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Altes Reich und europäische Staaten-Welt 1648-1806
  
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Altes Reich und europäische Staaten-Welt 1648-1806 [Gebundene Ausgabe]


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 348655431X
  • ISBN-13: 978-3486554311
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Heinz Duchhardt
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von Serenus Zeitblom TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Warum sollte man sich "Altes Reich und europäische Staatenwelt 1648-1806" überhaupt kaufen? Die Enzyklopädie deutscher Geschichte steht doch ohnehin in Bibliotheken und in akademischen teils mehrmals. So mag man ketzerisch fragen.
Doch das Buch des mittlerweile in Mainz lehrenden Historikers Duchhardt ist ein Arbeits-Buch für eigene Notizen etc. Und es ist ein Nachschlagewerk, das mehr als einmal in die Hand genommen werden kann. Heinz Duchhardt, u.a. auch noch Leiter der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, hatte schon 1990 einen weiten Überblick, seine Stärke und sein Feld sind indes Diplomatie, Friedensschlüsse und Staaten. Zum Glück tut Duchhardt das weniger dogmatisch als etwa sein neuzeitlicher Kollege K. Hildebrand ebenfalls bei Oldenbourg.
Zurück zum Buch: Wer etwa Sozial- oder Kultur- oder Mentalitäts- oder Wirtschaftsgeschichte suchen sollte, würde mit diesem Buch wenig glücklich. Es gilt der Außenpolitik - innerhalb des Reichsgebiets und im Wechselspiel mit weiteren Akteuren.
Die Struktur ist wie bei Oldenbourg üblich: ein Überblick, die Forschungsprobleme und eine Literaturliste, insgesamt etwa 120 gut lesbare Seiten. Hieraus ergibt sich aber auch der Grund für Sternabzüge. Wir schreiben 2009. Gerade auch für diese Zeit hat sich einiges an Forschung getan, auch dank Duchhardt - daher wäre bei Oldenbourg wohl nach fast zwei Jahrzehnten eine überarbeitete Neuauflage fällig.
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Ein recht dünner Abriß 2. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der bekannte Historiker und heutige Leiter des Instituts für Europäische Geschichte Heinz Duchardt hat einen der ersten Bände der heute umfangreichen, etablierten und in jeder wissenschaftlicheBibliothek vorhandenen Reihe "Enzyklopädie Deutsche Geschichte" vorgelegt. Thema sind ausgehend vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation die internationalen Beziehungen in der Frühen Neuzeit, mithin Duchardts Leib- und Magenthema. Wie die anderen Bände der Reihe auch, folgte auch der inhaltlichen Dreiteilung mit "Enzyklopädischer Überblick", "Grundprobleme und Tendenzen der Forschung" bzw. "Quellen und Literatur". Sicherlich ist es schwer, die Politik der Reichsstände untereinander von ihrer Politik zu anderen Staaten Europas zu trennen, auch stellt sich die Frage, inwieweit dies sinnvoll ist. Denn das Reich war seit 1648 ein offenes Gebilde, jeder Reichsstand hatte das Recht, international zu agieren, soweit sich diese Politik nicht gegen Kaiser und Reich richtete (woran sich kaum einer hielt). Durchardt versucht diesem Problem der Außenpolitik in einem kleinen Abschnitt über das "Dritte Deutschland" gerechtzuwerden, jedoch meines Erachtens etwas zu kurz. Ansonsten orientiert er sich an den Richtgrößen Kaiser, "Reich" oder der neuen Hegemonialmacht des 18. Jahrhunderts, Preußen. Manche Interdependenzen zwischen Reichs- und internationaler Politik gehen somit verloren. Doch dies geht wohl eher auf die Vorgaben der Herausgeber der Reihe als auf Duchhardt zurück. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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