Alternativmedizinische - z. B. naturheilkundliche - Verfahren sind als Ergänzung und Erweiterung der Schulmedizin bei uns inzwischen breit anerkannt. Dazu gehört auch die Chinesische Medizin, das bekannte, unbekannte Ding.
Bekannt ist dabei gewiss Akupunktur, Akupressur, Yin und Yang. Vieles aber, was das chinesische Medizinverständnis ausmacht, dürfte für uns neu sein. So z. B. die Möglichkeit, Diagnosen anhand der Gesichtsfarbe zu erstellen, oder der Rat, zwei- bis dreimal täglich zu essen statt - wie bei uns seit Jahren propagiert - vier- bis fünfmal. Chinesische Medizinfachleute erachten dies nämlich als zu belastend für den Verdauungsapparat ...
Nachzulesen ist das in Franks Ratgeber zum Thema, der das Ganzheitliche des Medizinkonzepts bestens verdeutlicht und kaum einen Aspekt von Gesundheit unbehandelt lässt: ob Schlaf, Bewegung, Ernährung und Verdauung, ob Körperliches und Seelisches - zu allem findet sich Wissenswertes. Ja selbst chinesische Medizingeschichte und Politik werden thematisiert.
Kurz: Wer den Ratgeber liest, erfährt nicht nur viel Neues über China, sondern auch sich selbst. Ich kann seine Lektüre wirklich nur empfehlen.