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Also sprach Zarathustra
 
 

Also sprach Zarathustra [Kindle Edition]

Friedrich Wilhelm Nietzsche
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Gott ist tot. Und die Menschen haben es noch nicht bemerkt? Die Religion? Ein Götzendienst in einer sinnentleerten Welt. Was ist schon gut und böse, wenn das oberste Ziel des Lebens in der Relativität der Werte versinkt? Zarathustra ist der Verkünder des neuen Heils: "Ich will die Menschen den Sinn ihres Seins lehren -- welcher ist der Übermensch." Jenes vollkommene Wesen, "rechtwinklig an Geist und Seele", das die Kranken und Schwachen verachtet, die moralinsauren Spießbürger, deren neuer Götze der Staat ist, die Asketen, die ihren Leidenschaften nur das Deckmäntelchen der Tugend überstreifen. Wie Blitze lässt Zarathustra seine Wut, seine Provokation und seine Polemik hernieder fahren auf das Volk.

Reden sind dazu gemacht, gehört zu werden. In der Rede erlangen die Worte, die Nietzsche dem Weltverbesserer Zarathustra in den Mund legt, ihre ganze Kraft. Peter Wapnewski, Professor der Deutschen Literatur -- ein Könner wahrlich in der Kunst des Rezitierens -- lässt sich ein auf die Dichte des Textes. Ein zweifelndes Zögern, ein Schneiden der Stimme, ein Moment atemloser Stille, bevor ein neues Gewitter aus Zorn und Begeisterung gleichermaßen auf den Hörer hernieder fährt. Eindringlich und lebendig ist die Vertonung der drei ersten und wichtigsten Reden Zarathustras aus Nietzsches zentralem Werk.

Doch was gilt schon der Prophet im eigenen Land? "Damals trugst du deine Asche zu Berge, willst du heute dein Feuer in die Täler tragen", ruft der Gläubige Zarathustra zu, als der nach 10-jähriger Einsiedelei zu den Menschen zurückkehren will, "fürchtest Du nicht des Brandstifters Strafen?" Nietzsche ist nicht Zarathustra und doch hat auch er vom geistigen Brandstifter über den Jugendverderber bis zum geisteskranken Wirrkopf fast jeden Titel getragen. Der geistige Missbrauch durch die Nationalsozialisten hat seine Spuren hinterlassen. Trotz allem lohnt sich die Wiederentdeckung Nietzsches. Die Vertonung von Peter Wapnewski eröffnet Kennern eine neue Dimension und bringt Ersthörer auf einen guten Weg. --Cornelia Eulitz

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Also sprach Zarathustra
DE 1883–85 (4 Teile) Form philosophische Dichtung Epoche Moderne
In Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen fasst Friedrich Nietzsche die drei zentralen Formeln seiner Philosophie zusammen: der Wille zur Macht, die ewige Wiederkehr des Gleichen und der Übermensch.
Inhalt: Das Buch entstand vor dem Hintergrund der Umbrüche in Philosophie und Wissenschaften in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die zum Verlust des Glaubens an Gott führten. Nietzsche bezieht sich im Titel auf den persischen Religionsstifter aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., und deutet damit auf die Funktion seines Zarathustra hin: Ausgehend vom Diktum »Gott ist tot« soll dieser den aufgekommenen Nihilismus (Stichwort R S. 818) besiegen, indem er einen neuen Glauben stiftet.
Das Werk besteht aus einer Vorrede und den Reden des Titelhelden. Der Prophet Zarathustra, der den Tod Gottes diagnostiziert und den Grund dafür im christlich-griechischen Denken sieht, leidet an den nihilistischen Folgen dieser Entwicklung. Mit 30 Jahren zieht er sich auf eine einsame Berghöhle zurück und entwirft dort seine Lehre vom Übermenschen, der den lähmenden Nihilismus überwindenden soll. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er durch seinen Willen zur Macht befähigt ist, die Umwertung der tradierten moralischen Werte zu vollziehen, um in vollkommener Freiheit seine eigenen Wertvorstellungen wie Selbsterhaltung und Vermehrung von Lebensgefühl zu schaffen. Während die schwachen Menschen sich noch den Geboten eines toten Gottes unterordnen, sucht der Übermensch in seiner Ausrichtung auf die Erde Macht, Vitalität und Stärke zu erlangen, um der Welt einen neuen Sinn zu verleihen.
Aufbau: In den ersten beiden Teilen entwickelt und verkündet Zarathustra die Lehre vom Übermenschen.
Im dritten Teil entwirft er den Kerngedanken seiner Philosophie: Grund aller Dinge ist die ewige Wiederkehr des Gleichen mit ihrer Sinnlosigkeit. Damit wendet sich Zarathustra gegen den Glauben an einen übergeordneten Sinn als auch gegen ein zielgerichtetes Geschichtsbild. Hierin manifestiert sich einerseits die extremste Form des Nihilismus, andererseits verrät der Gedanke, dass es der schaffende Wille des Menschen ist, der Götter und Sinn erzeugt. Die Erkenntnis, dass das Hässliche, der Schmerz und das Leiden ewig wiederkehren, führt Zarathustra nicht zur Verzweiflung; vielmehr erkennt er das Leben als Ganzes an und bejaht es. So setzt er dem passiven Nihilismus seinen schaffenden, schöpferischen, sich am Leben und der Natur orientierten Willen entgegen.
Als Zarathustra im vierten Teil von den am Tode Gottes leidenden »höheren Menschen« in seiner Berghöhle besucht wird, damit er ihnen aus ihrer Verzweiflung heraushelfe, empfindet er zunächst Mitleid mit ihnen, schließlich gelingt es ihm, dieses mit seinem Glauben an die ewige Wiederkehr des Gleichen zu überwinden. Indem Zarathustra somit allen Versuchungen der christlichen Wertüberzeugungen widersteht, wird er seinem hohen Ideal des Übermenschen gerecht.
Wirkung: Also sprach Zarathustra fand vor allem am Anfang des 20. Jahrhunderts weltweite Resonanz. Das Werk hinterließ nicht nur in der deutschen Literatur (u. a. Robert R Musil, Heinrich und Thomas R Mann), sondern auch in der Weltliteratur (u. a. André R Gide, André R Malraux) tiefe Spuren. Kulturhistorische Strömungen wie Jugendstil, Expressionismus, Kubismus, Futurismus und Realismus standen unter dessen Einfluss. Eine Umdeutung erfuhr das Werk während des Nationalsozialismus, der Nietzsches Lehren für seine menschenverachtende Ideologie missbrauchte. K. K.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 379 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 270 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3640245873
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: Goldmann, (16. März 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004SIZ0LE
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

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112 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch wie eine Bergbesteigung 23. Dezember 2008
Von Avariel
Format:Gebundene Ausgabe
Zentrales Thema in Nietzsches wohl bekanntestem Werk, Also sprach Zarathustra, ist der Übermensch. Hierbei handelt es sich nicht um einen biologisch höherwertigen Menschen im Stile des nationalsozialistischen Herrenmenschen, sondern um den vollends selbstverwirklichten Menschen, der sich aus eigener Kraft von sozialen und moralischen Zwängen befreit hat und Zarathustras Forderung an sich und andere, "Werde, wer du bist", erfüllt hat.

Die Lehren des Buches präsentiert uns Nietzsche nicht als philosophische Abhandlung, sondern in einer vielzahl gleichnishafter Geschichten, in deren Zentrum der namensgebende Zarathustra steht. Zarathustra ist ein, wie er es nennt, "Schaffender", also jemand, der nicht mehr Mensch und noch nicht Übermensch ist, und ist nicht mit Friedrich Nietzsche gleichzusetzen. Im Verlauf des Buches präsentiert sich die Sicht dieses sich selbst verwirklichen wollenden Zarathustra sowohl auf konkrete Elemente der Welt wie Frauen oder das Christentum als auch auf abstraktere Phänomene wie den Sinn des Daseins oder Einsamkeit. Dabei kommen auch weitere wesentliche Komponenten Nietzsches Philosophie wie die Ewige Wiederkehr oder der Wille zur Macht zur Sprache, sodass ein sehr weites Themenspektrum behandelt wird.

Bekanntermaßen vertritt Nietzsche durchgehend sehr extreme und streitbare Positionen, die fast immer in radikalem Widerspruch zur Ethik sowohl seiner wie auch unserer Zeit stehen - Sexismus, rücksichtsloser Egoismus und Verachtung für den gewöhnlichen Menschen gehören zum Weltbild des Zarathustra. In sich ist sein Gedankensystem aber sehr koherent und durchdacht und im Kern keinesfalls "böse", sondern freiheits- und lebensbejahend, ja -ersehnend - alles läuft darauf hinaus, sein Leben so frei und intensiv wie irgend möglich zu leben, was für Nietzsche nur außerhalb und in der totalen Abkehr von der Gesellschaft und ihrer Moral möglich ist.

Allerdings schafft Nietzsche mit Worten wie "die Überflüssigen" und "die All-zu-vielen" (womit er Zarathustra die Menschen beschreiben lässt, die so leben wollen, wie Gesellschaft, Religion und die herrschende Moral es wünschen) und mit dem Lob der mitleidlosen Härte selbst die Voraussetzungen dafür, dass seine Philosophie leicht von den Nazis für ihre Zwecke eingespannt werden konnte. So ist denn auch Also sprach Zarathustra mitnichten eine ausgewogene, differenzierte Betrachtung, sondern ein leidenschaftliches, auf seine Weise geniales, aber auch extrem schwarz-weiß-malendes Pamphlet auf höchstem inhaltlichen wie stilistischem Niveau.

Um "Also sprach Zarathustra" genießen zu können, bedarf es zum einen der Fähigkeit, einen Text, der das eigene Wertesystem fundamental angreift, zu lesen, ohne sich selbst dabei angegriffen zu fühlen. Zudem bringt es der angesprochene gleichnishafte, exzessiv Metaphern nutzende Stil mit sich, dass viele Botschaften Zarathustras verschlüsselt auftreten und man sich intensiv mit manchmal einzelnen Sätzen befassen muss, will man nicht die Hälfte des im Buch steckende Inhaltes übersehen.

Immer wieder vergleicht Nietzsche das Leben des Schaffenden mit der Besteigung eines hohen Berges, dessen Gipfel der Übermensch ist. Auch dieses Buch ähnelt einer Bergbesteigung: Sehr oft ist es gleichzeitig schön wie auch sehr mühevoll zu lesen, und man kommt ohne Konzentration und geistige Anstrengungen oft nicht voran. Am Ende wird man aber mit der Möglichkeit belohnt, die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu sehen und den eigenen Horizont zu erweitern - und dann Nietzsche zuzustimmen oder ihm zu widersprechen.

5 Sterne für dieses Buch "für alle und keinen" - sicherlich aber für alle, denen Philosophie Freude macht.
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101 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sollte es denn möglich sein! Dieser alte Heilige... 30. September 2007
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
...hat in seinem Walde noch Nichts davon gehört, dass Gott todt ist!" (Zarathustras Vorreden, 2. Teil) Das von 1883 bis 1891 erschienene Hauptwerk Friedrich Nietzsches "Also sprach Zarathustra" gehört für mich zu den inspirierendsten Schriften, die jemals in deutscher Sprache geschrieben worden ist. Ästhetisch ein Hochgenuss, entwickelt "Also sprach Zarathustra" alle Konzepte Nietzsches, die bis heute nachwirken: Den Tod Gottes, den Willen zur Macht sowie den Übermenschen.

Nach zehn Jahren Einsamkeit will Zarathustra seine Einsichten an die Welt weitergeben und steigt von seinem Berg zu den Menschen hinab. Verwundert muss er feststellen, dass offenbar noch keiner vom Tod Gottes gehört hat. In insgesamt 80 Reden breitet Zarathustra seine Philosophie aus, die noch heute absolut zu faszinieren weiß.

Auf Grund der These vom Tod Gottes, wird Nietzsche gemeinhin als Nihilist bezeichnet. Damit wird oftmals fälschlicherweise in Verbindung gebracht, dass Nietzsche für eine Gesellschaft ohne Moral und Werte eintritt. Dies ist falsch. Dahinter steht die engstirnige Ansicht, dass einzig und allein Gott als Quelle moralischer Kategorien anzusehen ist und dementsprechend ohne Gott auch keine Moral möglich sei. Gott als Quelle von Werten lehnt Nietzsche in der Tat kategorisch ab: "Diese Welt, die ewig unvollkommne, eines ewigen Widerspruches Abbild und unvollkommnes Abbild - eine trunkne Lust ihrem unvollkommnen Schöpfer" (Von den Hinterweltlern). Eine Moral hergeleitet von einem "unvollkommnen Schöpfer" hat es nach Nietzsche nicht verdient, bewahrt zu werden. Überhaupt sei der Bezug auf eine metaphysische Instanz nur ein Trick, um zu verbergen, dass Werte höchst menschliche Produkte sind, die manchmal durch Verweis auf ihre angebliche göttliche Herkunft versucht legitimiert zu werden: "Wahrlich, die Menschen gaben sich alles ihr Gutes und Böses. Wahrlich, sie nahmen es nicht, sie fanden es nicht, nicht viel es ihnen als Stimme vom Himmel" (Von tausend und einem Ziele).

Was Nietzsche hier postuliert, ist die Tatsache, dass Werte und moralische Kategorien nicht naturgegeben, sondern menschliche Konstrukte sind. Als Gegenkonzept entwickelt Nietzsche den Übermenschen. Der Übermensch ist oftmals ist oftmals als ein bestimmter Typus eines körperlichen Menschen missinterpretiert worden. Vielmehr bezeichnet der Übermensch eine bestimmte individuelle Lebenseinstellung, zu der jeder Mensch das Potential hat. Ein Übermensch akzeptiert die Menschen so wie sie sind und braucht keine von einer göttlichen Instanz hergeleiteten Werte als Krücke, um ein menschliches Leben zu führen. Mit dem Übermenschen ist die Chimäre eines Gottes überflüssig geworden. Der Weg zum Übermenschen sei jedoch hart und schwer, da der Mensch Angst vor der Selbstverantwortung habe: "So fremd seid ihr dem Grossen mit eurer Seele, dass euch der Übermensch furchtbar sein würde in seiner Güte!" (Von der Menschen Klugheit) Um den Zustand des Übermenschen zu erreichen, brauche es den Willen zur Macht. Der Wille zur Macht ist im Grunde nichts anderes, als der Wille zum Übermenschen.

Nietzsche wirkt bis heute nach. Vor allem die poststrukturalistischen Denker berufen sich auf ihn. Michel Foucault, der in seinen Untersuchungen zur Sexualität, zu Gefängnissen, Krankenhäusern und Psychiatrien das Konzept der Konstruiertheit aller Wahrheiten verfeinert hat, ist da an erster Stelle zu nennen.
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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übermensch und Tänzer 16. Februar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Nietzsche. Genial. Spielerisch.

Zarathustra, nicht der historische, lehrt vom Übermenschen. "Gott ist tot!" - dieser Ausspruch ist wohl vielen bekannt. In Nietzsches wohl genialster Lebendigkeit, Sprunghaftigkeit, Vielfalt, erzählerischer Leichtigkeit, Leichtfüßigkeit und tänzerisch-singender Sprache geht es um den Menschen, der nur ein Seil, ein Übergang ist, von Affen zu Übermenschen. Es gilt, wie ein Seiltänzer, dieses Seil zu überschreiten und zum Übermenschen zu werden.
Dieser Übermensch aber ist nicht, wie in vielerlei Religionen, ein von der Erde (Erde hier auch als Sinnbild für all jene "tierischen Triebe" oder "Erdenhaftigkeit") losgelöstes Wesen. Es ist vielmehr mit einem Bein auf der Erde, mit dem anderen im Himmel. Ein Tier. Ein Gott. Ein Seil zwischen beidem.

Ein mit, wie gesagt, stilistisch genialem Charakter aufwartendes Buch. Inhaltlich ist es sehr verspielt. Die Erzählungen gleichen Tänzen, singenden Metaphern, in die es gilt, einzusteigen, mitzuerfahren. Oder bildhaft gesagt: Mitsingen, mittanzen.

Nietzsche beschreibt aber nicht nur jenen Übermenschen, den Zarathustra exemplarisch darstellt, sondern auch "uns" den Menschen und letztlich wie es mit uns weitergeht, den "letzten Menschen". Viel Psychologie, Psychoanalyse (als Analyse des menschlichen Geistes und der menschl. Seele), viel radikale Durchschau von Vorurteilen und scheinbar-offenbaren Erkenntnissen.

Sehr zu empfehlen auch wenn Nietzsches Stil sicherlich sehr eigen ist und somit vom Leser (je nachdem, was man mag) auch mehr abverlangt. Doch es lohnt sich.

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Also sprach Zarathustra
Das Buch hat mir sehr gefall und es gefällt mir immer wieder. Wen es interessiert, dem fällt die Bewertung leicht. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Karin Glaewe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der klassiker
Hierzu eine Beschreibung zu liefern wäre meines erachtens falsch. Ich finde jedoch, dass jeder der etwas von literatur versteht, dieses Buch gelesen haben muss.
Vor 14 Tagen von Michael Müllner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gott ist tot das E book lebt
Klassiker halt - will ich eben immer zum Nachschlagen bei mir haben.
Die Peitsche vergesse ich nicht , aber eher nicht bei Frauen
Vor 24 Tagen von Hightower veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen nicht für mich
da fehlt mir die entsprechende Windung .Sehr schwer zu lesen.da fehlt mir die entsprechende Windung .Sehr schwer zu lesen.
Amen
Vor 1 Monat von werner bunzel veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Heute nicht mehr lesbar
Heute nicht mehr lesbar, schlechte Umsetzung in E-Book, Seiten und ganze Kapitel fehlen.
Wer heute noch Nietzsche liest sollte das nicht noch unter erschwerten Bedingungen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Theodor ZNIDARIC veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen gut
Das Buch gab es gratis deshalb hab ich es mir geholt, liest sich aber gut. Einiges gelernt. Gibt nichts zu meckern.
Vor 1 Monat von Brummbär veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen lass ihn sprechen
War nicht so mein Fall. Dieses Buch würde ich mir nicht mehr kaufen.
ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd
Vor 2 Monaten von Koch, P. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles ok
Alles in Ordnung Schnell zuverlässig mehr kann man nicht machen.
Immer wieder gerne.
Korrekte Lieferung und Abwicklung der Ware unversehrt angekommen.
Vor 2 Monaten von Stahl Harald veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Komisch
ist etwas komisch.....komme mit dem ganzen nicht so zu recht. Ist eher für jemanden, der zwischen den Zeilen lesen möchte.
Vor 2 Monaten von Rosenbauer, Lydia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr schön
Ein lustiges Büchlein von Herrn Nietzsche :-) Zum Inhalt sage ich nichts weiter, wer sich für sowas interessiert sollte es unbedingt lesen
Vor 2 Monaten von Erika Weitz veröffentlicht
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 (Was ist das?)
&quote;
"Du grosses Gestirn! Was wäre dein Glück, wenn du nicht Die hättest, welchen du leuchtest! &quote;
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&quote;
Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. &quote;
Markiert von 38 Kindle-Nutzern
&quote;
Als Zarathustra aber allein war, sprach er also zu seinem Herzen: "Sollte es denn möglich sein! Dieser alte Heilige hat in seinem Walde noch Nichts davon gehört, dass _Gott_todt_ ist!" - &quote;
Markiert von 32 Kindle-Nutzern

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