Pressestimmen
Classic-National, Österreich 09.02.2008
»Boyle ist mit dem Roman eine packende und spannende Sozialstudie gelungen. Nicht larmoyant, sondern ziemlich sarkastisch. Und in dem Mikrokosmos, den er beschreibt spiegeln sich Probleme wieder, die uns alle angehen und die an Bedeutung immer mehr zunehmen.«
Saarländischer Rundfunk 15.12.2007
»Der Roman ist eine Achterbahnfahrt der Katastrophen und Peripetien, wechselnd erzählt aus der Perspektive des Oben und des Unten, geschrieben mit Zorn und Leidenschaft, die bizarre Seite des Schlimmstmöglichen ins literarische Kalkül ziehend.«
Ulrich Greiner, Die Zeit
»›América‹ ist eine ganz seltene literarische Leistung: Es ist ein wahrhaft notwendiges Buch.«
New York Times
»Boyle präsentiert eine von leidgesättigter Ironie geleitete und darin bisweilen schreiend komische Geschichte, die bei aller Unterhaltungslust ihren Gegenstand nicht aus den Augen verliert: den Einzelnen mit seinen mitunter dumpfen Ressentiments, seiner bohrenden Engstirnigkeit – aber auch seinen Ängsten und zerplatzten Träumen.«
Peter Henning, Facts
»T.C. Boyle schildert in seinem Roman ›América‹ schonungslos, wie hart das Schicksal von Migranten ist, die in ein Land kommen, in dem sie nicht erwünscht sind. Dieses Buch ist gleichermaßen komisch, zynisch und abgrundtief traurig.«
Via medici
»Autor T.C. Boyle hält seinen Landsleuten den Spiegel vor. Literarisch gehaltvoll und mit einer dramatischen Schlussszene beschreibt er, wie die beiden Lebenswelten aufeinander krachen.«
HNA, Fritzlar 23.04.2008
»T.C. Boyle hat ein Buch über den Kapitalismus und seine Auswüchse geschrieben, das erschreckend aktuell ist. Seine fiktionalen Elemente haben sich erfüllt. Nicht nur in Amerika.«
Ostsee-Zeitung
»Bittere Situationskomik, die noch im Moment der Katastrophe zum Lachen reizt.«
Reed Stillwater, die tageszeitung
Kurzbeschreibung
Der Zusammenstoß Cándidos mit Delaney Mossbachers wachsgepflegtem Auto ist ein wortwörtlicher: Cándido, auf dem Weg zur Arbeit, rennt Delaney direkt vor die Haube und wird schwer verletzt. Da die Schuldfrage sich nicht klären läßt und der Mexikaner offenbar kein Englisch kann, drückt Delaney ihm eine 20-Dollar-Note in die Hand ... Delaney sieht seine geschützte Welt zunehmend bedroht: Kojoten dringen in das Grundstück ein und töten die kleinen Hunde, dunkelhäutige, verdächtige Gestalten lungern herum, wo er seine Wanderungen macht. Jenseits der eleganten Villensiedlung, tief unten im Topanga Canyon, hausen Cándido und América wie die Tiere. Sie versuchen ihr Glück auf dem illegalen Sklavenmarkt - verfolgt von der Immigrantenpolizei, vom Hunger, von der Verachtung der Weißen, von der Bösartigkeit der eigenen Landsleute.
Der Verlag über das Buch
Klappentext
seinen Lesern als gewiefter Geschichtenerzähler vertraut, als Meister in der Schilderung des Abseitigen und der grotesken Grenzfälle, beschreibt, grimmiger denn je, den Guerillakrieg zwischen Arm und Reich, der in Amerika längst begonnen hat. Es ist keine Frage, auf wessen Seite er dabei steht.
»In diesem Roman steht nicht so sehr Boyles scharfe Satire im Vordergrund, sondern sein außerordentliches Talent, die vielschichtigen Arten der quälenden sozialen Probleme zu zeigen. Amerika ist eine ganz seltene literarische Leistung: Es ist ein wahrhaft notwendiges Buch.« New York Times -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.