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Altwerden ist nichts für Feiglinge [Gebundene Ausgabe]

Joachim Fuchsberger
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

24. Januar 2011
Wie man in Würde und mit einem Augenzwinkern alt werden kann

- Nachdenken über das Alter – authentisch und unterhaltsam
- Ein lesenwertes, heiter-ironisches Buch von einem Sympathieträger erster Güte

Er ist alt. Er ist bekannt und beliebt. Jetzt macht der Schauspieler Joachim Fuchsberger seinen Altersgenossen und allen Jüngeren, die ja auch irgendwann mal alt werden, Mut, locker mit diesem unvermeidlichen Vorgang im Leben umzugehen:
»Ich denke, es ist Zeit, dass sich die Alten die faltige Haut nicht länger über die Ohren ziehen lassen. Hören wir auf, im stillen Kämmerlein und vor der Glotze auf die Schwätzer aus den Amtsstuben zu hören, lassen wir uns keine Angst mehr einjagen von den Neunmalklugen, wo immer sie sitzen.«
Launig und charmant, nachdenklich, aber nie weinerlich, plaudert der große alte Mann des deutschen Unterhaltungsfilms über die Blüte seines Lebens und darüber, wie es sich anfühlt, wenn sie langsam dahinwelkt. Fuchsberger nimmt kein Blatt vor den Mund und empfiehlt, sich den Lebensabend nicht durch demographische Schwarzmalerei verderben zu lassen.


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Produktinformation

Leseprobe aus dem Buch Jetzt reinlesen! [478kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 22 (24. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579067605
  • ISBN-13: 978-3579067605
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.682 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joachim »Blacky« Fuchsberger, geboren am 11. März 1927 in Stuttgart, deutscher Schauspieler und Entertainer, begann seine Film- und Fernsehkarriere 1954 und erhielt dafür viele Auszeichnungen wie z. B. die Goldene Kamera, Bambi, Bundesverdienstkreuz, Großes Bundesverdienstkreuz, Bayerischer Fernsehpreis für sein Lebenswerk sowie den »Deutschen Fernsehpreis 2011«, ebenfalls für sein Lebenswerk, und den Ehrenpreis des »Deutschen Nachhaltigkeitspreises« für sein Engagement für UNICEF. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Eine Betrachtung des Unab�erlichen
Ach ja, fr�her, zwei Stufen auf einmal, manchmal sogar drei, kam darauf an wohin. Bei einer normalen Haustreppe mit sagen wir f�nfzehn Stufen betrug der Zeitaufwand, um von einem Stockwerk in das n�st h�here zu gelangen, ein paar Sekunden.
Heute, f�nf Stufen, langsam nacheinander, dann zehn Sekunden Pause, dann wieder f�nf Stufen, bei st�igem Wechsel des Kraftaufwandes von den Beinen in die Arme, die den schwer gewordenen K�rper am Handlauf des Treppengel�ers hochziehen. Ganz egal wohin!
Dieser Vorgang kann inzwischen bis zu einer Minute in Anspruch nehmen. An schlechten Tagen brauchst du also f�r den Aufstieg in die obere Etage deines Hauses ungef� zehnmal so lang.
Damit w� ein wesentlicher Teil des Problems �Altwerden� bereits beschrieben. Es ist das Verh�nis von Kraft und Zeit.
Dieses Buch soll kein Lamento werden, nur eine subjektive Schilderung des derzeitigen physischen Zustandes eines Betroffenen. Und Besserung ist da kaum zu erwarten.
Was berechtigt mich, ein Buch �ber das Altwerden zu schreiben? Ganz einfach - ich bin alt.
Da ich diese Zeilen zu Papier bringe, z�e ich zweiundachtzig Jahre, sechs Monate und vierundzwanzig Tage. Ein paar Stunden k�n auch noch dazu, aber wir wollen nicht kleinlich sein.
Hape Kerkelings Horst Schlemmer w�rde jetzt sagen: �Isch hab R�cken, isch hab Hals und isch hab Herz - wei�e Bescheid ...�
Ich wei�Bescheid. Derzeit reden ja viele �ber das Alter, auch ganz Junge, und viele reden da einen ziemlichen Bl�dsinn. Ein vermutlich ehrenwerter Politiker fragt, ob die Alten noch ein Recht auf neue H�ften h�en? Ob sich das noch lohne? Ich w�nsch ihm eine, die recht wehtut, im Alter. Ein vermutlich respektabler Journalist versteigt sich zu der Frage, ob die Alten nicht selber schuld daran sein k�nnten, wenn sie von Jungen zusammengeschlagen und halb tot getreten werden. Dankesch�n! Das w�nsche ihm nicht, wenn er alt ist.
Was ist �berhaupt Alter? F�r Politiker offenbar eine k�nftige Katastrophe, die sie gern als �Demogra fie� im Munde f�hren. Auf Deutsch hei� das Bev�lkerungswissenschaft. Der zufolge nehmen wir Alten den Jungen die Zukunft weg, einfach dadurch, dass wir zu lange leben. Punkt! Ein Offenbarungseid!
Alter ist nicht nur eine biologische Unab�erlichkeit, sondern auch ein mentaler, also geistiger Vorgang. Dieser wurde dem normal gebildeten Bundesb�rger erst bewusst, seit er gern als Qualit�merkmal in die Volkssportarten Tennis, Golf, Boxen, Strandvolley- und Fu�all Eingang gefunden und damit �berragende Bedeutung erlangt hat.
Die �Gro�n Alten� in dieser und anderen Sportarten z�en durchschnittlich knapp �ber drei�g Lenze, ein Alter also, in dem bei manchen Stars das Mentale, also das Geistige, zwangsl�ig einen gewissen Nachholbedarf aufweist.
Einige �Gro� Alte� haben bemerkenswerte Aussagen �ber das Alter gemacht.
Mae West, das erste Hollywood Sex Symbol (1893 - 1980) muss, anstandshalber, als Erfinderin des Titels dieses Buches genannt werden. Als sich ihre ber�ckenden Ma� in bedr�ckende Masse verwandelten, soll sie einem respektlosen Journalisten auf die Frage nach ihren Rundungen geantwortet haben: �Listen young man, aging is not for cowards!�
Sir Peter Ustinov (1921 - 2004) gab mir als Verm�tnis seine Erkenntnis mit auf den Weg: �Wir alten M�er sind gef�lich, weil wir keine Angst mehr vor der Zukunft haben. Wir k�nnen sagen, was wir denken, wer will uns denn daf�r bestrafen?�
Robert Boyle (1909 - lebt noch), Alfred Hitchcocks B�hnenbildner, wurde 98-j�ig mit dem Ehren-Oscar 2008 ausgezeichnet. Von zwei �erst attraktiven, sehr sp�ich bekleideten Damen zum Mikrofon gef�hrt, k�mmerte er sich einen Dreck um die limitierte Zeit f�r die Dankesadresse, betrachtete seine Begleiterinnen mit erkennbarem Genuss und meinte dann mit zittriger Stimme: �Ladies and Gentlemen - dies sind die Freuden des Alters. Der Rest ist nicht mehr sehr empfehlenswert!�
Erich Glowatzki, in den Drei�gerjahren nach Australien ausgewanderter und zum Multimillion�aufgestiegener Sachse, brachte das Alterungsproblem auf den einfachen Nenner: �Nu, wenn de jung bist, haste Z�e zum Bei�n, aber nischt zu fressen. Wenn de alt bist, haste genug zum Fressen, aber keene Z�e mehr zum Bei�n!� Voil� Man kann sich dem Problem des �terwerdens auch akademisch n�rn. Die Wissenschaft bezeichnet die �Lehre von den verschiedenen Altersvorg�en�, also den unaufhaltsamen Niedergang von Saft und Kraft im Menschen, �Gerontologie�, und die kommt zur der unwiderlegbaren Erkenntnis: So ist das nun mal!
Man kann die ganze Sache auch weniger akademisch betrachten und einfach dem gesunden Menschenverstand �berlassen. Der sagt: Schei�!
Ich pers�nlich behandle das zugegeben nicht immer einfache Problem nach Josef Kirschner, dessen Buch �Die Kunst, ein Egoist zu sein� mir geholfen hat, als es mir sehr dreckig ging. Drei Monate lang mit einer infekti�sen Hepatitis im Krankenhaus, wehrte ich mich mit Erfolg gegen lebende Schafsl�e, die man mir zum Schlucken geben wollte.
Alle guten Ratschl� gegen das Altern durch intelligenten Umgang mit dem menschlichen Verfallsdatum h�en weitestgehend von der Situation ab, in der sich das dem Verfall ausgelieferte Individuum zu diesem Zeitpunkt befindet. Fest steht: Fr�her oder sp�r bist du dran! Also mach das Beste daraus. K�mmere dich nur noch um dich. Mach aus den gegebenen Umst�en das Beste f�r dich. Nur wenn du mit dir selbst zufrieden bist, kannst du auf andere positiv einwirken. H�rt sich gut an. Oder?
Als Kind wird man oft gefragt: �Was willst du denn mal werden?� Ich glaube, die Frager haben da schon eine bestimmte Erwartung, was die Antworten der lieben Kleinen betrifft. Lokomotivf�hrer, Fu�allspieler, Rennfahrer scheinen bevorzugte Berufe von Kindern zu sein, die mit den F��n auf der Erde bleiben wollen. Solche, die schon im Kindesalter nach H�herem streben, entscheiden sich eher f�r Pilot, Astronaut oder Schornsteinfeger. Zu meinem Lebensziel befragt, soll ich geantwortet haben: �Unabh�ig will ich werden!� Ich kann mich nicht erinnern, wie alt ich bei dieser Antwort war und ob ich �berhaupt schon wusste, was Unabh�igkeit bedeutete.
Wann f�t das Altern an? Es gibt junge Alte, alte Alte, manche scheinen bereits alt auf die Welt gekommen zu sein, und dann die, die bewusst vergessen, alt zu werden. Sie k�nnen oder wollen nicht alt werden, oder sind schlicht und einfach zu dumm, dem Unab�erlichen mit Anstand zu begegnen. Rosa Hemden, bis zum Nabel ge�ffnet, schwere Goldketten mit Kreuz auf gef�tem Brusthaar, das sind vergebliche Versuche, dar�ber hinwegzut�chen, dass im Ernstfall nur noch Viagra �ber die Runden hilft. Der dazu notwendige K�rperteil wird in betont engen, k�nstlich durchl�cherten Jeans zur Schau gestellt. Im Kopf nicht viel, oben drauf gar nichts, oder aber eine k�nstliche, in beliebigen Farben und L�en erh�liche Spielwiese. Diese �Playgreise� werden gern in einschl�gen Bl�ern oder TV-Magazinen als �ewig jung� angeboten, obwohl es angebracht w�, sie einfach zu �bersehen.
Zu welcher Altenart geh�re ich eigentlich? Ich vermag mich da nur schwer zu kategorisieren. Wann begann bei mir das Unab�erliche? Vielleicht als ich mit zw�lf anfing zu rauchen? Oder war es, als ich als Vierzehnj�iger, auf dem D�sseldorfer Rathausturm, beim ersten Bombenangriff, die halbe Altstadt mit einem Teil der Bev�lkerung in die Luft fliegen sah?
Oder vielleicht als ich mit achtzehn Jahren, am 2. Mai 1945, bei Bad Kleinen in russische Kriegsgefangenschaft geriet und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen konnte, liquidiert zu werden?
War es ein paar Monate sp�r im Bergwerk, tausend Meter tief, im siebzig Zentimeter niedrigen Streb, vor Angst zitternd, wenn der Berg sich unter Donnergrollen �ber mir bewegte? Aus dieser Zeit stammt die Platzangst, unter der ich heute noch leide. Aufz�ge in hohen H�ern zum Beispiel,...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
77 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ermutigung zum Altwerden 25. Januar 2011
Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel klingt zunächst so, als wäre Altwerden eine Mutprobe. So ist es natürlich nicht gemeint - obwohl Joachim Fuchsberger nicht verschweigt, dass Älterwerden auch seine beschwerlichen Seiten hat. Er will mit dem Buch aber vor allem zeigen, dass man auch im Alter jeden Tag geniessen kann, und ein hohes Lebensalter keine Bürde sondern ein Geschenk ist.

Gleichzeitig gibt er auch einen Rückblick auf sein Leben. Und hier erwähnt er weniger seine beruflichen Erfolge - diese streift er nur anekdotenhaft am Rande. Sondern er beschreibt mehr persönliche Ereignisse und Krisen, die ihn geprägt haben. Hier zu nennen ist zum Beispiel eine Lebenskrise, in die er durch mißglückte Geldanlagen geriet, und aus der er sich nur mit Disziplin und auch der Hilfe seiner Frau befreien konnte. Ein weiteres Beispiel ist hier eine Operation vor einigen Jahren, bei der sein Leben mehr oder weniger am seidenen Faden hing.

Fazit: Das Buch ist eine weise Lebensbetrachtung eines Mannes, der mit sich im Reinen ist. Und nur so konnte er auch den plötzlichen Tod seines Sohnes vor einigen Monaten, welchen er in der Einleitung des Buches erwähnt, überwinden und zu neuem Lebensmut finden.
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56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Mit über 82 Jahren macht sich der Liebling des deutschen Fernsehvolks an die Arbeit ein Buch übers Altwerden zu schreiben. Er hat seiner Generation etwas wichtiges mitzuteilen: Leute geht endlich locker mit Eurem Alter um.

15 Kapitel hat der Autor geschrieben. Nichts wissenschaftliches, aber dennoch voller Altersweisheiten. Man muss dieses Buch nicht auf der ersten Seite beginnen, auch in der Mitte des Buches oder ganz hinten ist der Leseeinstieg noch möglich.

Leider finde ich im ganzen Buch nicht ein Foto, aber eigentlich bedarf es auch keiner Fotos. Während des Lesens sehe ich "Blacky" vor mir, er plaudert ganz direkt mit mir und obwohl es nicht das einfachste Thema ist, über das er spricht, macht er es sehr humorvoll. Von Abschiedsstimmung ist da nicht viel zu bemerken.

Oftmals werden mitten im Text Fragen gestellt, nicht immer nur an den Leser. Aber natürlich hält dies beim Lesen auf, fordert den eigenen Geist und ich habe mich des öfteren wie in einem direkten Gespräch gefühlt.

Eine lange großartige Karriere hat "Blacky" als Schauspieler hinter sich. Wir kennen alle seine Edgar - Wallace - Filme, mit Persönlichkeiten aus allen möglichen Bereichen ist er bekannt, in diesem Buch spricht er hin und wieder darüber, aber er klingt nicht abgehoben, er äußert seine Sorgen und er beeindruckt mich mit diesem Buch einmal mehr.

"Ich denke, es ist Zeit, dass sich die Alten die faltige Haut nicht länger über die Ohren ziehen lassen." sagt Joachim Fuchsberger. Damit macht er deutlich, es ist doch nicht nur ein Buch für seine Generation. Sehr genau beschreibt er wie es ist, in einer Gesellschaft zu leben, in der Alte sich manchmal wie das fünfte Rad am Wagen fühlen oder wie ein Finanzrisiko behandelt werden. Damit wird dieses Buch dann auch wichtig für die junge Generation, die ja wohl auch mal alt wird.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altwerden ist ein Wagnis 19. Januar 2012
Von Rolf
Format:Gebundene Ausgabe
Da hat Joachim Fuchsberger ein Buch geschrieben, das sich mit dem Altwerden der Menschen befasst. Seine Bemühung ist lobenswert, auch wenn er mit diesem Vorhaben nicht allein dasteht. Dass das Buch in zwei Jahren so viele Auflagen erreichte, zeugt davon, dass es bei den Lesern gut ankommt, denn es trifft wohl den Kern eines Problems unserer heutigen Gesellschaft.

Sein Konzept ist recht einfach. In einer Fülle von Episoden schildert er das Auf und Ab seines eigenen Lebens bis zum Erreichen eines doch nun schon respektablen Alters. Dass er dabei die zeitliche Abfolge nicht konsequent einhält, spielt keine Rolle. Was er zu sagen hat, schafft ihm Sympathie, denn es kommt einer entwaffnenden Ehrlichkeit nahe. So gesehen könnte der Buchtitel auch gelautet haben: Wie ich alt wurde.

Zwischen der Schilderung der Episoden beschäftigt er sich, wie man so sagt, mit Gott und aller Welt. Manchmal kann man sich über den Erfahrungsschatz, den er zum Besten gibt, amüsieren, manchmal kann man auch die Stirn runzeln. Doch man muss sagen: meistens hat er recht, wenn auch nicht immer. Man kann es ja gelassen hinnehmen, wenn er beispielsweise fragt, wo denn die Milliarden Euro aus den Fernsehgebühren bleiben - ein für Senioren allerdings sensibles Thema. Weniger gelassen, doch wohl ratlos steht man mit ihm als älterer Mensch vor der Frage nach dem immer unverständlicher werdenden Neu-Deutsch, sprich Kauderwelsch, das unsere schöne deutsche Sprache zu überlagern begonnen hat. In einem dritten Beispiel kann ich ihm gar nicht folgen. Zwar hat er bis zu einem gewissen Grade recht, wenn er das Auto als eine Art Statussymbol des deutschen Mannes ansieht. Seinen Führerschein mag er im Alter nicht abgeben. Gut und schön.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fuchsberger ist nicht feige ... 26. Januar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Launig und charmant, wird es im Klappentext beschrieben und das ist es auch. Joachim Fuchsberger erzählt anhand eigener Lebenssituationen und -Ereignisse, wie er sein Leben gemeistert hat und möchte damit allen einen Weg zeigen, das unvermeidliche "Älter-werden" auch als Chance zu nutzen.

Wenn man bedenkt, dass sein Sohn erst seit kurzem verstorben ist, erhält dieses Buch noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Lebenskriesen zu meistern, dass zeigt Joachim Fuchsberger jetzt auch bei seinen Fernsehauftritten. Es ist bewundernswert, dass er jetzt schon wieder so festen Boden unter den Füßen hat, um der Presse standzuhalten. Wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man auch warum.

Ich wünsche Joachim Fuchsberger weiterhin viel Kraft und hoffe, dass er noch genug Zeit hat auch die frischen Wunden heilen zu lassen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr gut!
Ja, das ist etwas für Ältere, die ihren Humor nicht verlieren sollten! Empfehlenwert, weil das Lachen doch so gesundt ist!
Vor 19 Tagen von Lieselotte Bölcke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Guter Geschenktip
Schnelle Lieferung in guter Verpackung. Habe das Buch als Geschenk für meine Mutter gekauft, der es sehr gut gefallen hat.
Vor 1 Monat von Illuminaut veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fuchsberger
Wenn man Fuchsberger aus dem Fernsehen kennt, ist es leicht, seine Gedanken nachzuvollziehen.
Er nennt die Fakten beim Namen, ja, so ist es wirklich, wenn man älter wird.
Vor 1 Monat von Margret Boeker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Altwerden ist nichts für Feiglinge
Aus lauter Neugier, was denn Herr Fuchsberger zu diesem Thema zu berichten hat, habe ich das Buch bestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Franziska Schoffer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Trost für uns andern Alten!
Auf wunderbare Weise wird einem eine Schönheit des Altwerdens vermittelt, die man nicht vermutet, geschweige denn erwartet hat. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Christa Tönnies veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Prima Qualität zum Super-Preis
Wie immer habe ich von diesem Lieferanten ein Buch in bester Qualität zu einem sehr günstigen Preis bekommen! Vielen Dank!
Vor 3 Monaten von Marladetta veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein recht guter Erzähler
Habe dieses Buch verschenkt, und es ist sehr gut angekommen. Ein Geschichtenerzähler ist Fuchsberger allemal, Sehr kurzweilig geschrieben und durchaus lesenswert.
Vor 3 Monaten von Brigitte Blank veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Respekt
Wenn nur alle "Alten" so drauf wären! Und hoffentlich bin ich es auch wenn ich so alt werden sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Harald Poschenrieder veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Altwerden ist nichts für Feiglinge
Der gute Herr Fuchsberger er hat ja so recht in vielen Dingen. Dieses Buch sollten unbedingt einige von der jüngeren Generation auch einmal zur Hand nehmen und danach ein... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von ich-kauf-mir-was veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Altwerden ist nichts für Feiglinge
Dies ist ein Buch für junge und alte Menschen. Tipps und Anregungen ohne den "erhobenen Zeigefinger." Ernsthaft, aber auch amüsant geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Lesemaus3 veröffentlicht
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