Deutermann macht hier seinem Ruf als Thriller-Autor wieder einmal alle Ehre.
Unbekannte zerstören nacheinander die wichtigsten Eisenbahnbrücken über den Mississippi und bringen damit nicht nur die Eisenbahngesellschaften, sondern auch die Wirtschaft ins Schwitzen. Das FBI tappt lange Zeit im Dunkeln und erst der durch seine Vorgesetzten geschaßte Held des Romans kommt dem wahren Täter auf die Spur - Überraschung garantiert!
Das Buch liest sich recht flüssig, man kann sich jedoch manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass etliche Seiten überflüssig sind. Deutermann ergeht sich häufig in zu detaillierten Schilderungen und peniblen Ortsbeschreibungen, die das eigentliche Geschehen etwas zu sehr ausbremsen. Am Ende bleibt das Gefühl, dass für den eigentlichen "Show-Down" nicht mehr genügend Platz war.