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Alter schützt vor Scharfsinn nicht
 
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Alter schützt vor Scharfsinn nicht [Broschiert]

Agatha Christie , Edda Janus
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 240 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596171423
  • ISBN-13: 978-3596171422
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.556 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Agatha Christie
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine geheimnisvolle Botschaft

"Mary Jordan ist keines natürlichen Todes gestorben. Es war einer von uns." Diesen merkwürdigen Satz entdeckt Tuppence in einem vergessenen Kinderbuch. Um hinter das böse Geheimnis zu kommen, rollen sie und Tommy den Faden in die Vergangenheit ebenso behutsam wie scharfsinnig auf. Und verstricken sich in einen Fall, der lebensbedrohlich ist. Denn am Ende des Fadens lauert - nach so langer Zeit - immer noch der Tod... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenporträt

Agatha Christie, 1890 in Devon geboren, war in zweiter Ehe mit dem Archäologen Max Mallowan verheiratet. Ihre Kriminalromane werden in über 100 Ländern verlegt. Agatha Christie ist die erfolgreichste Schriftstellerin aller Zeiten. Sie starb 1976 in Oxford. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In einem Kinderbuch findet Tuppence Beresford den Hinweis auf einen lange zurückliegenden Mord. Das klingt verheißungsvoll. Doch die Geschichte bleibt wirr, unkonkret und verliert sich in Nebensächlichkeiten. Die Spuren, denen das Detektivpaar Beresford nachgeht, sind ziemlich an den Haaren herbeigezogenen und zum Schluss bleibt sogar die Lösung nebelhaft.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einfach nur merkwürdig 14. August 2009
Von nicci888
Format:Broschiert
das Buch fängt so vielversprechend an und dann wird es schon ziemlich bald langweilig.
-Jedes mal wenn man denkt, dass es jetzt endlich spannend wird, löst sich die Gefahr in wohlgefallen auf.
-Es gibt keine wirklichen Verdächtigen, so dass man sich nicht wie sonst bei agatha christie seine gedanken machen kann, wer es wohl diesmal war.
-die beiden Hauptpersonen gehen einem total auf die nerven
-und am ende weiß man auch nicht wirklich was passiert ist
fazit: es gibt um einiges bessere von agatha christie.. dieses lieber nicht
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Autsch! Autschautschautschautschautsch!!!
Was war denn hier mit Queen Agatha los? Gelegentlich ist man ja als Fan-Leserin geneigt, alles auf die bestimmt ganz grauenvolle Übersetzung zu schieben... aber ich befürchte, hier stinkt der Fisch vom Originale her!

Tuppence und Tom Beresford, Christies weniger bekanntes Ermittler-Duo, sind nun wirklich alt geworden und teilen das auch auf jeder Seite mehrfach mit. Genauso oft erklären sie in wörtlicher Rede, daß sie sich fortan total zurückziehen wollen in ein kleines Eigenheim in einem lauschigen Küstennest. Besonders Tuppence bedient sich oft der wörtlichen und gedachten Rede, ohne Punkt und Komma plappert sie vor sich hin. Nein, das hat absolut keinen Charme - die schwatzhaft wirkende, aber ansich brillant-scharfsinnige Alte kommt hier leider gar nicht rüber!

Tuppence also plauscht seitenlang über Kinderbücher und Autoren ihrer frühen Kindheit, die sie alle im Nachlaß des neuerworbenen (und noch möblierten) Hauses findet. In einem der Kinderbücher sind einzelne Worte unterstrichen, die zusammengefügt die Botschaft ergeben, daß eine gewisse Mary Jordan keines natürlichen Todes starb und daß es "einer von uns" war.

Nun muß Tuppence erstmal rauskriegen, wer diese Mary Jordan überhaupt war. Und wer der wackere Kinderbuch-Codierer war. Ist gar nicht so einfach, denn das eventuelle Verbrechen ist ca. 60 Jahre her.

Etwas verwirrend gestaltet sich das alles für den Leser, da recht sprunghaft mit dem ersten und zweiten Weltkrieg umgegangen wird. Ständig fragen sich die Akteure, ob irgendein Ereignis nun im Zweiten oder Ersten oder noch vor dem Ersten Krieg stattfand... Dabei hatten doch Tuppence und Tommy ihren letzten echten Agenten-Einsatz während des Zweiten Weltkrieges, und schon da wurden sie als "altes Eisen" beschrieben und ihre Kinder als erwachsen: In ihrem "Rotkäppchen"-Fall. (Nebenbei: Auch dieser Krimi war nicht der Brüller, aber um Längen besser als der Scharfsinn-trotz-Alters-Mist! Wird deswegen am laufenden Meter hier an diesen Rotkäppchen-Fall erinnert?)

Ihre im Rotkäppchen-Fall als Adoptivkind angenommene Tochter war seinerzeit 2 Jahre, und nun tourt sie beruflich in Afrika rum. Also 25 Jahre nach dem 2. Weltkrieg dürfte der Scharfsinns-Fall nun ablaufen. Trotzdem... Ob nun ein Ereignis 25 Jahre her ist oder 45, sollte doch schnell klar sein...

Aber irgendwann fällt die Zahl "60". Und Mary, die unnatürlich gestorbene Tote und damals Gouvernante im Hause, soll deutsche Spionin gewesen sein und versehentlich Fingerhutblätter statt Spinat gegessen haben. Und Alexander, ein Jugendlicher, hat was beobachtet, die Botschaft in einem Kinderbuch plaziert und starb dann auch recht jung und überraschend.

Und obwohl für alle noch Lebenden der Fall echt zu lange her ist, um was zu wissen, wissen denn doch alle erstaunlich viel darüber von irgendwelchen Großeltern oder Urgroßtanten. Tuppence muß immer nur mal am Lack kratzen, und schon purzeln Fotos, Gerüchte und Geschichten aus den Leuten raus, als habe es in zwei Weltkriegen an diesem Ort außer Mary Jordan und ihrer Fingerhutmahlzeit nichts aufregendes gegeben.

Selbst die Kinder des Ortes ermitteln mit und weisen Tuppence on einen Pensioniers-Club des Dorfes. Ihr alter Diener erklärt, angeblich soll es so einen Club geben... um ihr dann im selben Satz die genaue Adresse und Struktur des Clubs zu erläutern.

So richtig verständlich wird es nicht, wieso Tuppence und Gatte nun ermitteln. Irgendwann könnte es spannend werden, denn ein alter Auftraggeber aus frühen Zeiten bezweifelt es, daß die Ex-Spione Tuppence und Tommy wirklich nur aus Pensionsgründen in diesen Ort und genau in dieses Haus gezogen sein sollen. Da müsse doch was dahinter stecken...

Aber auch der Faden wird nicht so recht aufgegriffen. Stattdessen werfen sich Tuppence und Tommy immer wieder gegenseitig Sand ins Getriebe: Sobald einer von beiden nun ernsthaft loslegen will mit Ermittlungen, sagt der Andere mit absoluter Sicherheit Sätze wie: "Ist das nun wieder ein Produkt deiner Phantasie?" - "Ach, das mußt du geträumt haben!" - "Na, nun übertreibst du aber!"

Und das nervt tötlich und nimmt der Spannung schließlich jeden Schwung!

Dann wird ein Gärtner erschlagen und Tuppence angeschossen, und der Hund bellt wütend und Tommy ist besorgt, und ein neuer Gärtner kommt und sagt ein Code-Word, und eine neue Gärtnerin kommt und sagt kein Code-Word, dafür beißt sie der Hund und sie zerbricht eine Vase und gibt Tuppence vergifeteten Kaffee (den der Hund dann analysiert oder was weiß ich), jedenfalls beobachet der Diener alles, und zum Schluß sind alle Bösen verhaftet, auch die, die im Krimi gar nicht vorkamen. Aber böse Spionage gibts halt immer, vor und während und nach allen Kriegen, nur jetzt im Augenblick nicht mehr im Pensionsort von Tommy und Tuppence.

Ah ja.

Und wer hat Mary Jordan ermordet? Das interessiert zwar keinen mehr, da die handelnden Personen eh alle tot sind und kein Schwein sie mehr kennt, aber der Spionage-Chef erzählt es trotzdem. Warum nun der aktuelle Gärtner totgehauen wurde und Tuppence verfolgt, ist nicht so klar - irgendwelche Papiere waren noch in alten Möbeln versteckt -, aber die Welt ist halt schlecht und voller Unkultur.

Vielleicht wurde das Buch auch nur deswegen geschrieben, um auf "Rotkäppchen und der Wolf" hinzuweisen. Sozusagen als eine originelle Werbemaßnahme. Denn DIESER Fall wurde mehrfach als "brillant" bezeichnet.

Wer eine andere Idee hat, wieso Christie diesen Schwachsinns-Fall verfaßte - der kläre mich auf!
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Veröffentlicht am 27. Mai 2006 von Tino2005
Ein Christieknaller
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Veröffentlicht am 16. Dezember 2003 von "magistra1989"
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Am 15. August 1999 veröffentlicht
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