11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Teilweise langatmig, 16. Juni 2002
Von Ein Kunde
Althalus hatte für mich den Reiz, dass es sich um einen abgeschlossenen Roman handelte - zu oft findet man auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman nur Band soundso einer bestimmten mehrbändigen Saga.
Nun, ein 800 Seiten starker Schinken, dies schien mir sehr vielversprechend. Leider kommt meiner Ansicht nach die eigentliche Handlung zu kurz, wogegen mehr oder minder unwichtige Dialoge etwas zu sehr ausgewälzt werden.
Der klassischen Fantasy-Thematik folgend, geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse, um die Rettung der Welt.
Auf der einen Seite Althalus nebst einer Gruppe von Gefährten, geleitet und beschirmt von der Göttin Dweia,(die wie alle Edding'schen Gottheiten sehr menschliche Züge trägt), die Guten, auf der anderen Seite der finstere Ghend und seine Schergen - eigentlich geführt/beherrscht von Daeva, Dweias bösem Bruder.
Während Dweia ihren Schützlingen nun alle Hilfe zuteil werden lässt, ihre Gegenspieler mittels magischer, Raum und Zeit überwindender Türen auszutricksen (z.B. können die Bösen desöfteren belauscht werden), lässt Daeva seine Diener eher allein mit ihren Problemen. Die Bösen erscheinen fast nie als echte Bedrohung, Althalus und die Seinen überwinden nahezu jede Hürde ohne grosse Anstrengung.Ja, und wenn es für die Protagonisten mal düster aussieht, etwa da ihre List in der Stadt Osthos durch eine Gegenlist des Feindes zu vereiteln bedroht wird, reicht eine halbe Seite, die Situation zu retten, nachdem man zuvor seitenlang dem Smalltalk bestimmter Krieger lauschen durfte.
Fazit: Die Handlung hätte in die Hälfte des Buches gepasst, und es mangelt an echter Dramatik. So wäre am Schluss des Buches eine Auseinandersetzung Dweias mit Daeva sicher sehr gut gekommen, oder eine ausführlichere Auseinandersetzung, was denn genau mit der Welt passierte, als alle drei Bücher zusammen kamen.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schnellschuß oder "ein anderer Eddings" ???, 12. April 2002
Nachdem ich sämtliche Bücher vom großen Meister Eddings und seiner Leigh mindestens 12 mal gelesen habe, maße ich mir eine gewisse Kenntniss zur "Eddingschen Bibliografie" an. Wie kann man dieses Buch denn nur nach Meisterwerken wie der Belgariad-Saga oder Belgarath, der Zauberer rezensieren ?? Ich probiere es mal so: Hätte ich mit Althalus angefangen, wäre ich begeistert und würde mich wahrscheinlich auf alle Eddings-Bücher stürzen, doch da ich eben wie die Meisten erst die Sagen gelesen habe, hat das Buch für mich einen bitteren Beigeschmack. Man stellt leider gewaltige Klassenunterschiede zu den bisherigen Büchern fest, die Figuren sind leider nur oberflächlich (für Eddingsniveau) beschrieben und die Story ist zu offensichtlich, was zu einem großen Teil auf die Kürze des Buches zurück zu führen ist. Doch das allein scheint nicht der Grund zu sein. Drängt sich doch der Verdacht auf, dass Familie Eddings einen Schnellschuß gewagt hat, der nach Hinten los geht. Klar, man darf nicht vergessen, dass sich Althalus trotz allem von dem meißten Fantasy Geblubber mittelmäßiger Autoren abhebt, doch hat es bei weitem nicht das Niveau und die Klasse der großen Sagen bzw. Einzelbücher. Für Eddingseinsteiger ein empfehlenswertes Buch, da relativ kurz und leicht verdaulich, um einen Einblick in den Eddingschen Stil zu bekommen, jedoch für Fans vom Meister eher mit einer "Träne im Knopfloch" zu lesen, da viele doch mehr von ihm erwartet haben. Trotzdem 3 Sterne, da es nur wenige Bücher anderer Autoren mit ähnlich hohem Niveau gibt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
lang erwartet, aber nicht 100%ig zufrieden, 30. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Althalus (Taschenbuch)
ach wie lange hab ich (da ich mir nur Taschenbücher kaufe) auf das neue Buch von David Eddings gewartet und war supergespannt.
Und ich muß sagen, das es mir das es mir zwar gut gefallen hat, aber nicht an die anderen Bücher rankommt.
Das die Geschichte den andern ähnelt stört mich nicht so sehr (die Belgariad -und Mallereon-Saga habe ich bestimmt schon ein dutzendmal gelesen) nur finde ich, das in diesem Buch nicht so intensiv auf die Charaktäre eingegangen wird.
Es mag daran liegen, das es nur ein Buch und keine Serie ist und so nicht soviel Platz dafür war.
Es hätte soviele Möglichkeiten gegeben die Akteure mit Ihren Schwächen und Stärken zu beschreiben und die Probleme die sich dabei im Team ergeben, die leider nicht genutzt wurden.
...schade....
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