Das „Althochdeutsche Lesebuch", zusammengestellt von Wilhelm Braune und bearbeitet von Ernst Ebbinghaus, enthält viele der wichtigen und interessanten althochdeutschen Texte, also Texte aus der Anfangszeit der deutschen Schriftsprache (von ca. 850 - 1050). Das Buch ist in zwei große Sinnabschnitte geteilt. Zuerst werden die Prosatexte, wie Glossen, Urkunden, Gebete, Psalmenübersetzungen, Eidformeln und Beichten wiedergegeben. Im zweiten Teil des Werkes, werden dann die poetischen Denkmäler abgedruckt, wie zum Beispiel „Das Hildebrandslied", „Die Merseburger Zaubersprüche", Auszüge aus der altsächsischen Bibeldichtung „Heliand" und viele andere. Des weiteren enthält das Buch auch ein kleines Wörtebuch des Althochdeutschen. Das Buch ist hervorragend geeignet, um sich einen Überblick über die althochdeutsche Literaturepoche zu verschaffen. Es ist ein Muß für alle, die sich für mittelalterliche Literatur und Textzeugnisse interessieren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)