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Alzheimer und Ich: «Leben mit Dr. Alzheimer im Kopf»
 
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Alzheimer und Ich: «Leben mit Dr. Alzheimer im Kopf» [Broschiert]

Richard Taylor , Elke Steudter , Christian Müller-Hergel , Elisabeth Brock
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 14. April 2010 --  
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Produktinformation

  • Broschiert: 261 Seiten
  • Verlag: Huber, Bern; Auflage: 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. (14. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3456848625
  • ISBN-13: 978-3456848624
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 356.609 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Richard Taylor
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bücher über Alzheimer und Demenz sind zahlreich, doch keines dieser Bücher wurde von einem Betroffenen selbst verfasst. Richard Taylor leidet an einer Demenz, vermutlich des Alzheimer-Typs, aber er hat all seine Erfahrungen mit der Erkrankung, Gedanken und Ideen in essayistischen Innen- und Außenansichten beschrieben. Vehement vorgetragen, brillant formuliert und humorvoll gewürzt setzt er sich in seinen Beiträgen dafür ein, das Erleben der Betroffenen besser zu verstehen, deren Rechte zu verteidigen und durch Schreiben ein Stück seiner selbst zu bewahren.
Andere Leser urteilten über sein Buch: Außergewöhnlich, hervorragend, klug, inspirierend, mutig, anregend - die Liste der positiven Attribute für dieses erstaunliche Buch von Richard Taylor ist schier endlos. «Alzheimer und Ich» ist nicht nur Pflichtlektüre für Menschen mit der Alzheimer-Krankheit und professionell Pflegende, es ist eine Pflichtlektüre für alle. Wenn er darüber nachdenkt und uns darüber informiert, wie es sich «mit Dr. Alzheimer im Kopf» lebt, spornt er uns an, über die universellen Grundfragen des Lebens nachzudenken und mit ihm zusammen über menschliche Schwächen zu lachen. Egal wie viel jemand über die Alzheimer-Krankheit weiß, Richard Taylors Talent, seine Fragen und Erkenntnisse geschickt zu formulieren, wird Leser dazu bringen, inne zu halten und die Dinge noch mal zu überdenken. (Carol Bowlby Sifton, pflegende Angehörige, klinische Demenzberaterin, Herausgeberin der Zeitschrift Alzheimer`s Care Quarterly, Autorin des «Demenz-Buches»)
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wurde mir klar, dass es vielleicht das wichtigste Buch zum Thema Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Demenz ist, das je verfasst worden ist. Diese scharfsinnigen Essays kommen aus dem Herzen und der Seele eines sensiblen, mit intellektuellen Gaben gesegneten Mannes, der für Millionen Menschen, die mit dieser Krankheit leben, ein nationaler Held und Fürsprecher geworden ist. (Linda L. Buettner, Professorin der Gesundheitswissenschaft)

Über den Autor

Richard Taylor; PhD, Psychologe, Demenzbetroffener, Demenz-Aktivist, Cypress, Texas.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tiefer Einblick 23. November 2010
Format:Broschiert
Mit 15 Jahren Berufserfahrung als Pädagogin, unter anderem in der Betreuung von Menschen mit unterschiedlichen Demenzformen, bin ich dennoch immer auf der Suche nach Anregungen und Reflektionsmöglichkeiten, nach Austausch und "Einblick", hinterfrage unseren (im Pflegeheim) Ansatz im Umgang mit den Demenzkranken. Taylor gibt m.E. nach tiefe und nachvollziehbare Einblicke in seine eigene Erfahrung, gibt einige "Tips" für den Umgang mit Alzheimerkranken. Vor allem aber macht er die Tragödie nachvollziehbar, die der Prozess der Persönlichkeitsveränderungen und der unterschiedlichen Verluste beim Betroffenen auszulösen scheint. Ich denke, es ist EIN Erfahrungsbericht, allerdings der eines sehr intelligenten und wortgewandten Autors. Andere mögen bestimmte Verluste nicht so bedrohlich erleben wie er. Mich bestätigt es wieder darin, die Menschen individuell und personenzentriert zu betreuen, nicht zu verallgemeinern aber bestimmte Grundsätze noch konsequenter zu leben-in der Arbeit. Dennoch erweitert dieses Buch meinen Blickwinkel, bestätigt vieles, was ich gelernt habe und bereits umsetze, vor allem aber erzeugt es erneut ein immenses Mitgefühl für die Menschen, die mir anvertraut werden. Und wenn das Buch dazu beiträgt, seine Botschaft: "Hör mir zu, begleite mich, gib mir Möglichkeiten, etwas zu TUN (was ich kenne), vertraue mir-traue mir etwas zu, korrigiere mich nicht im Gespräch.." usw. auch nur ansatzweise zu verbreiten hilft und damit die Lebensqualität von Alzheimerkranken zu verbessern, dann hat es schon viel bewirkt. Es ist flüssig zu lesen, mal traurig, mal humorvoll, kein Lehrbuch in dem Sinne, aber lehrreicher als manches Fachbuch zum Thema!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Als Richard Taylor, ein Psychologieprofessor aus Texas, sich im Alter von 58 Jahren mit der Diagnose "Alzheimer " konfrontiert sah, hat er drei Wochen lang geweint.Erschüttert und angerührt folgt man seinen weiteren Ausführungen, in denen er sich mit seinem Werdegang als Alzheimerkranker auseinandersetzt. Das Schreiben wurde wichtigste Stütze für ihn, um die Veränderungen an sich selber zu beobachten und zu kontrollieren. Er beschreibt als unmittelbar Betroffener, wie er versucht, mit dem Schwund seines Gedächtnisses und seiner Erinnerungen umzugehen, denn eine Heilung gibt es bis heute nicht. Auch zehn Jahre nach der Diagnose kann er noch beobachten und beschreiben, was in ihm vor sich geht. Über sein Gehirn, Sinn und Zweck seiner Medikationen, die Behandlung durch Freunde, Ärzte, Kollegen und die Familie tastet er sich vor, um ein Bild seines Krankheitsverlaufes und der Reaktionen seiner Umwelt zu vermitteln. Traurig sind Erfahrungen mit nahen Kollegen und Freunden, von denen sich viele zurückziehen, als seine Krankheit akut wird.
Die Fragen nach den tiefsten Tiefen seiner Existenz münden bei Richard Taylor in die Erkenntnis: dass unsere lebendige Existenz zwar mit unserer Identität gekoppelt ist, dass es aber nicht unbedingt nur darauf ankommt, was wir tun und was wir können. Dennoch bleibt eine tiefe Angst vor den Verlust von Handelsfähigkeit, Würde und Selbstbestimmung.
Bei all' seiner pessimistischen Grundstimmung kommt Richard Taylor zu dem Schluss:"Es geht im Leben nicht um Kataloge, Schubladen, Gut und Böse, Richtig oder Falsch. Es geht im Leben um Erfahrung, Gefühle, Blickwinkel und Wachstum."

Wenn man dieses Buch gelesen hat, verliert man ein wenig die Angst vor der Krankheit Alzheimer, weil es zeigt, dass die Krankheit nicht nur unheimlich ist, sondern Bestandteil unseres Altersprozesses sein kann. Die Demenz zu benennen, mit Betroffenen und Angehörigen offen und bestimmt umzugehen, ist wichtige Voraussetzung, um den Schrecken des Alters gelassener entgegen zu sehen!
Über Symptome, Unsicherheiten bei der Diagnose, Ursachen, Wirkungen und Möglichkeiten bei der Begleitung wird ausführlich referiert. Kein Fall ist wie der andere, und Hilfen sollte man sich überall auch im Austausch mit anderen Betroffenen suchen.
Mit der Veröffentlichung dieser Schrift auf Deutsch rückt der Herausgeber Christian Müller - Hergl und die Übersetzerin Elke Steudter die Diagnose Alzheimer auch in Deutschland einmal mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Das Geleitwort stammt von Christine Sowinski, Kuratorium Deutsche Altershilfe. Im Anhang finden sich einschlägige Adressen, wo Betroffene Hilfe finden können.
Verdienstvoll sind Schrift und Vorgaben, mit denen man hiermit auch in Deutschland der möglichen Zukunft beim Altern Aufmerksamkeit zollt.
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