse werden in Form von allgemeinen Sätzen, die fachübergreifend gültig sind, festgehalten. Ausgerüstet mit derartigem Werkzeug können dann mit naturgesetzlicher Verbindlichkeit Aussagen auch für unbekannte Fälle getroffen werden. Im Gegensatz zu manchen anderen Kenngrößen in der Natur (z.B. zur Entropie) sind die Sätze über Information anschaulich erklärbar und die Aussagen leicht nachvollziehbar. Damit wird es möglich, philosophische Lehrgebäude (!) wie z.B. Atheismus, Materialismus, Evolution und Urknall neu zu beurteilen und alternative Modelle zu entwickeln. Das Buch ist insbesondere für naturwissenschaftlich interessierte Leser gedacht; darüber hinaus richtet es sich an Informatiker, Kommunikationswissenschaftler, Linguisten und auch Theologen, für die der Informationsbegriff aus fachlichen Gründen besonders relevant ist. Die behandelten Beispiele umfassen ein weites Spektrum an Fachgebieten. Das Buch ist insgesamt auf leichte Verständlichkeit angelegt. Grafiken verdeutlichen kompliziertere Zusammenhänge, und Kapitel mit zahlreichen Formeln wurden konsequent in den Anhang verlegt, um flüssiges Lesen zu ermöglichen. Insgesamt eine sehr gute, lese(r)freundliche Einführung in die naturgesetzliche Iinformationstheorie!
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63 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gitts Lebenswerk, 21. September 2004
In diesem Werk fast Werner Gitt systematisch das zusammen, was er während seiner lebenslangen Forschugnstätigkeit auf dem Gebiet der "Informationstheorie" erarbeitet hat. Er versucht sich an einer umfassenden Definition des Begriffes "Information" und formuliert auf Grund seiner Forschugnsergebnisse Gesetzmäßigkeiten.
Danach unternimmt er den Versuch diese Ergebnisse auf das Leben der Erde zu übertragen, was ihm größtenteils schlüssig gelingt.
Das beste Beispiel sind wohl die DNA-Ketten, welche verschlüsselte Informationen in Form der Kettenlänge und Anordnung der 4 Nukleobasen beinhalten. Diese Codierung (oder auch Sprache) wird nur von den Ribosomen verstanden, welche daraus die für die Proteinbiosynthese wichtigen Informationen erhalten. Die Kommunikation (Informationstransport vom Zellkern zu den Ribosomen) geschieht über die m-RNA. Somit sind alle wichtigen Einheiten (Sender, Codierung, Sendung, Empfänger, Decodierung) des Kommunikationsmodelles abgedeckt und Gitts Übertragung gerechtfertigt. Im Buch sind noch etliche weitere Beispiele genannt.
Gitt macht (wie immer) keinen Hehl um seine christliche Glaubenseinstellung, was den Wert seiner naturwissenschaftlichen Forschungen aber keinesfalls mindert. Ihm daraus einen Strick drehen zu wollen zeugt nicht von Fairness gegenüber weltanschaulich anders Denkenden. Ob man seine Schlussfolgerungen in Richtung eines Schöpfers teilt bleibt jedem selbst überlassen.
Fazit: Ein sehr gut strukturiertes, allgemeinverständliches Werk zum Themengebiet der "Informationstheorie", das man eigentlich vom Schüler bis zum Professor jedem ans Herz legen kann.
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32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessant..., 5. Oktober 2004
Von Ein Kunde
...ist Gitts Buch allemal, auch wenn man seine Meinung nicht teilt. Das es etwas wie "Information" in Organismen, bzw. auf der DNA gibt, scheint sicher zu sein. Doch inwieweit diese mit den herkömmlichen Konzepten von Information deckungsgleich (oder überhaupt vergleichbar) ist, kann man durchaus kontrovers diskutieren. (Vielleicht ist alles noch viel komplizierter, als es bisher scheint.) Was auch bedeutet, dass es wohl zu früh ist um weitreichende Schlüsse - etwa auf einen intelligenten Ursprung dieser "Information" - wirklich fundiert zu tätigen (genau das ist Gitt's Ziel - einen regelrechten Beweis für einen intelligenten Ursprung zu führen). Genauso unrichtig wäre es allerdings auch, zu sagen, es lägen hier keine Probleme für naturalistische Evolutionsansätze vor - nur weil das Wesen der biologischen Information noch unverstanden ist, bedeutet das längst nicht, dass sie durch "blinde" physico-chemische Abläufe entstehen konnte. Die Frage nach den Ursprüngen ist und bleibt unbeantwortet, wenn gegenwärtig auch vieles auf einen intelligenten Ursprung hinzudeuten scheint.
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