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Alt sind nur die anderen: So werden wir leben, lieben und arbeiten
 
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Alt sind nur die anderen: So werden wir leben, lieben und arbeiten [Broschiert]

Elisabeth Niejahr
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Wahrscheinlich müssen wir unsere Lebensentwürfe viel stärker korrigieren als unsere Versicherungssysteme", lautet eine der zentralen Einsichten der noch nicht ganz vierzigjährigen Journalistin Elisabeth Niejahr, die sich nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt aus unterschiedlichsten Perspektiven mit den Folgen des demografischen Wandels beschäftigt. Die Autorin haben bei der Vorbereitung dieses für Jung und Alt unbedingt lesenswerten Buchs vor allem "Alltag und Lebensgefühl der künftigen Altenrepublik" interessiert. Ihre Recherchen führten sie an Orte, an denen man schon heute ein Gefühl dafür bekommen kann, wie wir in unserer überalterten Gesellschaft in Zukunft leben werden: Rentnerkolonien in Arizona etwa, aber auch verlassene und verfallende Plattenbausiedlungen in Ostdeutschland.

Niejahr spricht für die Generation der Babyboomer, die in der ersten Hälfte der sechziger Jahre geboren wurde, und die vor allem ein Gefühl miteinander teilt: dass es nämlich "von uns immer zu viele gab -- erst in der Schule, später an der Universität, dann bei den Bewerbungen für die ersten Jobs. Auch im Rentenalter wird das so sein, es wird viel mehr Alte und viel weniger Junge als heute geben". Mancher heute Vierzigjährige mag ja immer noch denken, er stünde bei dem sich abzeichnenden Konflikt zwischen Jung und Alt auf der Seite der Jungen. Und tatsächlich ist diese Generation ja in vielem ein Opfer des Generationenegoismus der heute Alten. Doch die werden die Folgen davon, dass die Gesellschaft die sie geschaffen haben, ihren Kindern die Lust an der Fortpflanzung ausgetrieben hat, kaum noch zu spüren bekommen. Das werden erst die Alten von morgen – und "das sind wir".

Niejahr führt uns anschaulich vor Augen, wie das Alter der heute mittleren und jüngeren Generationen aussehen wird und was unternommen werden muss, um in einer für alle lebenswerten Gesellschaft die rechte Balance zwischen den Generationen herzustellen. -- Recht eigentlich betrachtet hat dieses Buch nicht nur eine Empfehlung verdient: Es sollte Pflichtlektüre sein für jeden unter fünfundsiebzig! -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein vielseitiger und gut geschriebener Beitrag zu einer Debatte, mit der wir uns befassen müssen." (Frankfurter Rundschau)

"Überaus angenehm ist die Tonlage, in der Niejahr das für die Gesellschaft Angst beladene Thema Altern angeht. Spannend, humorvoll, gut erzählt und stellenweise richtig frech sind die neun Kapitel." (Markus Grabitz, Stuttgarter Nachrichten)

"Unser Leben, so sagt Elisabeth Niejahr in ihrem bemerkenswerten Buch, wird sich bald in jeder Hinsicht grundlegend ändern. Sich darüber Gedanken zu machen, darauf zielt Niejahrs Analyse, die zu lesen sich unbedingt lohnt." (Stuttgarter Zeitung)

"Dieses Buch leistet einen Beitrag zur politischen Aufklärung, wie man ihn sich kaum besser wünschen kann." (Hans Monath, Tagesspiegel)

Kurzbeschreibung

Wie wird sie aussehen, die Republik der Alten?

Allein in Deutschland wird in zwanzig Jahren mehr als die Hälfte der Einwohner älter als sechzig sein. Elisabeth Niejahr zeigt, wie das Leben, der Alltag in einer gealterten Gesellschaft dann aussehen könnte und was das für jeden von uns bedeutet. Zahlreiche Veränderungen - zum Beispiel eine längere Lebensarbeitszeit, ein neues Rentensystem - sind absehbar. Aber mit der grauen Revolution ändert sich mehr - im Straßenbild, beim Wohnungsbau, im Verkehr oder im Produktangebot. Auch werden sich neue Lebenskonzepte durchsetzen und neue Gemeinschaften bilden. Denn eines ist sicher: Wir alle werden anders leben, anders denken, anders essen, vielleicht auch anders wählen und anders lieben, egal wie alt wir jetzt sind.

Über den Autor

Elisabeth Niejahr, geb. 1965, Volkswirtschafts-Studium in Köln und Washington sowie Ausbildung an der Kölner Schule für Wirtschaftsjournalisten. Ab 1993 Spiegel-Korrespondentin in Bonn, seit Ende 1999 Korrespondentin der ZEIT im Berliner Hauptstadtbüro, Seit Anfang 2004 Mitglied in der Kommission "Demografischer Wandel" der Robert-Bosch-Stiftung (Leitung Prof. Kurt Biedenkopf).
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