Kundenrezensionen

6
4,5 von 5 Sternen
Alvvays [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Format: VinylÄndern
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2014
Das selbstbetiteltes Debüt der kanadischen Band Alvvays ist ein Sommeralbum par excellence. Sängerin Molly Rankin führt mit weicher leicht melancholischer Stimme durch luftig leichte bittersüße Popsongs. Untermalt von ein paar wavigen Keyboards und leicht grungiger Gitarre aus dem Indie-Pop-Wunderland singt sie von Heiratsanträgen und großer Traurigkeit.

Ein paar Töne nur und man befindet sich am Strand oder im Cabrio auf einer Landstraße. Der warme Wind bringt die Gerüche des Sommers und die Melodien laden zum wegträumen ein.

Vielleicht kein Album für die Ewigkeit, aber ganz bestimmt für den Moment. Besonders für den aktuellen Augenblick (blauer Himmel ohne Wolken und 33 Grad im Schatten) wo ich dies hier schreibe.

Anspieltipps: Party Police; Archie, Marrie Me; Atop A Cake
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2014
Stilistisch mögen die Kanadier um Sängerin und Songschreiberin Molly Rankin das Rad des melancholischen Indie-Pop nicht gänzlich neu erfunden haben - Camera Obscura und Beach House lassen deutlich hörbar grüßen, auch eine Prise Post-Punk-Pop à la Makthaverskan (die ich an dieser Stelle mal ebenfalls empfehlen will) meine ich herauszuhören. Aber: Ihre Songs sind klasse!

Wer könnte etwa "Party Police" widerstehen? Mein persönlicher Favorit wäre wohl "Next of Kin" - die dort erzählte traurige Geschichte läßt übrigens den Irish-Folk-Hintergrund der Familie Rankin durchblicken, ebenso wie den Umstand, daß die gute Molly es ursprünglich solo als Singer-Songwriter versucht hat. Dann wäre da noch das stilistisch etwas aus dem Rahmen fallende "Red Planet" ganz am Ende mit pluckerndem Drumcomputer und mit Synthesizer statt Gitarren, bei dem ich mich frage, ob der Text wohl vom Marsrover Spirit inspiriert wurde. "Archie, Marry Me" ist auch sehr gut, und hinter dem sommerlichen Jangle-Pop von "Atop a Cake" verstecken sich natürlich textliche Zweifel.

Nachdem die Auswahl an so *richtig* starken Alben dieses Jahr eher überschaubar war, steht dieses momentan bei mir ganz oben auf der Favoritenliste. (Plätze 2 und 3 sind dann ein bißchen exotischer.) Es fehlen mir aber auch noch ein paar...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2014
...ist das neue "Scheiße", heißt es oft umgangssprachlich. Das wäre aber Alvvays nicht angemessen. Die Nordamerikaner bringen nämlich die Sommerlaune super in die eigene Blockhütte, auch wenn es draußen eher grau und regnerisch aussieht. Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschließen.
Dieser leicht "angeTWANGte" Sound trifft meinen aktuellen Geschmack wirklich genau. Das war ja auch der Beweggrund für den Kauf: Nachdem ich in letzter Zeit mehr oder weniger schwere Kost in Sachen Musik durchgezogen habe, wollte ich wieder mal etwas verspieltes, sonniges..Etwas Einfaches. Und das ist es auch letztendlich:

Nett, sympathisch, sommerlich und wohlgesonnen. Aber eben auch nicht wirklich mehr.

Aufmerksam wurde ich auf Alvvays durch den Beitrag auf einer CD des Musik-Express. Ja, genau soetwas fehlt mir für den Sommer noch. Also CD besorgt, eingelegt und: ja man, so schmeckt der Sommer(könnte wirklich in einer Eis-Werbung vorkommen). perfekter Sound zum Cabrio-Cruisen.

Nach wenigen Tracks fühlte ich mich schon sehr an Candie Paynes "I wish I could have loved you more" erinnert, was grundsätzlich nicht verkehrt ist, da auch dieses Album "cool" ist. Leider ist Alvvays fast schon zu nahe an Candie dran, und macht dabei auch noch den selben Fehler(in meinen Augen):
Es klingt alles gleich. Es gibt kein Lied, das wirklich empor sticht. Alles ist auf dem gleichen Level, die Hintergrundmusik ist immer sehr ähnlich und auch die Sängerin verlässt kaum ihre "eine" Stimmlage. Ein Album muss ja nicht nur aus Hits bestehen, das täte auch gar nicht gut, aber ein/zwei Ausreißer wären sollten schon drin sein. Und sei es nur, um einfach mal aus diesem Trott raus zu kommen.
So wie es jetzt ist könnte man die Pausen zwischen den Liedern einfach weg lassen und man würde den Liedwechsel kaum bemerken. Wenigstens ein Track in anderer Geschwindigkeit, ein Lied, das zum mitsingen, oder sogar zum mitschreien, auffordert. Fehlanzeige. So bleibt ein komplettes Album, das zwar Spaß macht, aber nicht wirklich mitreißt.
Eben einfach nur "NETT".

Im Grunde wie die Verpackung: eine Papp-Hülle mit schönem Hochglanz-Druck, aber nach ein paar Tagen im Auto schon etwas abgegriffen und an den Kanten eingedrückt. Bitte versteht das nicht als Kritik an der Hülle, ich möchte nur einen Vergleich aufbringen. Die Musik ist schön aber wird eben auch schnell langweilig. Als Hintergrundmusik perfekt(für den Fahrstuhl aber um Längen zu schade;-)).
Ich gebe wirklich nur ungern 3 Sterne, aber ein Album, dass mich innerhalb von 3 Tagen immer noch nicht begeistert und nach einer Woche nicht einmal mehr in der Nähe des CD-Players liegt, kann ich einfach nicht besser bewerten.

3 Sterne sind ja auch nicht zwingend eine schlechte Bewertung, eben etwas mehr als "durchschnittlich". Ich kann das Album also trotzdem zum Kaufen empfehlen, aber ich würde keine Platte erwarten, die den ganzen Sommer über im Player liegt.

Ich hoffe wirklich, dass Alvvays sich nicht aufgeben(wie so manche Band nach dem ersten Album) und in ein paar Jahren mit einem zweiten Album zurückkehren, bei dem dann hoffentlich das Konzept aufgeht und auch mal richtig abgefeiert werden kann.

Meine zuversichtlichen Grüße nach Kanada
Pd
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2014
Angeregt durch die 3 Sterne-Rezension meines Vor-Rezensenten fühle ich mich erstmals geradezu verpflichtet, dieses grandiose Debütalbum von Alvvays in Form einer "Kundenrezension" zu verteidigen, damit alle Liebhaberinnen großer melancholischer Popmusik nicht noch auf die Idee kommen, ihr Vorhaben, diese Platte zu bestellen, aufgrund von Rezensionen in Zweifel zu ziehen, die dem Album so etwas wie Langeweile oder gar Hintergrundmusik-Charakter bescheinigen.

Das Debütalbum der aus Kanada stammenden Band Alvvays besticht in seinen knapp 33 Minuten Laufzeit durch absolut überhabene, hymnisch-melancholische Pop-Melodien, wie ich sie seit Langem nicht mehr in solch einer Genialität gehört habe. Bei dieser Platte stimmt einfach alles von Anfang bis zum Ende.

Obwohl die Arrangements sehr eingängig wirken und sich die wunderschönen Melodien sowohl der Strophen als auch der Refrains sofort ins Herz schließen lassen, nutzen sich die Songs auch nach zigmaligem Hören nicht ab, sofern man wie ich eine Schwäche für melancholische Popmusik dieser Art hat.

Der Gesang ist wirklich vom ersten bis zum letzten Song ergreifend schön und fügt sich sehr harmonisch in den surfpop-artigen Gesamtsound ein, welcher aber eher verträumt denn fröhlich daherkommt. Sympathischerweise schafft es Sängerin Molly Rankin außerdem im Gegensatz zu so manchen um Coolness oder Weirdness bemühten Indie-Rock-Sängerinnen, ihre Texte auf eine unnachahmlich schlichte und unangestrengte Weise zu singen, wodurch diese besonders authentisch und in positivem Sinne ernst klingen, ohne affektiert bzw. "gewollt" zu wirken.

Da das Album so wunderbar homogen und zugleich abwechslungsreich klingt, will ich eigentlich gar keine der Songs als "Highlights" hervorheben. Wer sich jedoch trotzdem noch einen kurzen Eindruck von der Platte machen will, dem empfehle ich, zunächst in die Songs "Next Of Kin", "Archie, Marry Me", "Atop A Cake" und vor allem "Party Police" reinzuhören.
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am 19. Mai 2015
Die Musik ist toll, aber das ist ja immer Sache des Geschmacks. Die Platte ist aber auch schön aufgemacht und sieht sehr künstlerisch aus. Auch die Hülle innen ist ansprechend gestaltet und auf der Rückseite der Innenhülle sind die Songtexte aufgeführt. Positiv überrascht war ich auch davon, dass auch eine CD mit allen Songs im Lieferumfang enthalten ist.
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am 23. März 2015
Dream-Pop vom Feinsten, herrliche, tendenziell melancholische Melodien mit einem Hang zum Indie-Sound der 90er-Jahre. Macht so viel Spaß, dass man die unterirdische Klangqualität verschmerzen kann.
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