| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Der Zusammenstoß des Mexikaners Cándido mit Delaney Mossbachers wachsgepflegtem Auto ist ein wortwörtlicher: Cándido, auf dem Weg zur Arbeit, rennt Delaney direkt vor die Haube und wird schwer verletzt.
Dafür drückt Delaney ihm eine 20-Dollar-Note in die Hand. Delaney sieht seine geschützte Welt zunehmend bedroht von den dunkelhäutigen, verdächtigen Gestalten, die in der Nähe der eleganten Villensiedlung herumlungern und täglich ihr Glück auf dem Sklavenmarkt zu finden hoffen.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bedrückend, deprimierend, realistisch, schwer verdaulich!,
Von
Rezension bezieht sich auf: América: Roman (Taschenbuch)
Eine Freundin gab mir dieses Buch mit den Worten: Das ist so deprimierend, das möchte ich nicht weiterlesenUnd in der Tat, es handelt sich wirklich um harten Stoff, bei dem es weniger als sonst bei Boyle zu lachen gibt, was an den unter die Haut gehenden Schilderungen der trostlosen Lebens- bzw. besser Existenzbedingungen des mexikanischen Einwandererpärchens liegt. Fast in Wurfweite zu diesen - und doch in einer schier unerreichbaren Parallelwelt - leben die bürgerlichen, pseudoliberalen Delaney und Kyra (typische Boyle-Figuren: Keine dumpfbackigen Migrantenhasser, aber auch keine Helden, sondern Menschen, die gerne liberal reden, dann jedoch anders oder gar nicht handeln), deren Hauptsorge und Mitgefühl vor allem dem Verschwinden ihrer taschenrattengroßen Hunde gilt. Ihr Leben bildet den zweiten Erzählstrang, und hierin gibt es dann auch einige witzige, typisch boylsche Passagen. Wie bei Boyle zu erwarten, schneiden und überlappen sich diese gegensätzlichen Erzählstränge immer wieder. Trotz gelegentlicher Längen in der Schilderung des trostlosen Daseins der Mexikaner ein spannendes und bewegendes Buch. Keine leichte Kost, kein Gute-Laune-Schmöker, aber unbedingt lesenswert für den, der sich darauf einzulassen vermag! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
(Un-)Gewollte Aktualität,
Von Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: America. Brigitte-Edition Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Die USA brauchen sie (angeblich), die (illegal) eingewanderten Mexikaner. Die Landwirtschaft und der Dienstleistungsbereich würden ohne sie wahrscheinlich zusammenbrechen. Auch Mexiko braucht diese Auswanderer; sie überweisen immerhin jährlich 25 Milliarden Dollar in ihre Heimat - gleich viel, wie Mexiko durch seine Ölexporte erlöst.Diese Welt der illegalen Einwanderer zeigt uns T. C. Boyle mit diesem Roman am Beispiel des Paares Candido und America, die (natürlich illegal) auf dem Grunde eines Canyons in der Nähe von LA hausen, nein, eher vegetieren; immer auf der Suche nach (Gelegenheits-)Arbeit (und das meist erfolglos). Auf der anderen Seite das Ehepaar Moosbacher auf der "Butterseite" des Lebens: Delaney Moosbacher schreibt gemütlich seine Kolumnen für ein naturwissenschaftliches Magazin, seine Frau Kyra ist eine erfolgreiche Immobilienmaklerin. Sie leben in Arroyo Blanco, in einem der Natur regelrecht abgetrotzten Gebiet, gefährdet u.a. durch Waldbrände, gestört durch wilde Tiere (Kojoten, Klapperschlangen...) Die beiden Moosbachers verkörpern all das, wonach diese (illegalen) Einwanderer streben... Dieses Buch ist ein regelrechter "Hammer", es kennt keine Kompromisse. Vielleicht ist manches zu schwarz-weiß gezeichnet; Tatsache ist aber, dass die Problematik der illegalen Einwanderung in die USA zu einem immer drängerenden Problem wird. Der Leser wird gezwungen, Partei zu ergreifen. Man wird sich wohl auf der Seite der Ausgebeuteten wiederfinden. Ein beeindruckendes Buch mit einem hohen Spannungspotential, das - leider - sehr aktuell ist! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Er hat sich wieder selbst übertroffen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: América: Roman (Taschenbuch)
Besser kann man die Barriere zwischen Arm und Reich nichtbeschreiben, wie T.C. Boyle in diesem Buch. Auch wenn die Geschichte in den USA spielt, ist sie natürlich auch auf unsere Gesellschaft übertragbar. Die Beschreibung auf der Rückseite des Buches aus der "taz": "Bittere Situationskomik, die noch im Moment der Katastrophe zum Lachen reizt" halte ich, trotz des bekannt brillanten Stils des Autors, für völlig unangebracht. Keines seiner Geschichten, die nach einem ähnlichen Muster einer immer größer werdenden Katastrophe verlaufen, hat nicht annähernd die Ernsthaftigkeit dieses Buches. Es ist ein äußerst unterhaltsames Buch, aber auch ein Buch zum Nachdenken, lieber Herr Reed Stillwater aus der taz.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|