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América
 
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América [Audiobook] [Audio CD]

T. C. Boyle
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Dhv der Hörverlag; Auflage: Gekürzte Lesung. (April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867170088
  • ISBN-13: 978-3867170086
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 343.251 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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T. C. Boyle
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Bewegender, sozialkritischer Roman über illegale Einwanderer.«
Classic-National, Österreich 09.02.2008

»Boyle ist mit dem Roman eine packende und spannende Sozialstudie gelungen. Nicht larmoyant, sondern ziemlich sarkastisch. Und in dem Mikrokosmos, den er beschreibt spiegeln sich Probleme wieder, die uns alle angehen und die an Bedeutung immer mehr zunehmen.«
Saarländischer Rundfunk 15.12.2007

»Der Roman ist eine Achterbahnfahrt der Katastrophen und Peripetien, wechselnd erzählt aus der Perspektive des Oben und des Unten, geschrieben mit Zorn und Leidenschaft, die bizarre Seite des Schlimmstmöglichen ins literarische Kalkül ziehend.«
Ulrich Greiner, Die Zeit

»›América‹ ist eine ganz seltene literarische Leistung: Es ist ein wahrhaft notwendiges Buch.«
New York Times

»Boyle präsentiert eine von leidgesättigter Ironie geleitete und darin bisweilen schreiend komische Geschichte, die bei aller Unterhaltungslust ihren Gegenstand nicht aus den Augen verliert: den Einzelnen mit seinen mitunter dumpfen Ressentiments, seiner bohrenden Engstirnigkeit – aber auch seinen Ängsten und zerplatzten Träumen.«
Peter Henning, Facts

»T.C. Boyle schildert in seinem Roman ›América‹ schonungslos, wie hart das Schicksal von Migranten ist, die in ein Land kommen, in dem sie nicht erwünscht sind. Dieses Buch ist gleichermaßen komisch, zynisch und abgrundtief traurig.«
Via medici

»Autor T.C. Boyle hält seinen Landsleuten den Spiegel vor. Literarisch gehaltvoll und mit einer dramatischen Schlussszene beschreibt er, wie die beiden Lebenswelten aufeinander krachen.«
HNA, Fritzlar 23.04.2008

»T.C. Boyle hat ein Buch über den Kapitalismus und seine Auswüchse geschrieben, das erschreckend aktuell ist. Seine fiktionalen Elemente haben sich erfüllt. Nicht nur in Amerika.«
Ostsee-Zeitung

»Bittere Situationskomik, die noch im Moment der Katastrophe zum Lachen reizt.«
Reed Stillwater, die tages­­zeitu­­­­ng -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

"Nein, hör zu: Mit dem Mann ist alles in Ordnung ... nur ein paar Schrammen. Ich habe ihm zwanzig Dollar gegeben." "Zwanzig ...?" "Ich sage dir doch - es war ein Mexikaner." Es beginnt mit einem Verkehrsunfall. Delaney ist der liberale Weiße, Kolumnist eines Naturfreunde-Magazins, verheiratet mit einer Immobilienmaklerin, gut situiert. Auf der anderen Seite, auf dem illegalen Sklavenmarkt, Cándido und seine geliebte Frau América: beide voller Hoffnung, im Gelobten Land ihr Glück zu finden. Der bitterböse, süffige Roman ist von T. C. Boyle. Die Stimme, die den Hörer ins Herz trifft und ihn in der Seele verankert, ist die von Boris Aljinovic. Man kann das so oft hören, bis man es mitsprechen kann - diese Lesung ist ein Hörgenuss ersten Ranges. Gekürzte Lesung; Laufzeit ca. 280 Minuten

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bedrückend, deprimierend, realistisch, schwer verdaulich!, 25. November 2006
Rezension bezieht sich auf: América: Roman (Taschenbuch)
Eine Freundin gab mir dieses Buch mit den Worten: Das ist so deprimierend, das möchte ich nicht weiterlesen

Und in der Tat, es handelt sich wirklich um harten Stoff, bei dem es weniger als sonst bei Boyle zu lachen gibt, was an den unter die Haut gehenden Schilderungen der trostlosen Lebens- bzw. besser Existenzbedingungen des mexikanischen Einwandererpärchens liegt.

Fast in Wurfweite zu diesen - und doch in einer schier unerreichbaren Parallelwelt - leben die bürgerlichen, pseudoliberalen Delaney und Kyra (typische Boyle-Figuren: Keine dumpfbackigen Migrantenhasser, aber auch keine Helden, sondern Menschen, die gerne liberal reden, dann jedoch anders oder gar nicht handeln), deren Hauptsorge und Mitgefühl vor allem dem Verschwinden ihrer taschenrattengroßen Hunde gilt. Ihr Leben bildet den zweiten Erzählstrang, und hierin gibt es dann auch einige witzige, typisch boylsche Passagen.

Wie bei Boyle zu erwarten, schneiden und überlappen sich diese gegensätzlichen Erzählstränge immer wieder.

Trotz gelegentlicher Längen in der Schilderung des trostlosen Daseins der Mexikaner ein spannendes und bewegendes Buch.

Keine leichte Kost, kein Gute-Laune-Schmöker, aber unbedingt lesenswert für den, der sich darauf einzulassen vermag!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen (Un-)Gewollte Aktualität, 5. Mai 2006
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Die USA brauchen sie (angeblich), die (illegal) eingewanderten Mexikaner. Die Landwirtschaft und der Dienstleistungsbereich würden ohne sie wahrscheinlich zusammenbrechen. Auch Mexiko braucht diese Auswanderer; sie überweisen immerhin jährlich 25 Milliarden Dollar in ihre Heimat - gleich viel, wie Mexiko durch seine Ölexporte erlöst.

Diese Welt der illegalen Einwanderer zeigt uns T. C. Boyle mit diesem Roman am Beispiel des Paares Candido und America, die (natürlich illegal) auf dem Grunde eines Canyons in der Nähe von LA hausen, nein, eher vegetieren; immer auf der Suche nach (Gelegenheits-)Arbeit (und das meist erfolglos).

Auf der anderen Seite das Ehepaar Moosbacher auf der "Butterseite" des Lebens: Delaney Moosbacher schreibt gemütlich seine Kolumnen für ein naturwissenschaftliches Magazin, seine Frau Kyra ist eine erfolgreiche Immobilienmaklerin. Sie leben in Arroyo Blanco, in einem der Natur regelrecht abgetrotzten Gebiet, gefährdet u.a. durch Waldbrände, gestört durch wilde Tiere (Kojoten, Klapperschlangen...) Die beiden Moosbachers verkörpern all das, wonach diese (illegalen) Einwanderer streben...

Dieses Buch ist ein regelrechter "Hammer", es kennt keine Kompromisse. Vielleicht ist manches zu schwarz-weiß gezeichnet; Tatsache ist aber, dass die Problematik der illegalen Einwanderung in die USA zu einem immer drängerenden Problem wird.

Der Leser wird gezwungen, Partei zu ergreifen. Man wird sich wohl auf der Seite der Ausgebeuteten wiederfinden.

Ein beeindruckendes Buch mit einem hohen Spannungspotential, das - leider - sehr aktuell ist!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Er hat sich wieder selbst übertroffen, 24. November 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: América: Roman (Taschenbuch)
Besser kann man die Barriere zwischen Arm und Reich nichtbeschreiben, wie T.C. Boyle in diesem Buch. Auch wenn die Geschichte in den USA spielt, ist sie natürlich auch auf unsere Gesellschaft übertragbar. Die Beschreibung auf der Rückseite des Buches aus der "taz": "Bittere Situationskomik, die noch im Moment der Katastrophe zum Lachen reizt" halte ich, trotz des bekannt brillanten Stils des Autors, für völlig unangebracht. Keines seiner Geschichten, die nach einem ähnlichen Muster einer immer größer werdenden Katastrophe verlaufen, hat nicht annähernd die Ernsthaftigkeit dieses Buches. Es ist ein äußerst unterhaltsames Buch, aber auch ein Buch zum Nachdenken, lieber Herr Reed Stillwater aus der taz.
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