Seine drei alten Kumpels besuchen Manni am Sterbebett. Seine ehemalige Freundin Rosi trifft ihn auch noch ein letztes Mal. Während Manni im Hospiz ausharrt, übernachten die andern in seinem komfortablen Heim. Bei zweien der Freunde ereignen sich in dieser Nacht größere Umbrüche in ihrem Liebesleben. Am nächsten Tag geht es zuende mit Manni.
Es passiert nicht viel, und es wird nur sehr sparsam miteinander geredet. Manni (Peter Lohmeyer) war mal ein ganz heißer Typ, das erschließt sich nach und nach. Seine Wohnung ist überaus geschmackvoll, es gibt auch gute Musik und schnelle Autos, und Rosi (Sibylle Canonica) war auch nicht irgendeine. Aber auch solche Leute sterben irgendwann. Das ist schon mal eine Botschaft.
Dass in dem Film von Michael Klier viel Wert auf die Optik gelegt wurde, wird schnell klar. Nach kurzer Zeit stellt sich aber die erste Irritation ein: Warum gruppieren sich nur ständig alle wie zufällig zu gemäldeartigen Aufstellungen? Der Film scheint auch Wert gelegt zu haben auf ein Höchstmaß an Schlichtheit in den Dialogen. Bei diesem sympathischen Anspruch ist er aber weit übers Ziel hinausgeschossen. Es war langweilig, ich war genervt. Und das bei diesen Schauspielern (Henry Hübchen!, Armin Rohde!). Man hätte es nicht für möglich gehalten. Der einzige, der noch einen Funken Leben in sich hat, ist Justus (Burghart Klausner). An Einfällen fehlt es nicht nur bei den Szenen, die als Situationskomik gedacht waren, sondern auch beim Umgang mit existentiellen Fragen. Hier bewegt sich der Film auf Poesie-Album-Nivau.