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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hervorragend in Szene gesetzt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Alter und Schönheit (DVD)
Schon der Titel birgt in sich den Widerspruch. Um diesen Film richtig zu verstehen, sollte man die vierzig Lenze und besser mehr überschritten haben. Eine hervorragend gestaltete Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und Blick in die Zukunft. Erfüllte und nicht erfüllte Erwartungen aus früheren Jahren und die Erkenntnis, dass am Ende doch alles anders gekommen ist. Abrechnung mit der Vergangenheit und, bei schwerer Krankheit, auch mit dem Leben und die Erkenntnis, dass es Dinge gibt, die einfach nie vorbei sind und man sich mitunter jahrzehntelang in die eigene Tasche gelogen hat. Was geht noch, wenn man nicht mehr jung aber längst noch nicht alt ist. Armin Rohde gibt in diesem Film die klare Botschaft in einem einzigen Satz. Die Dialoge sind, zugegeben, knapp bemessen aber extrem ausdrucksstark. Dinge mit wenigen Worten exakt auf den Punkt zu bringen, das zeigt dieser wunderbare Film. Den Film könnte ich mir durchaus auch als Theaterinszenierung vorstellen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Langatmige Antikomödie,
Rezension bezieht sich auf: Alter und Schönheit (DVD)
Das Thema:3 Freunde - Männer um die 50 - treffen sich vor dem Hintergrund der Krebserkrankung eines weiteren alten Freundes nach Jahren wieder und sollen eine ehemalige Geliebte des Kranken ausfindig machen.Der Film "Alter und Schönheit" versprach als Kömödie mit hochkarätiger Besetzung (Henry Hübchen, Burghart Klaußner, Armin Rohde etc.) für einen amüsanten Filmabend zu sorgen. Doch alle, die dies nach Lesen der Inhaltsangabe erwarten, seien hier darauf hingewiesen, dass sich der Film eher auf ernsthafte als komödiantische Weise dem Thema Alter und Tod widmet. Dies allein ist nicht zu beanstanden, doch die Charaktere und Monologe sind überaus platt gezeichnet, die schauspielerische Leistung eher durchschnittlich (vor allem die weibliche Hauptrolle ist unterirdisch) und die Handlung kommt nicht in Schwung. Ein Film darf durchaus entschleunigt erzählt werden. "Alter und Schönheit" lässt allerdings jede Art von "plot" vermissen. Die Komposition der Bilder wirkt (wie bereits in einer Kritik beschreiben) sehr gekünstelt und unauthentisch, ohne dabei künstlerisch wertvoll zu sein. Konflikte sind meist durchschaubar und wenig komplex. In einigen Szenen lassen sich dennoch die schauspielerischen Qualitäten Hübchens oder Klaußners erkennen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
irgendwann trifft es jeden mal,
Rezension bezieht sich auf: Alter und Schönheit (DVD)
Seine drei alten Kumpels besuchen Manni am Sterbebett. Seine ehemalige Freundin Rosi trifft ihn auch noch ein letztes Mal. Während Manni im Hospiz ausharrt, übernachten die andern in seinem komfortablen Heim. Bei zweien der Freunde ereignen sich in dieser Nacht größere Umbrüche in ihrem Liebesleben. Am nächsten Tag geht es zuende mit Manni.Es passiert nicht viel, und es wird nur sehr sparsam miteinander geredet. Manni (Peter Lohmeyer) war mal ein ganz heißer Typ, das erschließt sich nach und nach. Seine Wohnung ist überaus geschmackvoll, es gibt auch gute Musik und schnelle Autos, und Rosi (Sibylle Canonica) war auch nicht irgendeine. Aber auch solche Leute sterben irgendwann. Das ist schon mal eine Botschaft. Dass in dem Film von Michael Klier viel Wert auf die Optik gelegt wurde, wird schnell klar. Nach kurzer Zeit stellt sich aber die erste Irritation ein: Warum gruppieren sich nur ständig alle wie zufällig zu gemäldeartigen Aufstellungen? Der Film scheint auch Wert gelegt zu haben auf ein Höchstmaß an Schlichtheit in den Dialogen. Bei diesem sympathischen Anspruch ist er aber weit übers Ziel hinausgeschossen. Es war langweilig, ich war genervt. Und das bei diesen Schauspielern (Henry Hübchen!, Armin Rohde!). Man hätte es nicht für möglich gehalten. Der einzige, der noch einen Funken Leben in sich hat, ist Justus (Burghart Klausner). An Einfällen fehlt es nicht nur bei den Szenen, die als Situationskomik gedacht waren, sondern auch beim Umgang mit existentiellen Fragen. Hier bewegt sich der Film auf Poesie-Album-Nivau. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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