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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schade, dass es so nicht gekommen ist,
Rezension bezieht sich auf: AltNeuLand: Ein utopischer Roman (Taschenbuch)
Altneuland von Theodor HerzlDiesen utopischen Roman schrieb Theodor Herzl 1902. Er schildert darin ein jüdisches Staatsgebilde auf dem Gebiet Palästinas. Dessen gesellschaftliche Struktur auf dem Genossenschaftswesen aufbaut. Der junge, jüdische Anwalt Friedrich Löwenberg erfährt auf einer Gesellschaft, das seine Angebetete einen anderen reicheren als ihn erwählt hat. Dies ist der letzte Grund, ihn der auch keine berufliche Aussicht hat, empfänglich zu machen für die Pläne des Deutschamerikaners Kingscourt. Dieser Millionär hat genug von der Menschheit und will sich auf eine einsame Südseeinsel zurückziehen und Löwenberg soll ihm als Gesellschafter dienen. Zuvor suchen sie aus einer Laune heraus die Region Palästina auf und finden diese als trostlose, öde Gegend vor. Nach dreiundzwanzig Jahren wollen beide Aussteiger nach kurz nach Europa zurückkehren. Dabei kommen sie mit ihrem Schiff wieder an Palästina vorbei und erleben im wahrsten Sinne des Wortes blühende Landschaften, eine gut ausgebaute Infrastruktur, moderne Städte und eine florierende Wirtschaft. Alles auf dem Gedanken des Genossenschaftswesen aufgebaut durch die Juden, die politischen und wirtschaftlichen Druck ausgesetzt, Europa verlassen haben und im ehemaligen Stammland der Juden, also Palästina eine neue Gesellschaft erbaut haben. Herzl macht deutlich, dass dies nur möglich war, durch harte Arbeit und durch Ideen, die auf utopischen Vorstellungen aufbauten und diese weiter entwickelt und vervollkommnet haben. Wie Owen, Fourier u.a. Aber Herz weist ausdrücklich daraufhin, das dies nur aufgrund von Toleranz und Gemeinschaftlichkeit erreicht wurde. So leben also Juden und Mohammedaner einträglich zusammen, genauso wie Christen und Brahmanen. Durch den Kunstgriff der Tonaufzeichnung erfahren die Neuankömmlinge wie die Gestaltung Israels vonstatten ging. Dieses wie Herzl es selbst bezeichnet 'Lehrgedicht' ist eine wunderbare, auch heute noch beeindruckende Utopie, die aufzeigt, wie sich alles entwickeln hätten können, wenn es nicht die unsäglichen Weltkriege gegeben hätte. Übrigens einiges wurde nach 1945 tatsächlich verwirklicht. Sehr zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zu Theodor Herzls Todestag vor 100 Jahren,
Rezension bezieht sich auf: AltNeuLand: Ein utopischer Roman (Taschenbuch)
Theodor (Binyamin Ze'ev) Herzl, geboren 1860 in Budapest, gestorben am 3.Juli 1904 in Edlach, ist der Begründer der modernen zionistischen Bewegung. Seine Wahrnehmung des modernen, rassistischen Antisemitismus brachte ihn zu der Überzeugung, dass nur ein eigener Staat eine Lösung der "Judenfrage" herbeiführen kann.Seine Schrift "Der Judenstaat" gab dem Zionismus den Anstoß, der schließlich zur Gründung des Staates Israel führte. In "AltNeuLand" beschreibt Herzl 1902 in Romanform detailliert seine Vision des "Judenstaates", unterhaltsam und fesselnd stellt er die Rahmenbedingungen der noch utopischen Staatsgründung dar. Aus dem Mit- und Gegeneinander fundamentalistischer und aufgeklärter Kräfte entsteht eine moderne, pluralistische und optimistische Gesellschaft. Die heutige Situation macht es notwendig, sich diese Vision erneut zu vergegenwärtigen. Diffamierungen des Zionismus und des Staates Israel stellen heute einen erheblichen Teil der antisemitischen Propaganda - nicht nur im Internet. Die Kenntnis von Quellentexten ist in dieser Auseinandersetzung ein Weg, differenziertere Positionen zu entwickeln. Theodor Herzls "AltNeuLand" ist einer der wichtigsten dieser Grundlagentexte, um den Zionismus in seiner historischen Entwicklung zu verstehen. In Buchhandlungen war bis jetzt "AltNeuLand" jedoch nicht erhältlich und in Bibliotheken ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Science Fiction und Politik,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: AltNeuLand: Ein utopischer Roman (Taschenbuch)
Zionismus war mir vorher ja ein eher unangenehmes Wort und ein "Visionär" des Zionismus musste ja ein langweiliges, politisches, araberfeindliches Buch geschrieben haben. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der Stil ist erstaunlich modern, der Roman liest sich wie ein Science-Fiction-Buch von Jules Verne, nur modern und die Vision eines friedlichen, modernen Staates ist wirklich bewegend. Auch wird deutlich aufgrund welcher Not die Gründung Israels unabdingbar wurde. Und das wusste Herzl 40 Jahre vor dem Holocaust!Allen, die sich für den Nahen Osten interessieren anempfohlen - man lernt hier mehr zur Gründung Israels als in 100 Hintergrundberichten der modernen deutschen Presse. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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