o.k. es ist leichte Kost - was anderes erwartet man ja auch nicht von Amelie Fried - aber so seicht hätte es nicht sein müssen.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wußte ich in Grundzügen worum es geht; danach quälte ich mich dann durch die ersten hundert Seiten, in denen Anna ihr Leben beschreibt; man hätte einschlafen können, das wußte man doch alles aus dem Klappentext, wann ging es endlich los. Die erste und einzige witzige Szene wurde dann nach 150 Seiten beschrieben - Rache-Akt der betrogenen Ehefrau an der Geliebten. Dann ging es von einer Eskapade in die nächste, und endet dann doch damit, daß die "Heldin" des Buches zum Schluß wieder dort ist, wo sie angefangen hat. Sehr schal. Dieses Buch ist nur etwas für frustrierte Hausmütterchen, in Vorort Reihensiedlungen, die ihr Verhältnis zur Mutter auch nach zwanzig Jahren noch nicht auf die Reihe kriegen, um sich vor sich selbst zu rechtfertigen. Jede nur etwas gebildete und emanzipierte Frau wird sich hier nicht wiederfinden.