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Alte Meister: Komödie (suhrkamp taschenbuch)
 
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Alte Meister: Komödie (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Thomas Bernhard
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 310 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 14 (25. Juli 1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518380532
  • ISBN-13: 978-3518380536
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 10,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.196 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Bernhard
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Produktbeschreibungen

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Da haben sich zwei Alte Meister gefunden: der große Grantler aus Österreich und Thomas Holtzmann als kongenialer Bernhard-Interpret. Auf der Bühne hat der Schauspieler, der zu den allerbesten im deutschsprachigen Raum zählt, schon öfter Bernhard-Figuren verkörpert, zuletzt den Robert im Brüder-Drama Der Schein trügt. Mittlerweile hat der eine Thomas dem anderen auch bereits auf drei Hörbüchern die Stimme geliehen. Alte Meister gehört ebenso wie Holzfällen und Wittgensteins Neffe zu den Bernhard-Texten, die das Zeug zum Klassiker haben bzw. bereits so etwas wie Klassiker sind.

Mit einem Walkman im Ohr würde sich dieses Hörbuch auch ausgezeichnet als Begleiter an die Wiener Originalschauplätze eignen: Zu allererst natürlich ins Kunsthistorische Museum, wo sich Reger und Atzbacher immer zu treffen pflegen. Aber auch ins Hotel Ambassador, auch wenn das dortige Restaurant nach der Generalsanierung anders ausschaut als zu Bernhards Lebzeiten.

Einerseits also ein typischer Thomas-Bernhard-Rundumschlag, den Holtzmann hier mit unverwechselbarer Stimme zelebriert. Andererseits aber auch ein unerwarteter Einblick in Tiefprivates: Hat Bernhard doch in diesem Text seinem 1984 verstorbenen "Lebensmenschen" Hedwig Stavianicek (mit der er inzwischen das Grab auf dem Grinzinger Friedhof teilt) eine Liebeserklärung hinterher geschrieben. Für alle Fans Thomas Bernhards jedenfalls ist dieses Hörbuch ein Muss.

Spieldauer: ca. 430 Minuten, 6 CDs, vollständige Lesung --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Pressestimmen

»Es ist eine wunderbare, höchst virtuose und höchst klangsinnige Prosa - Ein Klanggesang.«

(Wolfgang Hirsch Thüringische Landeszeitung )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es muss gut sein! 1. April 2010
Von Juzzzi
Format:Taschenbuch
Ich bin Schülerin und ich habe dieses Buch in der Schule gelesen.
Das sagt denke ich schon einiges über die Qualität des Buches aus, wenn es mir trotzdem gefallen hat. Derweil ist es auch das einzige Buch, dass ich von Thomas Bernhard kenne und gelesen habe und ich fands zum Todlachen.
Was mich jedoch fasziniert hat, war, dass ich eine der wenigen in der Klasse war, der das Buch wirklich gefallen hat. Gut, die Niederösterreicher haben schon gelacht, als Berhard über die Burgenländer hergezogen hat, aber wirklich begeistert waren sie nicht, aber so ist das nunmal, wenn man etwas in der Schule liest. Ich, für meinen Teil, hatte fast das ganze Buch hindurch einen Grinser auf den Lippen (was ich normalerweise nur beim SMS schreiben habe^^) und ich halte Bernard (jetzt von meinem überaus niedrigen literarischen Wissensstand her) für einen der witzigsten österreichischen Autoren ever, obwohl er schon einen kleinen Knall gehabt haben muss (aber welcher Künstler, oder besser noch Mensch, hat das nicht?).
Also auch wenn ich mich jetzt widerhole: Ich habe das in der Schule gelesen und es hat mir trotzdem gefallen. Es muss gut sein!!!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Roland Freisitzer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Musikphilosoph Reger, der seit 36 Jahren jeden zweiten Vormittag (ausser montags) ins Wiener Kunsthistorische Museum geht (der Nachmittag wird im Ambassador verbracht), um dort im Bordone Saal gegenüber Tintorettos Bild "Der weißbärtige Mann" über den Sinn des Lebens, die Kunst, Politik und viele andere Themen zu sinnieren. Der Platz auf der Sitzbank im Bordone Saal wird Reger seit Jahrzehnten vom treuen Saaldiener Irrsigler (der den Job nur gewählt hat, weil er, nachdem er bei der Polizei wegen physischer Schwächen ausgemustert wurde, sich zugunsten der Uniform, aus rein praktischen Gründen, entschieden hat) quasi reserviert. Der 82-jährige Reger bittet Atzbacher (ein Schriftsteller, der sich dem Veröffentlichtwerden verweigert- ein Alter Ego Thomas Bernhards) ausnahmsweise an einem darauffolgenden Tag (noch dazu ein Samstag, ein Tag an dem Horden von lauten russischen, italienischen und anderen Touristen durchs Museum geschleift werden) um 11.30 zu einem Treffen. Das Buch beginnt damit, dass Atzbacher Reger aus einem benachbarten Saal heraus beobachtet, da er sicherheitshalber zu früh gekommen ist, um dann pünktlich um 11.30 vor Reger erscheinen zu können. Den Grund für diese Inkonsequenz Regers erfahren wir erst am Schluss. Vor der Erklärung lesen wir Regers Gedanken und Schimpftiraden, bei denen u.a. die österreichische Politik, Adalbert Stifter, Anton Bruckner, Staatskünstler, Burgenländer, Haushälterinnen, Kirchendiener (ja sogar der Papst) und die Toiletten in den Wiener Kaffeehäusern schlecht aussteigen. "Alte Meister" ist wahrscheinlich auf den ersten Blick das heiterste Buch Thomas Bernhards, wobei diese Heiterkeit an der Oberfläche bleibt, wie in jeder doppelbödigen Komödie ist das Heitere eigentlich das Traurige und vize versa. Irgendwie ist dieses Buch aber auch das einzige Buch Thomas Bernhards, das so etwas wie eine Liebesgeschichte in sich birgt. Regers Liebe zu seiner verstorbenen Frau ist für mich der emotionelle Mittelpunkt in diesem als Komödie betitelten Prosawerk. Der Schluss ist überraschend und arabesk heiter.
Thomas Bernhards Prosa ist einzigartig, unvergleichlich und überhaupt nicht spröde, sie ist spritzig, geistreich und fesselnd. Um ein Meisterwerk wie "Alte Meister" wirklich genießen zu können, sollte man vielleicht doch einen ganzen Abend (inkl. Nachmittag...) Zeit haben, oder das Buch maximal auf 2-3 Tranchen aufgeteilt lesen, da es sich nur dann in seiner Schönheit entfalten kann, wenn man Thomas Bernhards Linien so folgen kann, wie er schreibt, also im Prinzip, ohne Absätze und einem Zug.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alte Meister 1. August 2004
Von M
Format:Taschenbuch
Thomas Bernhard. Alte Meister. Ein typisches Spätwerk des Autors. Der typische Humor. Das typische Beschimpfen der Welt, insbesondere Österreichs und der katholischen Kirche. Doch eines ist anders als bei den übrigen Werken. Es ist ein Liebesbuch. Wiedergegeben werden in ihm die Gedanken und Wort Regers, eines 82-jährigen "Musikphilosophen". Dieser hat vor ca. einem Jahr seine Frau verloren, mit der er zuvor jahrzehntelang zusammen gelebt hatte. Als diese plötzlich starb, wurde Reger erst bewusst, dass die von ihm sehr geliebte Frau das Höchste war, das er besaß. Die Kunst, von Reger sein Leben lang als das Höchste angesehen, kann ihm die Frau nicht ersetzen. Diese und weitere Gedanken Regers werden von Bernhard auf höchst ergreifende und rührende Weise geschildert. Wie fast sämtliche Werke Bernhards kann ich Alte Meister bedenkenlos empfehlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Alles in Ordnung
Das geliefrte Buch entspricht vollkommen unseren Erwartungen und ist in einem guten Zustand. Die Lieferung war auch schnell und einwandfrei.
Vor 6 Monaten von Kenig veröffentlicht
Zerstörung des Kulturellen
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Vor 10 Monaten von Spaddl veröffentlicht
Ein zwiespältiger "Bernhard"
Die Handlung von "Alte Meister" orientiert sich an einem Bericht der Romanfigur Atzbacher. Hauptfigur ist jedoch der 82jährige Reger, ein äußerst kunstbeflissener... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Marc Malleis veröffentlicht
Wut, Komik und Emotionalität
Der Privatgelehrte Atzbacher steht im Sebastionao-Saal im Kunsthistorischen Museum in Wien und beobachtet den Musikphilosophen Reger im Bordone Saal gegenüber Tintorettos Bild... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Ralf Deckers veröffentlicht
Bernhard: ein großer alter Meister
"Alte Meister", eine grandiose Abrechnung mit dem Kunstbetrieb (sowohl der Kunstschaffenden als auch der selbst ernannten so genannten Kunstkritiker). Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von buchlupe veröffentlicht
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Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von M. Lösch
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Sollten Sie die Gelegenheit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2008 von braunsn
hass auf die alten meister (im Hörbuch)
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Veröffentlicht am 18. Oktober 2007 von J. Fromholzer
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Veröffentlicht am 31. August 2007 von hartmutw
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