Sind wir körperlich und geistig in der Lage, uns auf ein Leben ohne feste Nahrung (und ohne Flüssigkeitsaufnahme) einzustellen? Oder übersteigt das die Grenzen unseres Vorstellungsvermögens, unseres Weltbildes?
Ich kann auf jedem Fall nur jedem empfehlen, den Film anzuschauen und sich ein eigenes Bild zu machen. Natürlich mit gesunder Kritik, aber auch in dem Wissen, dass die Wissenschaft in vielen Bereichen noch am Anfang steht und letztlich gegenüber vielen großen Fragen noch immer keine Antworten hat, oder zumindest nur rein hypothetische.
Auch aus rationaler Sicht sollte man angesichts der im Film dargelegten Fakten zumindest offen dafür sein, dass es wahr sein kann. In demütiger Haltung, weil man sich bewusst ist, dass das, was man weiß, nichts ist im Vergleich zu dem, was man noch nicht weiß. Man kann immer nur so weit schauen, wie es der eigene Horizont, die selbst gesetzten Grenzen zulassen.
Unter anderem werden drei Fälle im Film gezeigt, in denen das Phänomen des Lebens ohne Essen und Trinken unter wissenschaftlicher Beobachtung im Krankenhaus untersucht wurde.
Zwei Fälle sprechen schon deshalb für sich, weil die Ergebnisse entgegen vorheriger Zusicherung nicht veröffentlicht wurden. Erst Jahre später erfährt zumindest in einem der beiden Fälle die Öffentlichkeit davon, allerdings wurde dieser dann lediglich als "Fastenphänomen" abgetan.
Der andere Fall jedoch geht um die Welt und wird -zumindest dort in Indien- als Wunder der Wissenschaft bestätigt!
Natürlich kann ich nicht die Seriösität der dargelegten "Fakten" beurteilen und es bleibt daher offen, was nun wahr ist. Dafür wären sicherlich noch weitere wissenschaftliche Untersuchungen nötig. Die Frage ist nur: Ist der Großteil der Menschheit -insbesondere die Wissenschaft und Medizin- überhaupt bereit, ihr Weltbild in Frage zu stellen?
Zu "SpeedyGonzales" Kommentar, dass der Film zynisch ist gegenüber den Hungernden in Afrika:
Ist nicht eher unsere Überfluss- und Wegwerfgesellschaft zynisch im Angesicht der etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt, die an Hunger leiden?
Der Überfluss, von dem wir oft weit über unseren Bedarf hinaus zehren, der aus der Gier heraus entstanden ist und erhalten bleibt, wird ja sogar von dem Leid vieler Menschen und der Natur getragen!
Wer schadet einem hungernden afrikanischen Kind mehr: Der, der auf Nahrung verzichtet oder der, der sich aus Gier jeden Tag aufs Neue übermäßig den Bauch vollschlägt und Waren aus der sogenannten dritten Welt konsumiert?
Wer isst schon nur so viel, bis er satt ist?
Auf jeden Fall anschauen, denn diese Doku ist sehr spannend und eröffnet völlig neue Sichtweisen.
Letzten Endes geht es sicher nicht darum, dass nun jeder auf "Lichtnahrung" umsteigen soll, wenn es denn wirklich wahr ist. Es geht u.a. viel mehr darum, sich wieder bewusster mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. Darauf zu achten, was und wieviel wir essen. Unsere Nahrung zu achten als Lebens-Mittel.
Möchte in diesem Zusammenhang noch folgenden Film wärmstens empfehlen:
Good Food, Bad Food - Anleitung für eine bessere LandwirtschaftFür Alle, die über diesen Film hinaus interessiert sind, ihr Weltbild und ihre Wahrnehmung zu hinterfragen, empfehle ich folgendes:
Glück ohne Schmied. Erleben ohne Ich: Das NLP-BilderbuchUnd für Alle, die sich fragen: "Am Anfang war das Licht, aber was war vor dem Anfang?" Ein einzigartiges Buch, das aufklärt über Licht und Dunkelheit:
Strahlende Finsternis